Kurt Bodewig (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Kurt Bodewig
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Wohnungskaufmann, Abteilungsleiter/Sozialpolitik DGB NRW
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Neuss I
Landeslistenplatz
13, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Am 8. Oktober hat Finanzminister Peer Steinbrück einen Acht-Punkte-Plan für neue ‘Verkehrsregeln’ auf den Finanzmärkten vorgelegt, der auch dem G7-Finanzministertreffen in Washington präsentiert wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
nicht beteiligt
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
nicht beteiligt
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
nicht beteiligt
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
nicht beteiligt
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
nicht beteiligt
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
nicht beteiligt
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
nicht beteiligt
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
nicht beteiligt
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
nicht beteiligt
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
nicht beteiligt
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
nicht beteiligt
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
nicht beteiligt
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
nicht beteiligt
30.06.2006
Föderalismusreform
nicht beteiligt
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
nicht beteiligt
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
nicht beteiligt
Fragen an Kurt Bodewig
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Frage zum Thema Erhöhung der Mehrwertsteuer
08.06.2009
Von:
-

Die SPD ist zum 2.mal EU-Wahl) mit der Forderung:
Gesetzlicher Mindestlohn für alle angetrehten.
Frage: War das nicht reine Wählertäuschung ???

Als Rot-Grün regiert hat wurde der Mindestlohn garnicht erwähnt.
Bei der letzet Bundestagwahl hat die SPD den gesetzlichen Mindestlohn für alle gefordert.
Nicht einmal hat die SPD einen entsprechenden Gesetzesentwurf zum Mindestlohn eingebracht.

Dann hat die Linke,die SPD 2. vorgeführt in dem sie den gesetzlichen Mindestlohn im Bundestag eingebracht hat und das wörtlich wie die SPD es beim Wahlkampf dem Bürger versprochen hat.
Eine erforderliche mehrheit war da gewesen.?
Warum hat die SPD den von ihenen versprochenen Mindestlohn abgescchmettert ?
Laut meinen Umfragen war diese Wahllüge genau der Grund warum die SPD in den Keller gerutscht ist.
Das selbe mit der Merkelsteuer.
Mit der SPD wird es keine merkelsteuer geben wurde dem Wähler versprochen.
Auch eine schmutzige Wahllüge..
Da wundert ihr Euch das der Bürger sich von Euch abwendet ?
Antwort von Kurt Bodewig
2Empfehlungen
23.06.2009
Kurt Bodewig
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Mehr als 4,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland erhalten weniger als 7,50 Euro für eine Stunde Arbeit, in einigen Branchen weniger als 4 Euro. Das ist nicht hinnehmbar, und die Sozialdemokraten kämpfen schon seit langem für eine Behebung dieses Problems. Wir sind aber auch eine freiheitliche Partei, die nur dann auf eine allgemeinverbindliche gesetzliche Lösung dringt, wenn die Alternativen scheitern.

So geschehen mit dem 1998 von der Bundesregierung ins Leben gerufene ‚Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit’, mit dem der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände im Spitzengespräch an einen Tisch holte, nachdem in den Jahren davor eine christdemokratische Bundesregierung empfindliche Einschnitte auf Arbeitnehmerseite vorgenommen hatte, beispielsweise die Verringerung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die Lockerung des Kündigungsschutzes.
Ziele dieses Bündnisses waren die Sicherung der Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden, Verbesserung der Beschäftigungschancen für weniger qualifizierte Arbeitslose, Verbesserung der Altersteilzeitregelung, der Teilzeit und der flexiblen Arbeitszeitverteilung sowie die Verbesserung der Beteiligung der Arbeitnehmer an Firmengewinnen und die Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit. Zweifelsfrei waren dies hochgesteckte Ziele und ebenso zweifelsfrei können wir rückblickend erkennen, dass diese Vorhaben Erfolge hatten, aber auch teilweise gescheitert sind.

Unsere Freude über die Abwendung einer radikal liberalen Regierung unter Merkel, Westerwelle und Kirchhoff nach den Bundestagswahlen 2005 wurde wesentlich geschmälert durch die Erkenntnis aus den Koalitionsverhandlungen, dass ein allgemeinverbindlicher gesetzlicher Mindestlohn – von uns weiterhin als bestes sozialpolitisches Werkzeug angesehen – in dieser Koalition mit der CDU/CSU nicht durchsetzbar war. Und – eine persönliche Bemerkung sei mir an dieser Stelle gestattet – die Sozialdemokratie hält sich an demokratische Grundsätze und Gepflogenheiten wie den vereinbarten Koalitionsvertrag.
Die Linkspartei hat mit ihren Vorschlägen ausschließlich parteitaktisch agiert, wir hingegen konnten real etwas erreichen, nämlich den Mindestlohn in einigen Sektoren verankern.

Aus diesen Gründen kämpfen wir voller Überzeugung auch weiterhin für den Mindestlohn, der in unserem Hamburger Parteiprogramm auch verankert ist.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kurt Bodewig
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Frage zum Thema Gesundheit
11.07.2009
Von:

Wie stehen Sie zur weiteren Nutzung der Kernenergie ???

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Frage zum Thema Internationales
24.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bodewig,

Ich wende mich an Sie in ihrer Eigenschaft als stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Vertrags von Lissabon wird nun heftig über neue und erweiterte Einflussmöglichkeiten unseres nationalen Parlaments diskutiert. Ich persönlich sehe hier jedoch die Gefahr eines Rückschrittes in Kleinstaaterei, die die EU zu einer zunehmenden Handlungsfähigkeit verurteilen könnte, z. B. wenn andere EU-Länder die gleichen Rechte für sich forderten.
Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller, um der begründeten Kritik an der mangelnden demokratischen Legitimierung der EU-Entscheidungen gerecht zuwerden, die Rechte des (direkt gewählten) Europaparlaments zu stärken, und es in seiner Kontrollmacht gegenüber den anderen EU-Gremien zu stärken.
Wie ist Ihre Haltung dazu? Mehr Bundestag und Bundesrat - oder mehr Europaparlament?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
31.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bodewig,
Ihre ParteikollegInnen befürworten die geplante Erftauenquerung. Gehen Sie davon aus, daß es sich tatsächlich um 2 Ortsumgehungen handelt oder um den Lückenschluss für eine überregionale Verkehrverbindung zwischen Mönchengladbach und Köln?
MfG, H.

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Ihre Frage an Kurt Bodewig
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