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Hallo Karl-Heinz Kimmerle,
mich würde interessieren, wie Du das siehst:
gemeinderat.stadt-heilbronn.de
Zitat:
"Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der ZEAG die Bürgerenergie Heilbronn GmbH & Co. KG zu gründen. Modifizierend vom Beschluss des Gemeinderates vom 18.11.2010 (Punkt 1.7) werden die städtischen Dachflächen nicht allen Interessenten, sondern vorrangig der zu gründenden Bürgerenergie Heilbronn GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt."
Wie unabhängig kann ein Unternehmen wie die ZEAG sein (quasi EnBW-Tochter) um die beschlossenen Klimaschutzziele -mit echter Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient- im vorgegebenen Rahmen zu erreichen?
Und zwar ohne den Teufel CO² mit dem Belzebub Atomkraft auszutreiben? (nebst weiterer Atommüllproduktion und GAU-Potential)
Ist es nicht für euch Grüne eine der wichtigsten Voraussetzungen, daß die notwendige Energiewende (hin zu 100% Erneuerbaren) nur gelingen kann, wenn Bürgerbeteiligung, Transparenz und Unabhängigkeit an erster Stelle stehen?
Ist es hinnehmbar (auch unter wettbewerbs- und/oder urheber- bzw. kartellrechtlichen Überlegungen), daß ganz offensichtlich das erfolgreiche Konzept der EnerGeno abgekupfert wird und noch dazu der Zugang zu städtischen Dachflächen verboten werden soll?
Ich sehe das als einen Frontalangriff auf alles, was unabhängige Bürgerinnen und Bürger erreicht haben, die aufrichtig für den Atomausstieg kämpfen. Dezentrale regenerative Energieversorgung in Bürgerhand würde dadurch torpediert.
Werdet ihr Grüne einen Gegenantrag stellen?
...um der lange zuvor gegründeten EnerGeno Heilbronn-Franken die nötige Planungssicherheit zu garantieren? (Zugang zu städtischen Einrichtungen (Dachflächen) Immerhin hat hier eine Vielzahl unabhängiger Genossen im Vertrauen auf die erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger und transparenter Projekte (auch unter Berücksichtigung der sozialen Komponente) investiert.
LG M.