Kevin Gareth Hauer (Pro NRW)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Kevin Gareth Hauer
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
Student
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Stadt
Gelsenkirchen
Ergebnis
3,1%
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.08.2009
Von:

Herr Hauer,

In Ihrer Antwort an den Herrn Michael sagen Sie u.a. "Persönlich werde ich mich in keine Ecke drängen bzw. werde ich mich auch nicht von rotlackierten Faschisten instrumentalisieren lassen. Desweiteren wird der Begriff "Nazi" als letztes Verteidigungsmittel der etablierten Linksfaschisten genutzt, um den Argumenten von Pro NRW aus dem Weg zu gehen. Denn gerade diese Menschen haben keinerlei stichhaltige Gegenargumente zu unseren Standpunkten. Darum flüchten sie sich in Vorurteile und Hasstetraden, um wenigstens noch einen Strohhalm zu greifen."

Erstmal ein kleiner Hinweis: Das Wort Hassetraden gibt es nicht, sicher meinen Sie Hasstiraden. Als OB Kandidat sollten Sie doch zumindest der deutschen Rechtschreibung mächtig sein ! Aber nun zu meiner Frage : Empfinden Sie Ihre Ausdrucksweise ( rotlackierte Faschisten/Linksfaschisten ) nicht als sehr beleidigend ? Solche eine Ausdrucksweise passt meiner Meinung nach in keinster Weise zu einem OB-Kandidaten. Sie lassen sich Ihrer eigenen Aussage zufolge in keine Ecke drängen. Entspricht es denn nicht der Wahrheit, dass man Sie im November vorigen Jahres als alten Nazi bezeichnet hat und das OLG Hamm feststellte, dass diese Titulierung rechtens und wird vom Grundrecht der freien Meinungsäußerung gedeckt ist ? Danach stellt die Äußerung des Stadtverordneten Meyer Ihnen gegenüber keine Schmähkritik dar, sondern ist legitimer Bestandteil einer politischen Auseinandersetzung, in der es ja bekanntermaßen mehr als einen Anhaltspunkt gibt, Sie als Nazi zu bezeichnen..( www.dielinke-ratsfraktion-gelsenkirchen.de ). Und noch eine andere Frage : Sie haben in einer anderen Frage hier auf abgeordnetenwatch einmal geantwortet, interessierte Bürger sollten sich doch zu Ihren Infoständen oder Stammtischen begeben und das Gespräch mit Ihnen suchen. Wie aber soll man das machen ? Nirgends gibt es Termine ....
Antwort von Kevin Gareth Hauer
5Empfehlungen
18.08.2009
Werte Frau ,

vielen Dank für Ihre Hinweis, dass ich Ihnen bzw. Herrn "Michael" ein "i" unterschlagen habe.Hervorragende Leistung von Ihnen, dass Ihnen dies aufgefallen ist. Applaus, Sie sind es!Ferne möchte ich Ihnen in diesem Bezug auch mitteilen, dass ich den ganzen Tag im Wahlkampf stecke und mir auch in den Abendstunden die Zeit nehme, Fragen von Wählern zu beantworten, auch wenn Sie von Personen wie Ihnen oder Herrn "Michael" stammen.Da kann es schon mal passieren, dass ein "i" unterschlagen wird. Wie ist eigentlich Ihr richtiger Name? Im Gegensatz zu den rotlackierten Faschisten zeigen wir von Pro NRW Flagge und Gesicht und verstecken uns nicht in der Anonymität des Internets oder hinter linksextremistischen Flaggen.  Interessant ist, dass Sie mir vorwerfen, ich sei beleidigend. Gerade Linksextremisten und die Gutmenschen der etablierten Politik lügen, betrügen und beleidigen. Linksextremisten wollen nicht diskutieren, sondern lediglich andersdenkende Menschen diskreditieren und beleidigen. Jemanden als "Nazi" zu beleidigen ist einfacher, als sich einer vernünftigen Diskussion zu stellen.Zum Beispiel: erst werde ich vom Mieterbund zur Diskussion geladen und als ich zusagte, wurde ich aus politischen Gründen wieder ausgeladen. Warum will man mich denn nicht öffentlich vorführen? Haben die etablierten Politiker vielleicht ANGST vor den Argumenten von Pro NRW? Nach Ihrer Meinung ist das Wort "Linksfaschist" eine Beleidigung. Was würden Sie dazu sagen:"…braune Soße, die in die Toilette gehöre".Das hat nämlich ein OB Schramma aus Köln zu den Teilnehmer des Anti Islamisierungskongress in Köln gesagt. "Linksfaschist" ist für Sie eine Beleidigung, aber Nazi darf dann jeder genannt werden? In welcher Welt leben Sie eigentlich?Im Fall Meyer habe ich eine Verfassungsbeschwerde eingelegt, d.h. das Bundesverfassungsgericht wird sich mit dem Urteil befassen.Ferne kann ich hierzu keinerlei weitere Angaben machen, da weitere Ermittlungen laufen. Gehen Sie mehr in die Stadt, dann werden Sie uns auch antreffen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.08.2009
Von:

