Karl-Heinz Warnholz (CDU)
Abgeordneter Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
Karl-Heinz Warnholz
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Bautechniker
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer einer Immobilienfirma, selbstständig
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Wandsbek
Landeslistenplatz
23, über Liste eingezogen
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In den letzten Wochen konnten wir - wie Sie richtigerweise anführen - in der Presse nachlesen, dass es bei der Polizei zu einem Personalabbau kommt. Diese Presseberichte stützen sich alle - daher übereinstimmend - auf eine Presseerklärung eines Abgeordneten der SPD-Bürgerschaftsfraktion, der behauptet, dass die Polizei Personal einsparen wird. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Veränderung der Volksgesetzgebung
12.12.2004
Von:

Warum werden Sie Ihre Stimme gegen Demokratie durch Volksentscheide abgeben?

Sie sehen schon, ich kenne Ihre Entscheidung bereits.
Mich interessiert natürlich, warum Sie gegen ehrliche und aufrechte Hamburger votieren wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Karl-Heinz Warnholz
15Empfehlungen
16.01.2006
Karl-Heinz Warnholz
Sehr geehrter Herr ,

zunächst einmal bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre fachliche Frage an mich. Für eine Mitwirkung an der Bevölkerung in Fragen, die nach der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg von der Systematik her dem Parlament übertragen ist, hat sich die Hamburger CDU bereits in der 17. Wahlperiode im Zeitraum von 1997 bis 2001 eingesetzt. Im Rahmen der Beschlüsse die das Parlament fasst, müssen sich die Abgeordneten immer auch die Frage stellen lassen, wie sich diese Beschlüsse auch finanziell umsetzen lassen. Diese Verantwortung für eine betreffende Umsetzung wird jetzt auch auf die sog. Volksgesetzgebung übertragen. Eine tatsächliche Ein- oder Beschränkung vermag ich daher nicht zu erkennen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Warnholz
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Frage zum Thema LBK Verkauf
15.12.2004
Von:
Ann

Sehr geehrter Herr Warnholz,

ein anderes Wort für "Abgeordneter" ist "Volksvertreter". Sie und die anderen Abgeordneten der Bürgerschaft sind vom Volk gewählt, um dieses zu repräsentieren, um mit Volkes Stimme zu sprechen. Volkes Stimme hat bei den letzten Bürgerschaftswahlen mehr als 600.000-fach deutlich gemacht, dass ein Verkauf des LBK abgelehnt wird. Warum erfüllen Sie und Ihre Fraktionskollegen nicht den Auftrag der Wähler und sprechen sich eindeutig gegen einen Verkauf des LBK oder von LBK-Anteilen aus? Glauben Sie tatsächlich an eine Wiederwahl durch die Wähler, wenn Sie Wählerwillen nicht umsetzen?

Ich sehe Ihrer Antwort mit Spannung entgegen.

MfG Ann
Antwort von Karl-Heinz Warnholz
15Empfehlungen
10.01.2006
Karl-Heinz Warnholz
Sehr geehrte Frau ,

zunächst einmal bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre fachliche Frage an mich. Wie auch Wahlen sind auch Abstimmungen eine Momentaufnahme einer politischen Situation. Diese Situationen sind wie alle anderen in unserem Leben auch dem Wandel unterworfen. Nach einer umfassenden Abwägung aller Umstände bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Privatisierung der Hansestadt mehr Vorteile als Nachteile bringen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Warnholz
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Frage zum Thema Finanzen
17.01.2005
Von:
Jan Ole

Sehr geehrter Herr Warnholz,

Ist es richtig, dass die Bürgerschaft sich eine Diätenerhöhung von etwa 1,4% genehmigt hat?

Ist es richtig, dass wir Polizei- und Feuerwehrbeamte zuvor 1,4% zur HAUSHALTSKONSOLIDIERUNG (so die Aussage der CDU) beitragen mussten und jetzt jeden Monat müssen?

Ist es richtig, dass Sie von der CDU immer von sparen geredet haben in diesem Zusammenhang?

