Kurt Bodewig (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Kurt Bodewig
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Wohnungskaufmann, Abteilungsleiter/Sozialpolitik DGB NRW
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Neuss I
Landeslistenplatz
13, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Die intensiven Beratungen der EU-Mitgliedsländer im Vorfeld dieses Sondergipfels haben sich gelohnt, so dass schließlich ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit von Brüssel ausgehen konnte. Die EU-Partner haben klare Worte gefunden, um die jüngsten Ereignisse im Südkaukasus zu bewerten. Russland ist nun aufgefordert, sich nicht nur an Wort, sondern auch an den Geist des 6-Punkte Plans zu halten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

Alpine-Energie Deutschland GmbH, Biberach, Beratung, jährlich, mehr als 7.000 Euro

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, Senior Adviser, jährlich, mehr als 7.000 Euro

Funktionen in Unternehmen

Abellio GmbH, Essen, Vorsitzender des Beirates, jährlich, Stufe 3

Duisport - Duisburger Hafen AG, Duisburg, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates (bis 31.12.2007)

INEA Solutions GmbH, Hamburg, Vorsitzender des Beirates

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Universität Duisburg-Essen, Duisburg, Essen, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates für den

Studiengang "Public Transport Management", ehrenamtlich

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Baltic Sea Forum e.V., Hamburg,

Vorsitzender des Vorstandes, ehrenamtlich

Deutsche Verkehrswacht e.V., Bonn, Präsident, ehrenamtlich

Deutsch-Litauisches Forum e.V., Berlin, Vorsitzender des Kuratoriums, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Kurt Bodewig
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Frage zum Thema Erhöhung der Mehrwertsteuer
08.06.2009
Von:
-

Die SPD ist zum 2.mal EU-Wahl) mit der Forderung:
Gesetzlicher Mindestlohn für alle angetrehten.
Frage: War das nicht reine Wählertäuschung ???

Als Rot-Grün regiert hat wurde der Mindestlohn garnicht erwähnt.
Bei der letzet Bundestagwahl hat die SPD den gesetzlichen Mindestlohn für alle gefordert.
Nicht einmal hat die SPD einen entsprechenden Gesetzesentwurf zum Mindestlohn eingebracht.

Dann hat die Linke,die SPD 2. vorgeführt in dem sie den gesetzlichen Mindestlohn im Bundestag eingebracht hat und das wörtlich wie die SPD es beim Wahlkampf dem Bürger versprochen hat.
Eine erforderliche mehrheit war da gewesen.?
Warum hat die SPD den von ihenen versprochenen Mindestlohn abgescchmettert ?
Laut meinen Umfragen war diese Wahllüge genau der Grund warum die SPD in den Keller gerutscht ist.
Das selbe mit der Merkelsteuer.
Mit der SPD wird es keine merkelsteuer geben wurde dem Wähler versprochen.
Auch eine schmutzige Wahllüge..
Da wundert ihr Euch das der Bürger sich von Euch abwendet ?
Antwort von Kurt Bodewig
2Empfehlungen
23.06.2009
Kurt Bodewig
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Mehr als 4,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland erhalten weniger als 7,50 Euro für eine Stunde Arbeit, in einigen Branchen weniger als 4 Euro. Das ist nicht hinnehmbar, und die Sozialdemokraten kämpfen schon seit langem für eine Behebung dieses Problems. Wir sind aber auch eine freiheitliche Partei, die nur dann auf eine allgemeinverbindliche gesetzliche Lösung dringt, wenn die Alternativen scheitern.

So geschehen mit dem 1998 von der Bundesregierung ins Leben gerufene ‚Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit’, mit dem der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände im Spitzengespräch an einen Tisch holte, nachdem in den Jahren davor eine christdemokratische Bundesregierung empfindliche Einschnitte auf Arbeitnehmerseite vorgenommen hatte, beispielsweise die Verringerung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die Lockerung des Kündigungsschutzes.
Ziele dieses Bündnisses waren die Sicherung der Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden, Verbesserung der Beschäftigungschancen für weniger qualifizierte Arbeitslose, Verbesserung der Altersteilzeitregelung, der Teilzeit und der flexiblen Arbeitszeitverteilung sowie die Verbesserung der Beteiligung der Arbeitnehmer an Firmengewinnen und die Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit. Zweifelsfrei waren dies hochgesteckte Ziele und ebenso zweifelsfrei können wir rückblickend erkennen, dass diese Vorhaben Erfolge hatten, aber auch teilweise gescheitert sind.

Unsere Freude über die Abwendung einer radikal liberalen Regierung unter Merkel, Westerwelle und Kirchhoff nach den Bundestagswahlen 2005 wurde wesentlich geschmälert durch die Erkenntnis aus den Koalitionsverhandlungen, dass ein allgemeinverbindlicher gesetzlicher Mindestlohn – von uns weiterhin als bestes sozialpolitisches Werkzeug angesehen – in dieser Koalition mit der CDU/CSU nicht durchsetzbar war. Und – eine persönliche Bemerkung sei mir an dieser Stelle gestattet – die Sozialdemokratie hält sich an demokratische Grundsätze und Gepflogenheiten wie den vereinbarten Koalitionsvertrag.
Die Linkspartei hat mit ihren Vorschlägen ausschließlich parteitaktisch agiert, wir hingegen konnten real etwas erreichen, nämlich den Mindestlohn in einigen Sektoren verankern.

Aus diesen Gründen kämpfen wir voller Überzeugung auch weiterhin für den Mindestlohn, der in unserem Hamburger Parteiprogramm auch verankert ist.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kurt Bodewig
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Frage zum Thema Gesundheit
11.07.2009
Von:

Wie stehen Sie zur weiteren Nutzung der Kernenergie ???

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Frage zum Thema Internationales
24.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bodewig,

Ich wende mich an Sie in ihrer Eigenschaft als stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Vertrags von Lissabon wird nun heftig über neue und erweiterte Einflussmöglichkeiten unseres nationalen Parlaments diskutiert. Ich persönlich sehe hier jedoch die Gefahr eines Rückschrittes in Kleinstaaterei, die die EU zu einer zunehmenden Handlungsfähigkeit verurteilen könnte, z. B. wenn andere EU-Länder die gleichen Rechte für sich forderten.
Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller, um der begründeten Kritik an der mangelnden demokratischen Legitimierung der EU-Entscheidungen gerecht zuwerden, die Rechte des (direkt gewählten) Europaparlaments zu stärken, und es in seiner Kontrollmacht gegenüber den anderen EU-Gremien zu stärken.
Wie ist Ihre Haltung dazu? Mehr Bundestag und Bundesrat - oder mehr Europaparlament?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
31.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bodewig,
Ihre ParteikollegInnen befürworten die geplante Erftauenquerung. Gehen Sie davon aus, daß es sich tatsächlich um 2 Ortsumgehungen handelt oder um den Lückenschluss für eine überregionale Verkehrverbindung zwischen Mönchengladbach und Köln?
MfG, H.

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Ihre Frage an Kurt Bodewig
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.