Herr Hauer,

Mit Ihrer Antwort bestätigen Sie mich einmal mehr in meiner Meinung, dass Sie keinesfalls der richtige OB-Kandidat für unsere weltoffene und tolerante Stadt sind. Wieso bezeichnen Sie Andersdenkenende als Lügner, indem Sie behaupten, ich beispielsweise würde nicht meinen richtigen Namen nennen ? Und warum sind Andersdenken für Sie entweder Linksextremisten, rotlackierte Faschisten oder Gutmenschen ? Auch das ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit ! Ich selbst bin vom Linksextremismus beinahe so weit entfernt wie Sie. Den Begriff Gutmensch finde ich nun nicht gerade beleidigend und diskreminierend - allerdings wenn Leute wie ich Gutmenschen sind, sind Leute wie Sie dann im Umkehrschluß etwa Schlechtmenschen ? Übrigens finde ich, was dieser OB Schramma da gesagt hat, gehört sich übrigens meiner Meinung nach auch nicht. Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Was man im privaten Kreis sagt, ist eine andere Sache. Dafür haben wir ja die Meinungsfreiheit. Allerdings hat man als OB oder auch OB Kandidat doch eine gewisse Vorbildfunktion und sollte sich dessen ganz genau bewusst sein !
Antwort von Kevin Gareth Hauer
1Empfehlung
19.08.2009
Werte Frau ,  

im Gegenteil!  wir brauchen in Gelsenkirchen endlich einen OB, der sich durchsetzt, Dinge anspricht, die sonst verschwiegen werden und entsprechend handelt. Wir brachen in Gelsenkirchen keine "Ja-Sager", sondern endlich jemand, der das Übel an der Wurzel packt. Warum bewegt sich Gelsenkirchen nicht? Warum haben wir hohe Schulden? Warum siedeln sich keine neuen vernünftigen Firmen in Gelsenkirchen an?  Wir brauchen in Gelsenkirchen endlich Menschen, die anpacken und für Gelsenkirchen arbeiten wollen. Ein Vorbild, das nur in die Kamera lacht und im Stadtspiegel dem Kaninchenverein gratuliert brachen wir nicht. Ich denke, dass ein Vorbild bzw. eine Person mit Vorbildfunktion (wie sie es nennen), eine Initiative ergreifen muss. Auch mal "anecken", um bestimmte Dinge zu erreichen. Frau - Sie können sich entscheiden: Entweder wählen Sie einen Ja Sager der Altparteien, oder eine Person, die auch mal den "Finger in die Wunde" hält. Ja, ich bin unbequem, weil ich etwas für Gelsenkirchen erreichen will.  Wie die etablierten Parteien und die Medien über Pro NRW "herziehen", ist eine Unverschämtheit. Gerne können Sie mit mir das persönliche Gespräch suchen; Sie werden es auch finden.  Und ihre Anschuldigung:Ich wollte lediglich mal den Spiegel aufstellen und zeigen, wie sich die Aktivisten von Pro NRW täglich fühlen, wenn Sie von selbsternannten Gutmenschen etc. beleidigt werden. Wenn Sie sich wirklich beleidigt gefühlt haben, kann ich mich natürlich nur entschuldigen; dies war nicht meine Absicht.  MfG KG Hauer P.S. "diskreminierend" wird diskriminierend geschrieben… ;--)
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.08.2009
Von:

Herr Hauer,

sie Schreiben:

"Keiner schürt die Angst vor der schleichenden Islamisierung. Die "normalen Bürger" sehen sie täglich in den Straßen der eigenen Stadt. Schauen Sie sich doch nur mal in Gelsenkirchen um. Polsumer Straße z.B. in Hassel, Gesamtschule Ückendorf und/oder die Bochumer Straße (um nur einige Orte zu nennen). Und Sie wollen von mir Quellen?!? Wo leben Sie?"

