Katja Mast (SPD)
Kandidatin Bundestagswahl 2013
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Angaben zur Person
Katja Mast
Geburtstag
04.02.1971
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau, 1. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien, Referentin für Personalstrategie, Bankkauffrau, MdB
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Pforzheim
Ergebnis
22,9%
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
(...) Ihr Anliegen ist für mich höchst verständlich. Ich finde es richtig, dass für den Werkdienst vorrangig Personen mit einem Meistertitel eingestellt werden. Denn wenn man dem gesetzlichen Auftrag im Justizvollzugswesen gerecht werden will, wonach die Berufsausbildung und Beschäftigung wesentliche Elemente der Resozialisierung von Strafgefangenen sind, dann ist es unerlässlich, geeignetes Personal für die Justizvollzugsanstalten zu gewinnen. (...)

Transparenz-Check

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Frage zum Thema Internationales
23.07.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Mast,

in den USA werden aktuell konkrete Kriegsvorbereitungen gegen Syrien erörtert. Angesichts der glaubhaften Informationen, daß es sich bei der FSA weitgehend um fremdgesteuerte ausländische Kräfte handelt, die in die Defensive geraten sind, ist diese Entwicklung nicht überraschend. Bitte erläutern Sie mir, welche Position Sie hierzu einnehmen. Idealerweise stellen Sie konkrete Maßnahmen dar, die Sie gegen diese völkerrrechtswidrige Maßnahme der USA ergreifen bzw. unterstützen werden.
Antwort von Katja Mast
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13.08.2013
Katja Mast
Sehr geehrter Herr ,

Wir Sozialdemokraten sind davon überzeugt, dass jede Form der militärischen Einflussnahme, sei es durch Waffenlieferungen an eine der Konfliktparteien oder die Einrichtung einer Flugverbotszone zu einer weiteren Eskalation des Bürgerkriegs beitragen. Stattdessen sollten die Bemühungen um eine politische Lösung des Konflikts intensiviert werden.

Der Oberkommandierende der US-amerikanischen Streitkräfte Martin E. Dempsey hat kürzlich in einem Brief an den Streitkräfteausschuss des Senats die verfügbaren Optionen für einen Militäreinsatz in Syrien erläutert. Was auf den ersten Blick wie eine Kriegsvorbereitung aussieht, erweist sich bei genauerer Betrachtung als das Gegenteil - die Absage an jede Art bewaffneten Vorgehens von außen.
Eine militärisches Engagement in Syrien wird von Dempsey als zu riskant, zu teuer und zu unausgegoren eingeschätzt. Sollte in Damaskus der Regierungsapparat zusammenbrechen, ohne dass eine handlungsfähige Opposition existiere, so seine Analyse, würden ungewollt die Extremisten gestärkt. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass Präsident Obama dies anders sieht. Auch die britische und französische Regierung, die noch vor einigen Wochen eine militärische Option nicht ausschließen wollten, sind deutlich zurückhaltender geworden.

Bislang hat die auf beiden Seiten immer brutaler geführte Auseinandersetzung bereits über 100.000 Tote und über eine Million Flüchtlinge verursacht. Die Verwüstung des Landes schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Doch eine militärische Lösung wird es nicht geben.

Erforderlich ist eine Verhandlungslösung, die einen Interessenausgleich zwischen den verfeindeten Lagern beinhaltet, ohne Sieger und Besiegte. Dies kann nur gelingen, wenn alle Konfliktparteien dazu bereit sind und zudem die fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat, USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China an einem Strang ziehen.

Eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung wird sich mit voller Kraft einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Mast
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Frage zum Thema Soziales
26.07.2013
Von:
-

Guten Tag Frau Mast,

vor 35 Jahren habe ich berufsbedingt (Leiterin Personal/Rechnungswesen) an einem Seminar zur Rentenberechnung teilgenommen. Der BfA- MA hat bereits schon damals gesagt, dass die Rente so nicht reichen wird.

Keine Partei hat etwas unternommen (Herr Schröder hat sogar den von der Vorgängerregierung eingeführten Demographiefaktor wieder anulliert). Sie alle schieben das Problem vor sich her, das sich aber nicht auflösen wird.

Was ist in Ihrer Partei angedacht und welchen konstruktiven Beitrag leisten Sie dazu?

Nach über 40 Berufsjahren (s.o) ist mir klar, das die Rente zukünftig nicht reichen wird und es ist dringend erforderlich, dass hier endlich die erforderlichen Weichen gestellt werden. Die zukünftigen Rentenbezieher schlittern in die Altersarmut.
Antwort von Katja Mast
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07.08.2013
Katja Mast
Sehr geehrte Frau -,

es ist ein zentrales Anliegen der SPD, die Bürgerinnen und Bürger vor Altersarmut zu schützen und die geleistete Arbeit angemessen zu honorieren. In den letzen Wochen und Monaten haben wir intensiv an einem Rentenkonzept gearbeitet, das genau hier ansetzt.

