Levent Albayrak (BIP)

Levent Albayrak
© Bremische Integrations-Partei
Ziele von Levent Albayrak
Die Bremische Integrations-Partei Deutschlands (kurz: BIP, Listenplatz 10) ist ein politischer Zusammenschluss aller Migranten und Integrationswilligen und Förderern aller Stände, Konfessionen und Weltanschauungen.

Die BIP versteht sich als eine politische Vertretung und als Vermittler der BürgerInnen in Bremen und Bremerhaven mit Migrationshintergrund. Der programmatische Fokus der Partei liegt auf der Integrationspolitik.

Die Bremische Integrations-Partei fordert fühlbare Fortschritte im Integrationsprozess.

Integration in einer pluralistischen, multikulturellen Gesellschaft verlangt nach unserer Auffassung neue Lösungen, vor allem in der Bildungspolitik. Das muss bereits in der Vorschule anfangen, und für Kinder ab drei Jahren verpflichtend sein. Die deutsche Sprache zu erlernen muss ergebnisorientiert gefördert werden, ebenso aber auch die Zweisprachigkeit. Dazu bedarf es mehr Erzieher insbesondere mit Integrationskompetenzen.

Eine inhaltlich geöffnete Ganztagsschule mit gemischten Klassen (begleitet mit einer effektiven Zuteilungsquote von Schülern mit Migrationshinweis) und eines grundsätzlichen freien Schulwahlrechts sowie wie die unbürokratischere Anerkennung von im Ausland erworbener Bildungsabschlüssen zur Aktivierung von Potenzialen im Inland (statt aus dem Ausland), muss Ziel einer effektiven Politik sein. Das bedeutet auch, dass hierfür mehr Lehrer mit Migrationshintergrund eingestellt werden sowie ein Beratungs- und Förderzentrum zur Verfügung steht. Um diesen Prozess beidseitig zu fördern, will die BIP die Migranteneltern in die Pflicht nehmen aktiv mitzuarbeiten.

Um zu erreichen, dass die Probleme in sozialen Brennpunkten entschärft werden, bedarf es dort mehr Sozialarbeiter, Aufklärung in Themen Deutschfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit bereits in den Schulen, sowie die verstärkte Förderung von Sportangeboten als Integrationsbeschleuniger. Ferner muss durch aktive Wohnungsbaupolitik und den effektiven Einsatz von Bildungsinvestitionen, sozial und ethnisch abgegrenzter Wohngebiete entgegengewirkt werden. Da Eltern ihre eigenen Integrationsprobleme auf die Kinder vererben, muss mit gezielten Programmen und unter Einschaltung von Sozialarbeitern weitere Abgrenzung verhindert werden.

Wer an den Integrationskosten spart, produziert die sozialen Probleme von morgen - gerade auch mit Blick auf die alternde Gesellschaft in Deutschland.
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Frage zum Thema Gleichstellung und Integration
26.04.2011
Von:

Sehr geehrter Kandidat,

ich habe ihr Wahlprogramm gelesen und stelle fest, dass es Absichtserklärungen ohne konkrete Lösungsvorschläge enthält. Daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen und sie persönlich befragen:

1. Was möchte die BIP in der Integrationspolitik konkret anders machen als die etablierten Parteien insb. rot-grün es vier Jahre lang getan hat?

1a: Was hat diese Koaltion versäumt in der Integrationspolitik?

1b: Was denken sie über die Asylpolitik?

2. Was kann man konkret von Bremen aus für die Integrationspolitik machen, die ja maßgeblich vom Bund aus gesteuert wird?

3. Was wollen sie konkret für Kinder machen?

4. Wie beurteilen sie die Frühfördeung im Elementarbereich?

5. Wie müsste der U3 Ausbau aus ihrer Sicht verlaufen?

6. Sind sie für verpflichtende Sprachkurse für Kinder im U3 Bereich?

7.Was halten sie von Spielkreisen und sehen sie hier Ausbaubedarf?

7b: Wie bewerten sie die Arbeit der Elernvereine und Tagesmütter im Kitabereich?

8. Was wollen sie konkret für Jugendliche unternehmen?

9. Möchte sie dass neue Jugendfreizeitheime gebaut werden, wenn ja wie soll das finanziert werden?

10. Was möchte ihre Partei gegen Jugendgewalt unternehmen?

11. Sind sie für härtere Strafen bei Jugenkriminalität?

11a: Mit welchen konkreten Lösungsvorschläge möchte sie es schaffen dass Jugendliche einen Ausbildungsplatz bekommen?

12. Wie stehen sie zur Ganztagsschule und zu den Gymnasien?

13. Wie stehen sie zu dem Bremer Bildungskompromiss?

14. Was muss konkret in der Bremer Bildungspolitik anders laufen?

15. Sind sie für ein kostenloses Mittagessen an Schulen und Kitas?

16. Wie steht ihre Partei zur Atomenergie?

17. Wie steht ihre Partei zu Tempobegrenzung?

18. Wollen sie etwas gegen Auto, Bahn und Fluglärm unternehmen?

Ich würde mich sehr freuen wenn meine Fragen ausführlich beantwortet werden.

