Josef Frey (GRÜNE)
Abgeordneter Landtag Baden-Württemberg

Grunddaten
Geburtstag
18.03.1959
Berufliche Qualifikation
Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Lörrach
(...) Ich verweise Sie auf die Vielzahl von meinen Antworten auf Abgeordnetenwatch in dieser Sache. Ich unterstütze die Landesregierung darin, dass das Waffenrecht bei großkalibrigen Waffen überprüft und dort verschärft wird, wo es mehr Sicherheit für die Allgemeinheit bringt. Ich halte es für völlig nachvollziehbar, wenn Sie Ihr Wahlverhalten danach richten, wer am ehesten Ihre Ziele in der Politik vertritt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
12.09.2011
Von:

Eine Frage zum Thema Rente/Soziales !
Geschickt an:
  • Claus Paal (CDU) Abgeordneter Landtag Baden-Württemberg
  • Jochen Haussmann (FDP) Abgeordneter Landtag Baden-Württemberg
  • Petra Häffner (GRÜNE) Abgeordnete Landtag Baden-Württemberg
  • Dr. Joachim Pfeiffer (CDU) Abgeordneter Bundestag
  • Hartfrid Wolff (FDP) Abgeordneter Bundestag

Wer wird mir wann antworten ???

Hier meine Frage:

Die Regierung prüft die Erhöhung des Renteneintrittsalters um zwei auf 69 Jahre!
Wurde eigentlich schon die Möglichkeit geprüft was passiert wenn ALLE Beamte in die Rentenkasse einzahlen ?
Das Beamte einzahlen MÜSSEN kommen über kurz oder lang, denn:"Bis zu 1 Billion Euro kosten uns Beamtenpensionen in den nächsten 40 Jahren – trotzdem kassieren die Staatsdiener weiter extrem hohe Ruhegelder!".
Beamte nehmen nur aus dem Topf heraus und geben aber nichts hinein…
Mit den Krankenkassen sieht es genauso aus ! Warum zahlen die Beamten nicht in die Krankenkassen ein ?
Die gleiche Situation besteht bei den "Politikern".
Bei den Diäten und Vergünstigung / Zuschlägen (die der Normal-Bürger nicht in Anspruch nehmen kann) wäre es einem Vollzeit-Politiker zumutbar seine Altersvorsorge komplett privat zu gestalten damit er dem Staat dann später nicht in Anspruch nehmen muß !
Antwort von Josef Frey
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13.09.2011
Josef Frey
Sehr geehrter Herr ,

danke, dass Sie sich für Grüne Politik interessieren. Tatsächlich steht das von Ihnen beschriebene Problem ganz oben auf der Agenda der Bundesgrünen. Hierbei streben wir eine allgemeine Bürgerversicherung an, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen, also auch gut verdienende Angestellte, Selbstständige, Abgeordnete und Beamte. Auf diese Weise möchten wir das deutsche Solidarsystem in puncto Renten und Krankenkassenbeiträge sozial gerechter und zukunftssicher umbauen. Wenn Sie sich genauer über das Grüne Konzept informieren möchten, können Sie dies beispielsweise unter www.gruene-bundestag.de tun.

In der Hoffnung Ihre Frage damit beantwortet zu haben,

Josha Frey
MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Frey!

Mit dem Begriff "Direkte Demokratie" verbindet man eine besonders reine und unverfälschte Form der Demokratie ,die völlig unbeeinflusst ist.Und gerade die Grünen benutzen diesen Begriff sehr oft.

Da wundert es einen wie es sein kann das die Grünen seit Jahrzehnten Stammkunde beim Goldenen Hirschen sind, eine Werbeagentur mit der man normalerweise Menschen beeinflusst um sie zum kaufen eines Produktes zu bewegen ,was ja auch OK ist .Nur eben nicht wenn es um eine besonders unverfälschte Form der Demokratie geht.

Die Grünen machen sich für Volksabstimmungen stark.Also erst die Werbung im Fernsehen und dann wird gekreuzt, oder wie ? Ist das ihre Vorstellung von Demokratie?
Antwort von Josef Frey
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07.12.2011
Josef Frey
Sehr geehrter Herr ,

Herzlichen Dank für Ihre interessante Frage. Direkte Demokratie als politisches Entscheidungsverfahren braucht den Diskurs und die politische Diskussion über ein Sachthema. Politische Parteien sind aus meiner Sicht sogar dazu verpflichtet, Werbung für die eine oder andere Seite zu machen, um einen Boden für die politische Diskussion zu liefern. Den Regierungen (Exekutive) steht diese evtl. "einseitige" Werbung nicht zu, wie Sie in Wittlingen anhand der Broschüre zur Volksabstimmung zu S21 bemerkt haben: diese fiel sehr schlicht aus und war sehr textlastig. Ich schlage Ihnen vor, Ihre Definition von "Direkte Demokratie= besonders reine und unverfälschte Form der Demokratie" zu überdenken. Ich sehe in vielen Elementen der direkten Demokratie eine große Chance, die vielen Menschen in Deutschland wieder mehr mit in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Dabei darf aus meiner Überzeugung Werbung von politischen Parteien gemacht werden, die sich natürlich aber auch an die Wahrheit halten müssen

Josha Frey, MdL
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Frage zum Thema Sicherheit
05.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Frey,

durch die endlose Diskussion um die Verschärfung des Waffenrechts sehe ich mich gezwungen, Ihnen meinen Unmut mitzuteilen.
Ich betreibe Schießsport mit Großkaliberwaffen. Ich finde, dass die derzeitigen gesetzlichen Regelungen völlig ausreichen. Weitere Verschärfungen im Recht wären m. E. nur Schikane und tragen nicht zu größerer Sicherheit im Umgang mit Waffen bei.
Ich bin aber auch Wähler und werde meine künftgie Wahlentscheidung auch danach richten, inwieweit Sie mich bei der künftigen Ausübung meines Sportes unterstützen. Deshalb meine Frage: Halten Sie Ihrer Meinung nach die gesetzlichen Regelungen im Waffenrecht auch für ausreichend, oder wollen Sie das Waffenrecht ändern?