Falls das mit der Diätenerhöhung (und höherer Steuerfreibetrag, höherer Bürozuschlag, etc.) stimmt, haben Sie dafür gestimmt? Wenn ja, wie rechtfertigen Sie dies vor dem o.g. Hintergrund vor uns Polizei- und F-Beamten

Fragende Grüße
Jan Ole
Antwort von Karl-Heinz Warnholz
15Empfehlungen
16.01.2006
Karl-Heinz Warnholz
Sehr geehrter Herr ,

eine unabhängige Expertenkommission ist zu dem Ergebnis gelangt, dass die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft für deren Tätigkeit im Parlament - die diese für das Allgemeinwohl und der Aufrechterhaltung des parlamentarischen Demokratie erbringen - eine angemessene Alimentierung erfahren müssten. Diese Alimentierung müsse, entsprechend zu den Tarifverträgen im öffentlichen Dienst, jeweils angepasst werden. Somit erklärt sich die Anpassung der Bezüge der Mitglieder in der Hamburgischen Bürgerschaft. Zu Ihrer Information möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass die Bürgerschaftsabgeordneten die - mit Abstand - geringsten Bezüge in der Republik erhalten. Selbst Bundesländer, wie Bremen, Mecklenburg-Vorpommern oder das Saarland, die alle weniger Einwohner aufweisen, zahlen den Abgeordneten mehr.

Verstehen Sie dies bitte nicht als eine Forderung zu einer höheren Alimentierung in Hamburg. Ich persönlich möchte, dass das Feierabendparlament mit seinen Ehrenamtlichen Parlamentariern in dieser Form erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Warnholz
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.01.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Warnholz,

ich habe erstmals die CDU gewählt, weil ich meine Interessen durch die SPD am Ende überhaupt nicht vertreten sah.

Nun bin ich in der Tat betroffen, dass die Vertreter der CDU ihren Wählern gegenüber - wie man hier sieht - erheblich ignoranter gegenüber stehen.

Sehr geehrter Herr Warnholz, halten Sie einen Konatakt nach der Wahl mit dem Bürger für wichtig, oder sind Sie der Meinung, dass des Bürgers Meinung für die Tagespolitik völlig irrelevant ist?

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Antwort.

Ihr
Antwort von Karl-Heinz Warnholz
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13.01.2006
Karl-Heinz Warnholz
Sehr geehrter Herr ,


zunächst einmal bedanke ich mich bei Ihnen, dass Sie wieder einmal die Zeit gefunden haben, mir zu schreiben. Ich muss Ihnen gestehen, dass für mich der Zugang zum Internet etwas darstellt, an das ich mich noch immer nicht so recht gewöhnt habe. Da ich Ihnen ja bereits auch auf andere Fragestellungen – zum Beispiel im März des letzten Jahres – geantwortet habe, hoffe ich, dass Sie mir nicht allzu böse sind, dass ich Ihnen leider erst heute auf Ihre Frage vom Januar 2005 antworte.

Der Tagespolitik räume ich tatsächlich einen hohen Stellenwert ein. Von nicht weniger Bedeutung ist dabei jedoch auch eine langfristige auf eine nachhaltige Entwicklung gerichtete Politik, die jedoch auch wieder hin und wieder Tagesgeschäft sein kann



Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Warnholz
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.01.2005
Von:
Ann

Sehr geehrter Herr Warnholz,

Sie wollen ein Vertreter des Volkes sein und kommunizieren nicht einmal mit den Wählern? Ich muss sagen, dass ich schwer enttäuscht bin. Anscheinend schaffen Sie es nicht einmal in mehr als einem Monat, auf eine Frage zu antworten. Mein Vertrauen haben Sie verspielt...

A.
Antwort von Karl-Heinz Warnholz
15Empfehlungen
16.01.2006
Karl-Heinz Warnholz
Sehr geehrter Frau ,

wie ich bereits auch Herrn Rose mitgeteilt habe, gehört der Umgang mit den elektronischen Medien zu Gewohnheiten, mit denen ich mich noch mehr vertraut machen muss. Ich halte regelmäßig Sprechstunden in dem Abgeordnetenbüro in der Schweriner Straße ab. Zudem kümmere ich mich nicht nur um Angelegenheiten auf der Ebene der Landespolitik, auch Sachverhalte, die auf der kommunalen Ebene anfallen, zähle ich zu meinen Verpflichtungen für die Menschen, die mich vor Ort gewählt haben. Daher versichere ich Ihnen, dass in jedem persönlichem Gespräch, das ich auch gern mit Ihnen führen möchte, für Ihre Belange immer ein offenes Ohr haben werde.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Warnholz
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