Grundlage für gute Renten ist und bleibt Gute und sichere Arbeit. Nur wenn wir Erwerbsarmut und die Ausweitung prekärer Beschäftigungsformen bekämpfen, beugen wir Altersarmut vor. Von der Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn von zunächst 8,50 Euro würden in Deutschland rund 6 Mio. Menschen profitieren. Sie alle arbeiten zur Zeit für einen Stundenlohn von unter 8,50 Euro. Damit wollen wir Schluss machen.

Gleichzeitig wollen wir den Rentenzugang gerechter und flexibler machen. Das heißt: Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre setzen wir aus, solange nicht die Hälfte der 60-64 Jährigen sozialversichert beschäftigt ist. Ab 60 Jahren kann man eine Teilrente beziehen. Und: Wer 63 Jahre alt ist und 45 Versicherungsjahre aufweist, kann abschlagsfrei in Rente gehen.

Wir wollen die Erwerbsminderungsrente verbessern. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir Vorsorgen und Reserven aufbauen. Deshalb wollen wir das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2020 stabil halten. Im Gegensatz dazu betreibt die Bundesregierung bei der Rente eine Politik ohne morgen. Schwarz-Gelb trifft keine Demografievorsorge und hat die Rentenbeiträge von 19,6 auf 18,9 Prozent gesenkt. 2013 streicht Schäuble zusätzlich 1,11 Milliarden Euro Bundeszuschuss in der Rentenversicherung.

Zudem wollen wir eine "Solidarrente" von 850 Euro im Monat einführen, als 2. Stufe der Grundsicherung im Alter. Wer 30 Jahre Beiträge gezahlt hat und 40 Jahre versichert war, soll somit Leistungen oberhalb des Niveaus der Grundsicherung erhalten.

Sehr geehrte Frau -,

gerne habe ich Ihnen unsere rentenpolitische Grundzüge skizziert, weitergehende Informationen können Sie unserem Rentenkonzept entnehmen, dass ich Ihnen anbei zusende.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Mast
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Frage zum Thema Arbeit
16.09.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Mast,

der Deutsche Qualifikationsrahmen, vom Kultusministerium, Wirtschafts- und Sozialverbänden auf Bundesebene erarbeitet, stellt eine Empfehlung zur Einstufung von Qualifikationen für lebenslanges Lernen dar. Ich bin als Landesbeamter im Staatsdienst, genauer im mittleren technischen Dienst einer Justizvollzugsanstalt in Baden Württemberg als Meister tätig und war vorher, wie fast alle meiner Kolleginnen und Kollegen auch, in der freien Wirtschaft beschäftigt. Ein staatlich anerkannter Meisterabschluss der freien Wirtschaft war bei meiner Einstellung zwingend erforderlich. Mein Dienst kämpft seit mehr als 30 Jahren für die leistungs- und qualifikationsgerechte Anerkennung, die nach meiner Ansicht durch den DQR seit 2012 zweifelsfrei, durch die Einordnung in Stufe 6 von 8 möglichen Stufen, bestätigt ist. In der Praxis werden wir bei der Justiz von Baden Württemberg aber der Stufe 4 zugeordnet. Verschiedene Gespräche, auch auf höchster Landesebene, haben schon stattgefunden. Man verweigert dem technischen Dienst seine qualifikationsgerechte Anerkennung. Deshalb meine Frage: Wie stehen Sie zu dem Deutschen Qualifikationsrahmen und würden Sie auf Bundesebene auch die Anliegen dieser Laufbahngruppen auf Länderebene, soweit Ihnen möglich, aktiv unterstützen? Mehr Informationen über unseren Dienst können Sie auf den Internetseiten der BTBkomba Baden Württemberg, Fachgruppe Techniker im Strafvollzug , erhalten. Hinweis: Ich bin seit ca. 2 Jahren im Vorstand der besagten Fachgruppe und werde ihre Antwort an die Mitglieder zur Kenntnis weiterleiten. Ich wünsche Ihnen bei ihrem Wahlkampf viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

(stv.Vorstand der TIS)
Antwort von Katja Mast
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04.11.2013
Katja Mast
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Ihr Anliegen ist für mich höchst verständlich. Ich finde es richtig, dass für den Werkdienst vorrangig Personen mit einem Meistertitel eingestellt werden. Denn wenn man dem gesetzlichen Auftrag im Justizvollzugswesen gerecht werden will, wonach die Berufsausbildung und Beschäftigung wesentliche Elemente der Resozialisierung von Strafgefangenen sind, dann ist es unerlässlich, geeignetes Personal für die Justizvollzugsanstalten zu gewinnen. Ein höherer Ausbildungsgrad muss aber auch entsprechend honoriert werden, insofern war es richtig, Ihre Forderungen beim Landesjustizminister zu hinterlegen. Nun müssen sich Landesjustiz- und Finanzministerium der Sache annehmen. Als Bundestagsabgeordnete habe ich vollstes Vertrauen, dass es meinen Kolleginnen und Kollegen im Land gelingt, eine Lösung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Mast MdB
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