MfG

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Frage zum Thema Gleichstellung und Integration
27.04.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Albayrak, ich habe Fragen zu Bildung, Integration und Jugend.

1. Was möchten sie gegen die auslaufenden ESF-Mittel unternhemen?
2. Wie möchten sie sicherstellen, dass erfolgreiche BachelorabsolventInnen (Lehramt) wegen der gegenwärtigen Nichtvergleichbarkeit der Lehramtsausbildungen in den Bundesländern einen Studienplatz für den Master of Education in Bremen bekommen?
3. Wie beurteilt die BIP die Tatsache, dass das Job-Ticket und das neue VBN-Jugendfreizeitticket für das gesamte VBN-Netz gelten, während das Stadtticket nur in Bremen die Nutzung des ÖPNV ermöglicht? Gibt es Hinweise darauf, dass dieses zu einer geringeren Attraktivität des Stadttickets führt? Was wollen sie dagegen unternehmen?
4. Welche Rolle spielt nach Auffassung des BIP der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei der Integration von Zugewanderten?
5. Wie können die von der ARD angekündigten Ziele, für eine stärkere Repräsentanz von Migrantinnen und Migranten in den Medien zu sorgen und ihre Ausbildung in programmprägenden Berufen zu fördern, auch in Bremen realisiert werden?
6.Wie bewertet die BIP das Bestreben des WDR, mit Hilfe eines eigens berufenen Senderbeauftragten für Integration und kulturelle Vielfalt die Belange von Migrantinnen und Migranten stärker als bisher zu fördern?
7. In welchen Rundfunkräten sind in Deutschland bereits Migrantinnen und Migranten als Interessenvertretungen mit einbezogen? Welche Modelle wären für den Rundfunkrat von Radio Bremen denkbar?
8.Wofür stehen sie politisch?
9. Warum wollen sie gewählt werden?
10. Was wollen sie ganz konkret anders machen?
11. Haben die etablierten Parteien in Bremen schlechte Integrationsarbeit gemacht - wenn ja was lief falsch und was von dem falschen wollen sie verändern? Eine aktuelle Frage hätte ich noch: Wie stehen sie zur Atomenergie?

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Frage zum Thema Gleichstellung und Integration
27.04.2011
Von:

Sehr geehrter Kandidat,

Ich habe die Kandidatenliste von Ihre Partei gesehen und festgestellt es gibt nur türkischstämmige Kandidaten ...............
Daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen und sie persönlich befragen:

Warum ??

integrations-partei.de
Antwort von Levent Albayrak
3Empfehlungen
02.05.2011
Levent Albayrak
Die "Bremische Integrations-Partei Deutschlands" (BIP - Listenplatz 10), ist "ein politischer Zusammenschluss aller Migranten und Integrationswilligen und Förderern aller Stände, Konfessionen und Weltanschauungen". Die BIP versteht sich als eine politische Vertretung und als Vermittler der Bürger in Bremen und Bremerhaven mit Migrationshintergrund. Der programmatische Fokus der Partei liegt auf der Integrationspolitik.

Die Bremische Integrations-Partei fordert fühlbare Fortschritte im Integrationsprozess.

Integration in einer pluralistischen, multikulturellen Gesellschaft verlangt nach unserer Auffassung neue Lösungen, vor allem in der Bildungspolitik. Das muss bereits in der Vorschule anfangen, und für Kinder ab drei Jahren verpflichtend sein. Die deutsche Sprache zu erlernen muss ergebnisorientiert gefördert werden, ebenso aber auch die Zweisprachigkeit. Dazu bedarf es mehr Erzieher mit Migrationshintergrund und mit Integrationskompetenzen.

Eine inhaltlich geöffnete Ganztagsschule mit gemischten Klassen (begleitet mit einer effektiven Zuteilungsquote von Schülern mit Migrationshinweis) und einer gezielten Sprachförderung muss ebenso wie das grundsätzliche freie Schulwahlrecht, Ziel der Politik sein. Nach unserer Ansicht spielen in diesem Prozess auch die Eltern eine wichtige Rolle, weshalb mehr Lehrer mit Migrationshintergrund eingestellt werden sowie ein Beratungs- und Förderzentrum zur Verfügung gestellt werden müssen. Wer an den Integrationskosten spart, produziert die sozialen Probleme von morgen - gerade auch mit Blick auf die alternde Gesellschaft in Deutschland, die Zuwanderung braucht.

Um zu erreichen, dass Migranten sich mit Politik und Gesellschaft in Deutschland identifizieren, fordern wir das Kommunalwahlrecht auch für Nicht-EU-Bürger, den Abbau von Vorurteilen, Aufklärung in Themen Deutschfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit bereits in den Schulen, die verstärkte Förderung von Sportangeboten als Integrationsbeschleuniger, sowie die Erhöhung des Migrantenanteils im öffentlichen Dienst. Ferner muss durch aktive Wohnungsbau- und Investitionspolitik der Bildung , sozial und ethnisch abgegrenzter Wohngebiete entgegen gewirkt werden. Da Eltern ihre eigenen Integrationsprobleme auf die Kinder vererben, muss mit gezielten Programmen und unter Einschaltung von Sozialarbeitern eine fortgesetzte Abgrenzung verhindert werden.