, Weil am Rhein
Antwort von Josef Frey
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06.01.2012
Josef Frey
Sehr geehrter Herr

Ich verweise Sie auf die Vielzahl von meinen Antworten auf Abgeordnetenwatch in dieser Sache. Ich unterstütze die Landesregierung darin, dass das Waffenrecht bei großkalibrigen Waffen überprüft und dort verschärft wird, wo es mehr Sicherheit für die Allgemeinheit bringt. Ich halte es für völlig nachvollziehbar, wenn Sie Ihr Wahlverhalten danach richten, wer am ehesten Ihre Ziele in der Politik vertritt.

Josha Frey
MdL
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
06.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Frey,

ich besuche die Jahrgansstufe 1 des Windeck-Gymnasiums Bühl und ich habe mir schon vor geraumer Zeit die Frage gestellt, welche Vorteile die veränderte gymnasiale Oberstufe mit sich bringt.
Vielleicht können sie mir auf diese Frage eine Antwort geben.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Josef Frey
1Empfehlung
17.01.2012
Josef Frey
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse an Grüner Politik und meiner Meinung als Landtagsabgeordneter. Die Umstellung der gymnasialen Oberstufe wurde bereits vor einigen Jahren von unserer Vorgängerregierung beschlossen. Als Grüne Landtagsfraktion streben wir aber eine Verbesserung der individuellen Entfaltungsmöglichkeiten auch an den Gymnasien an. Auch hier wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten Lernformen entwickeln, die den Schülern/die Schülerinnen optimale individuelle Entwicklungsmöglichkeiten anbietet .

Mit freundlichen Grüßen,

J.Frey
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Frage zum Thema Gesundheit
28.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Frey,

aktuell ist wieder im "Südkurier" zu lesen, wie wenig das Rauchverbot eingehalten wird. Jedes Schlupfloch wird genutzt und eine Ausnahme erzeugt die nächste.

Wann wird die Grün-Rote Regierung endlich ein konsequentes Gesetz schaffen, so wie Grüne und SPD noch 2009 und auch 2010 nach dem bayerischen Volksentscheid wiederholt klar gefordert haben? Die Erfahrungen aus In- und Ausland zeigen eindeutig, dass nur ein strikter Nichtraucherschutz auch funktioniert, kontrollierbar ist und gerecht für die Gastronomen. Er wird nach kurzer Zeit breit akzeptiert und die soziale Kontrolle hilft bei der Einhaltung. Ein Bewusstseinswandel kann aber nur statt finden, wenn nicht Ausnahmen viele Wirte dazu zwingen, doch dem Druck der Raucher nachzugeben. Wann haben Arbeiter in der Gastronomie endlich die gleichen Rechte, wie anderswo?

Zahlen des DKFZ von 2011 zeigen, dass in vielen Kneipen und Diskotheken im Ländle geraucht wird - was junge Leute wie eh und je vor das Problem stellt, sich dem auszusetzen, oder daheim zu bleiben. Doch ohne ein klares Gesetz fügen sich notgedrungen die meisten Nichtraucher in ihr Schicksal, wobei doch eigentlich viel logischer wäre, wenn der Verursacher krebserregender Stoffe zum Rauchen kurz raus ginge. Dass dies den Umsätzen eben nicht schadet, beweisen Zahlen der Stat. Landesämter (Vergleich Bayern, NRW).

Also: wann handelt die Regierung? Es ist absolut nicht nötig, lange zu untersuchen oder zu evaluieren. Denn inzwischen ist alles offensichtlich. Auch ist es falsch, das Problem auf die "unzureichenden Kontrollen" zu schieben. Denn das Problem liegt im von CDU/FDP aufgeweichten Gesetz. Bitte handeln Sie - das Jahr 2012 hat eben erst angefangen und Sie sind bald ein Jahr im "Amt". NRW handelt 2012 - da wäre es fatal, wenn BW bis 2014 warten würde. Und absolut unnötig.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Josef Frey
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01.02.2012
Josef Frey
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Wie Sie richtig bemerken, stellt vor allem die Ausnahmenvielfalt eine Herausforderung für die Gestaltung eines effektiven Nichtraucherschutz dar. Um die im Koalitionsvertrag festgeschriebene "konsequente Weiterentwicklung" des Nichtraucherschutzes voranzutreiben, stellen diese auch unser Hauptarbeitsfeld dar. Da man bei der näheren Ausgestaltung auch die behördlichen Prozessgänge einbedenken muss, möchte ich Sie hierbei jedoch noch um etwas Geduld bitten.

Mit freundlichen Grüssen,

J.Frey
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