Manuel Sarrazin (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
06.02.1982
Berufliche Qualifikation
Student
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Harburg-Bergedorf
Ergebnis
8,3%
Landeslistenplatz
2, Hamburg
weitere Profile
(...) Interessieren wird Sie sicher der Antrag der Grünen Bundestagsfraktion 16/8759, in dem es um ein individuelles Altersvorsorgekonto geht. Sie finden den Antrag unter dip21.bundestag.de . (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Deutsch-Zyprisches Forum, Köln, Mitglied des Vorstandes
  • Europa-Union Hamburg e.V., Hamburg, Stellv. Landesvorsitzender
  • HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Bonn, Mitglied des Vorstandes
  • Institut für Europäische Politik e.V. (IEP), Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Internationales
23.12.2011
Von:

Betr.: Christenverfolgung

Sehr geehrter Herr Sarrazin,

Christen sind die weltweit am stärksten der Verfolgung ausgesetzte Religionsgemeinschaft. Das Kernland der Bibel, das Heilige Land im Nahen Osten, wird aufgrund massiver Repressalien geradezu von Christen entvölkert. Die ausgesprochen bedrängte Situation der koptischen Christen in Ägypten ist aus der Presse bekannt. Als Folge der Verfolgung insbesondere von der muslimischen Seite fliehen zunehmend Christen aus Ländern wie Ägypten, dem Irak oder Iran. Der sog. "Arabische Frühling", der in mehreren Ländern (Tunesien, Marokko, Ägypten usw. ) durch demokratische Wahlen radikale Islamisten wie die Muslimbruderschaft an die Regierung bringen wird oder schon gebracht hat, wird – trotz anderslautender verbaler Bekenntnisse – die Verfolgung Andersgläubiger, und damit die Christenverfolgung, in diesen Ländern voraussehbar noch erheblich weiter verschärfen.

Im Iran ist über Pastor Youcef Nadarkhani nur deshalb das Todesurteil ausgesprochen worden, weil er vom islamischen Glauben abgefallen ist. Sein Fall hat inzwischen öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Sein Schicksal ist allerdings kein Einzelfall.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich wissen lassen würden, welche konkreten Maßnahmen Ihre Partei und Sie ganz persönlich unternehmen, um der sich ausbreitenden Christenverfolgung weltweit, insbesondere auch in muslimischen Ländern wirksam entgegen zu treten.

Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich mit diesem Thema und meinem Anliegen zu beschäftigen.

Mit freundlichem Gruß

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Frage zum Thema Finanzen
04.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Sarrazin,

die Debatte über Einsparmöglichkeiten in Griechenland reißt nicht ab. Immer wird von den Griechen gefordert, dass sie noch mehr bei Gehältern, Bildung und Sozialem einsparen sollen. Das Ergebnis kann man gut sehen: durch die Rezession sinken die Steuereinnahmen, dann benötigt der Staat noch mehr Geld und muss neue Schulden zu noch höheren Zinsen aufnehmen und für die EU noch ein Spaarpaket auflegen. Letzendlich befinden die Griechen sich in einer Art Teufelskreis.
Dabei gibt es doch noch großes Einspaarpotential!
Beispielsweise im Militärhaushalt. Wie ich erfahren habe ist dieser nachdem er kurz nach Anfang der Schuldenkrise zurueckgegangen ist dieses oder letztes Jahr wieder angewachsen, in Zeiten, wo beim einfachen Griechen gespart wird. Ein extrem großer Militärhaushalt für ein doch nicht gerade großes Land. DAS ist für mich der größte Skandal in der griechischen Haushaltskrise. Die Troika lässt in Griechenlandan den Falschen Stellen sparen. Und warum?
Weil Griechenland einen Grenzkonflikt mit der Türkei hat. Aber ganz im Ernst, das ist total hirnrissig! Griechenland und die Türkei sind beide in der Nato, da gilt eine Verteidigungsbeistandspflicht. Außerdem möchte die Tuerkei in die EU, wo die Griechen bekanntlichermassen ja schon sind. Glauben Sie da ernsthaft, dass zwischen diesen zwei Ländern es zu einem Krieg kommen könnte? Nein!
Ein weiterer Grund ist, dass Deutschland gut an Griechenlands Überrüstung verdient. Deutschland ist weltweit der Drittgrößte Waffenexporteur. Davon geht das meiste an Buendnispartner, einer der groessten Kunden war da Griechenland. Kein Wunder, dass da noch kein Aufschrei durch die deutsche Politik gegangen ist.
Was sagen Sie dazu? Warum stellen Sie sich nicht in die Öffentlichkeit und sagen endlich mal die Wahrheit, wo in Griechenland gespart werden muss? Das ist eines unserer urgrünen Interessen.

Mit freundlichen Grüßen,

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