Ich lebe in Gelsenkirchen, genauer gesagt in Buer, zeitweise aber auch Köln, dort leben meine Geschwister. Deshalb auch mein Interesse an Ihrer Kandidatur. Die Polsumer Str. kenne ich natürlich, kann dort aber keine Probleme feststellen. Ich gehe dort regelm. mit Freunden essen! Friedl. Türk. Geschäftsmänner halten dort die Straße am Leben. Bitte belegen Sie doch mal die Probleme die es dort geben soll!

Eine weitere Frage habe ich zu ihrem Wahlplakat "Intensivtäter Abschieben" : Wohin möchten Sie denn die "Intensivtäter" abschieben, die deutscher Herkunnft sind? Denn auf den Plakaten steht nicht "Ausländische Intensivtäter"!

Gruß
B.M.
Antwort von Kevin Gareth Hauer
2Empfehlungen
25.08.2009
Ihre Fragen beantworte ich nicht mehr, da mir meine Zeit zu kostbar ist, als diese für Menschen wie Sie es sind zu verschenken. Sie leben in Ihrer eigenen Traumwelt. Leben Sie dort weiter, nehmen Sie Ihre linksradikalen Freunde an der Hand und träumen Sie zusammen von den Menschenrechten in China und dem Wirtschaftswunder auf Kuba.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
25.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hauer,

ich hatte heute die Gelegenheit Ihre Website des KV Gelsenkirchen von PRO-NRW kennen zu lernen. Unumwunden: Es war nicht unbedingt ein Vergnügen!

Sie halten auf Ihrer Website ein Video bereit, in dem die Festnahme des Herr Lindlar gezeigt wird. Es ist mir recht einleuchtend, weswegen das für Sie einen besonderen Reiz darstellt und ich möchte mich da auch nicht in Ihr Vergnügen einmischen. Es steht Ihnen frei sich uns als Wähler so zu präsentieren, wie Sie es zur Anschaubarmachung Ihrer Ziele für nötig halten. Dennoch komme ich nicht herum Ihnen eine Frage diesbezüglich zu stellen:

Bekennen Sie sich vollumfänglich zum Grundgesetz der Bundesrepublik und würden Sie sich als verfassungstreuer Vertreter Ihrer Bürgervereinigung verstehen?

Wenn Sie uns beide Fragen mit "Ja" beantworten können, möchte ich Sie bitte uns zu erklären, warum Sie die Würde des Michael Lindlar offensichtlich geringer schätzen, als dies von den Grundgesetzvätern vor über 60 Jahren vorgesehen war. Die Frage ist hypothetisch, aber es ist erkennbar, dass Sie Herrn Lindlar dort in einer Weise vorführen, die stark die Würde dieses jungen Mannes herabsetzt. Ich möchte auch gleich vorweg nehmen, dass ich den Umgang mit Ihrer Bürgerbewegung in den letzten Tagen ebenfalls nicht toleriere - dies entschuldigt aber in keiner Weise Ihren Umgang mit politischen Gegnern! Als Vertreter einer zugelassenen Partei, erwarte ich von Ihnen uneingeschränkte Verfassungstreue und Achtung vor der Würde jedes Menschen - und hier sollte nicht einmal der Zweifel aufkommen dürfen!

Also Herr Hauer, nutzen Sie die letzten Tage vor der Wahl und erklären Sie uns hier warum ein einzelner politischer Gegner genügt um Ihre verfassungstreue infrage zu stellen. Warum findet Art. 1 GG für Herrn Lindlar auf Ihrer Website keine Anwendung mehr - genügen Ihre politischen Ziele bereits jetzt schon, um sich über die Grundfesten unserer Gesellschaft hinwegzusetzen?

Mit freundichen Grüßen

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