Kerstin Köditz (DIE LINKE)Kandidatin Landtagswahl Sachsen 2009
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Zur Person Kerstin Köditz
Mein Name ist Kerstin Köditz. Ich bin Landtagsabgeordnete der Linken in Sachsen. Im Dresdener Landtag bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik. Allerdings bin ich nicht täglich in Dresden, sondern arbeite meist in meinem Grimmaer BürgerInnenbüro. Dort bereite ich meine Sitzungen im Landtag vor, führe Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und organisiere Veranstaltungen, um der Bevölkerung Politik wieder schmackhaft zu machen.Geboren wurde ich am 14. März 1967 in Leipzig. Dort bin ich in der Nähe des Zentralstadions aufgewachsen. Meine Mutter war Krankenschwester, mein Vater Dreher. Ich habe noch zwei ältere Brüder. POS in Grünau. Beginn eines Mathematik-Studiums an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Abbruch der Studiums, zwischenzeitlich hauptamtlich in der Kreisleitung Leipzig-West der FDJ. Mein zweites Studium hieß damals Marxismus-Leninismus. Nach der "Wende" 1989 setzte ich es als Hauptfach Philosophie mit den Nebenfächern Soziologie sowie Neuere und Neueste Geschichte fort. Abschluss als Magistra Artium mit einer Arbeit über Foucault.
1989 Eintritt in die SED. Ich wollte den Sozialismus, allerdings einen anderen, besseren Sozialismus. Mit tausenden anderen, auch Mitgliedern der SED, marschierte ich um den Ring. Als Heldin fühle ich mich deshalb allerdings nicht. Nach der "Wende" wurde ich Mitglied der PDS. Deren Landesvorstand gehörte ich zwölf Jahre lang an. Zeitweilig war ich, als engagiertes Mitglied der feministischen Frauenarbeitsgemeinschaft LISA, gleichstellungspolitische Sprecherin des Landesverbandes. Heute vertrete ich die sächsische LINKE im Bundesausschuss meiner Partei und gehöre der Bundesarbeitsgemeinschaft "Rechtsextremismus/Antifaschistische Politik" an. In Sachsen bin ich eine der drei Sprecher_Innen der Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschistische Politik.
1997 wurde ich Kreisvorsitzende der PDS im Muldentalkreis. Für mich als Großstadtkind war die politische Arbeit im ländlichen Raum eine neue Erfahrung. 2000 entschloss ich mich, meinen Wohnsitz nach Grimma zu verlegen, das mir inzwischen zur Heimat geworden ist. Kreisvorsitzende bin ich nicht mehr. Meine Partei heißt inzwischen DIE LINKE und der Kreisverband Westsachsen. So nennen wir uns seit dem Zusammenschluss der früheren Kreisverbände Muldentalkreis und Leipziger Land. Seit 2004 mische ich mich auch aktiv in die Kommunalpolitik ein und gehöre dem Kreistag an. Dort liegt das Schwergewicht meiner Arbeit im Sozialausschuss.
Als ich nach Grimma zog, war ich Mitarbeiterin einer Landtagsabgeordneten. Im September 2001 rückte ich selbst in den Landtag nach. Dort war ich gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion und war im Petitionsausschuss tätig, zeitweilig als Obfrau meiner Partei. 2004 wurde ich erneut in den Landtag gewählt. Nunmehr gehöre ich zusätzlich zum Petitionsausschuss auch dem Innenausschuss an und bin Sprecherin für antifaschistische Politik. Außerdem bin ich stellvertretende Vorsitzende der Enquetekommission "Demographische Entwicklung" im Landtag.
Als ich nach Grimma zog, war ich noch glückliche Single. Seit mehreren Jahren lebe ich glücklich in Partnerschaft. Drei Katzen (genauer: zwei Kater und eine Katze), allesamt aus dem Tierheim, leben mit uns in unserer Wohnung. Im Sommer ist fester Bestandteil der Erholung das Minigolf-Spiel. Leider jedoch viel zu selten. In der Wohnung spielt Musik eine wichtige Rolle. Jazz und House sind die bevorzugten Stilrichtungen. Entspannung finde ich bei Spannung. Krimis, vorwiegend aus Skandinavien, sowie Fantasy-Romane sind dafür unverzichtbar. Der Sommerurlaub führt uns normalerweise nach Südfrankreich ans Mittelmeer. Wärme, französisches Essen und französische Lebensart bieten Genuss pur. Und wenn wir Glück haben, ist dabei auch noch ein Abstecher zur Tour de France möglich.
Mehr möchte ich über mein Privatleben nicht erzählen. Wenn Sie aber mehr über meine Arbeit und meine politische Ziele wissen wollen, dann rufen Sie einfach an, schreiben Sie eine Email oder vereinbaren einen Termin. Neue Mitstreiter für eine solidarische Gesellschaft sind stets willkommen.