Katja Kipping (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Katja Kipping
© Die LINKE
Geburtstag
18.01.1978
Berufliche Qualifikation
Slavistin, Literaturwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Dresden
Wahlkreis
Dresden I
Ergebnis
24,0%
Landeslistenplatz
1, Sachsen
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(...) Sie fragen konkret, was Sie dafür tun können, damit alle Schüler ein warmes Mittagessen bekommen können. Vielleicht haben Sie verfolgt, dass sowohl unsere Landtagsfraktion in Sachsen als auch die Stadtratsfraktion DIE LINKE. in Dresden Anträge eingebracht haben, die ein kostenloses und gesundes Mittagessen für alle Schülerinnen und Schüler fordern (in Thüringen gab und gibt es sicher ähnliche Bestrebungen). Leider wurden unsere Initiativen abgelehnt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat
  • Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin, publizistische Tätigkeit
    Verdienst, 2008: über 7.000 €
Funktionen in Unternehmen
  • DB Regio Sachsen, Dresden, Mitglied des Fahrgastbeirates, ehrenamtlich
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Institut Solidarische Moderne e.V., Berlin, Vorstandssprecherin, ehrenamtlich
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Soziales
05.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Kipping,

ich habe zwei Fragen zum Thema "Hartz IV":

1. Was kostet die Grundsicherung für Arbeitssuchende insgesamt im Jahr? Im Netz kursieren Zahlen zwischen 25 und 80 Milliarden. Wahrscheinlich ist es schwierig anzugrenzen, welche Kosten mitgezählt werden müssten. Vielleicht haben Sie da bessere (verlässlichere) Zahlen. Mich würden hier die Kosten für die "reine" Sozialleistung (ALG2 und KdU, etc.) interessieren, evtl. inklusive Verwaltungskostem)

2. Was kostet die Finanzierung aller arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Jahr (1-Euro-Jobs, Bürgerarbeit, Beschäftigungszuschuss, Bildungsmaßnahmen etc.). Nach meinen Recherchen könnten das ca. 9 Milliarden Euro pro Jahr sein, evtl. ist es aber auch mehr oder weniger.
Ich gehe momentan davon aus, dass diese 9 Milliarden in den o.g. 25 Milliarden enthalten sind. Vielleicht ist das alles aber auch ganz anders.

mit besten Grüßen


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Frage zum Thema Soziales
06.05.2012
Von:
Di

Sehr geehrte Frau Kipping,

vor einiger Zeit hatte ich eine Frage in Bezug auf die möglicherweise vorhandene geschlechtsspezifischen Unterschiede in der gesetzlichen Rentenversicherung gestellt, die Sie freundlicherweise am 15.11.2011 beantwortet bzw. eine Gegenfrage gestellt haben.

Meines Wissens ist in der GRV geregelt, dass die Regelaltersgrenze für Frauen generell niedriger liegt als bei Männern (ehemals 63 Jahre zu 65 Jahre). Es wäre denkbar, darin eine Benachteiligung der Männer zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Di
Antwort von Katja Kipping
bisher keineEmpfehlungen
22.05.2012
Katja Kipping
Sehr geehrter Herr Di ,

nach meiner Kenntnis wird die Altersrente für Frauen gerade schrittweise abgeschafft. Anspruch haben aktuell nur noch Versicherte, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind, die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt und nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre an Pflichtbeitragszeiten zurückgelegt haben. Die vorzeitige Inanspruchnahme dieser Altersrente ist mit Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Allerdings müssen diese Personen bei Rentenbezug einen massiven Abschlag - also finanzielle Einbußen - in Kauf nehmen.
Die Regelaltersgrenze wird zukünftig bei 67 Jahren liegen, sowohl für Frauen als auch Männer; der Stufenplan dafür ist mit Beginn 2012 in Kraft getreten.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Kipping
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Frage zum Thema Frauen
23.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Kipping,

wie hoch schätzen Sie die Chancen einer Frauendoppelspitze in Ihrer Partei ein?

Ist die Zeit nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine reif für die jungen, ambitionierten Kolleginnen wie Ihre Person?

Und wie ist die Zusammenarbeit mit Sahra Wagenknecht?

MfG,

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