Herr Aytac, dass gerade Sie dieses Portal nutzen um mir eine Frage zu stellen verwundert mich doch sehr. Sie sind uns bereits in anderen Fällen als Denunziant negativ aufgefallen. Unmittelbar nach der Gründung der BIP im Winter 2010 haben Sie Kontakt zu mir aufgenommen und mir zur Gründung gratuliert. Im Anschluss haben sie mich zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der ich nach Ihren eigenen Worten die Gelegenheit bekommen sollte, über die Inhalte der BIP zu sprechen. Unter der Voraussetzung, dass alle Parteien der Bremischen Bürgerschaft mit jeweils einem Sprecher teilnehmen, habe ich Ihrer Einladung zugesagt. Allerdings haben sie bis zur letzten Sekunde verschwiegen, dass die Veranstaltung als eine Art Propaganda Veranstaltung der SPD konzipiert war. Als Moderator der Podiumssitzung haben Sie einen ehemaligen Landesvorsitzenden der SPD bestimmt, zu den weiteren Teilnehmern gehörten drei Abgeordnete der SPD und zwei Abgeordnete der Grünen an (übrigens alle türkischstämmig! Interessant, hinsichtlich Ihrer hier gestellten Frage). In den Telefongesprächen haben sie mehrfach Ihre Parteilosigkeit bekundet und offen Ihre Sympathie für uns zum Ausdruck gebracht.

Herr Aytac, Ihre persönliche Wertschätzung gegenüber Ihren Podiumsgesten, die sie mir unaufgefordert mitgeteilt haben, möchte Ich an dieser Stelle für mich behalten. Sie halte Ich aber für unseriös. Ihre gesamte Intention lag darin, Ihre Frau als SPD Kandidatin aufzustellen, das Ist Ihnen gelungen. Und warum sie nicht Ihre Frage Ihrem langjährigen Geschäftspartner und Kandidat der BIP, Herrn Bünyamin Sereflioglu (Liste 10, Platz 05) persönlich stellen, sondern mir, ist mir ebenso klar wie der Grund, warum Sie Ihre Frage mit dem Worten …" i.A. "... beenden.

Die BIP steht für Ehrlichkeit, klare Worte, Selbstlosigkeit. Ich hoffe ich konnte Ihnen und Ihren (i.A.) Gebern weiterhelfen.
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Frage zum Thema Gleichstellung und Integration
01.05.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Albayrak,

leider gibt es auch hier bei Abgeordnetenwatch wohl Menschen, die anstatt zu lesen eher größtenteils überflüssige Fragen stellen. Daher würde an dieser Stelle alle anhalten, mal das Wahlprogramm der BIP zu lesen. Dort habe ich zumeist sehr konkrete Maßnahmen bezüglich der Parteiinhalte nachlesen können. Daher nehme ich an, dass die Fragen meiner Vorredner eher eine komprimitierende Wirkung haben sollen und daher auch keine echten Fragen sind, sondern mehr Vorwürfe.

Abgesehen davon, finde ich es unmöglich, dass ein einziger Teilnehmer 18 bzw. 11 Fragen auf einmal stellt. Gibt es da noch Platz für andere Fragen, wie von mir?

Ich kann nicht verstehen, wieso Menschen wie Sie in der Politik permanent mit Widerstand begegnet werden, statt Sie aufzunehmen. Ich begrüsse die Motivation der Migranten sich aktiv an der Gesellschaft und der politischen Willensbildung teilzunehmen. Wir beklagen uns darüber, dass die Migranten sich in Deutschland isolieren - nun auch dass sie sich beteiligen?!

Wie man es anpackt, man kann es den Menschen nicht recht machen.

Meine (eine) Frage daher an Sie:

Wie kommen Sie persönlich mit den Vorwürfen der "Mehrheitsgesellschaft" klar?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Gleichstellung und Integration
12.05.2011
Von:

Guten Tag Herr Albayrak,

könnten Sie mir Gründe nennen warum ich Ihre Partei wählen sollte und nicht die etablierten Parteien, die in der Migrationspolitik viel erfahrener sind?

Sie nennen sich Bremische Integrationspartei und beziehen sich leider nur auf eine bestimmte Volksgruppe, was ist mit den anderen Migranten? Warum befinden sich auf der Liste ihrer Partei nur türkischstämmige Kandidaten?

Bei allem Respekt, durch die ganze Vorgehensweise der BIP leidet die Glaubwürdikeit der Partei, sie erwecken den Eindruck dem Credo mehr Populismus weniger Inhalte zu folgen.

Aber ich bin gerne bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

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