Johannes Singhammer (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Johannes Singhammer
Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Ministerialrat a.D., Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
München-Nord
Landeslistenplatz
7, Bayern
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(...) Aber es ist auch klar, es gibt Grenzen: In Deutschland darf und wird es nicht durch Terroristen zu einer unverhältnismäßigen Einschränkung der Freiheiten kommen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Senioren
20.07.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Singhammer,

Ihre Ansicht , dass Senioren zu Gunsten ihrer Kinder und Enkel auf Urlaub verzichten sollten ist wohl nur ein Sommerloch - Geck um im Gespräch zu bleiben - gleichzeitig stellt sie ein beredtes Zeugnis der Abgehobenheit und Bürger - Ferne dar. An dieser Stelle will ich gar nicht von mir reden - wir laden unsere Kinder und Enkel schon lange zum Urlaub ein und bezahlen dies alleine. Die meisten Senioren finanzieren - so sie dazu finanziell in der Lage sind - seit langem ihren Kindern und Enkeln z.B. Führerscheine, das erste Auto etc. Wo leben Sie denn .dass das an Ihnen vorbei gegangen ist. Es bedarf sicher nicht Ihrer Aufforderung dazu , das haben die Senioren schon lange allein ohne Sie auf die Reihe bekommen. Sie haben wie die meisten Kollegen schon lange keinerlei Bezug mehr zu den realen Sorgen und Nöten des Souveräns - Volk. Da nützen auch keine Effekt - haschende Lippenbekenntnisse.

mit freundlichen Grüßen

Dr.

Historiker, Diplom Pädagoge, Dipl. Politologe , Soziologe , Student rer.theol.
Antwort von Johannes Singhammer
1Empfehlung
21.07.2009
Johannes Singhammer
Sehr geehrter Herr Dr. ,

für Ihr kritisches E-Mail-Schreiben danke ich Ihnen.

Das von Ihnen angesprochene Zitat wurde in der Bild-Zeitung und dann folgend in anderen Zeitungen verkürzt und damit leider sinnentstellend wiedergegeben.

Ich darf Ihnen meine Position erläutern:

Jung und Alt müssen Hand in Hand gehen, denn nur gemeinsam sind die Generationen stark. Nicht gegeneinander, sondern füreinander da sein und sich gegenseitig innerhalb der eigenen Familie helfen, das ist mein Wunschgedanke an die Generationen.

Dies ist bereits heute gelebte Realität in Deutschland: So pflegen vielfach Töchter und Söhne aufopferungsvoll Familienangehörige, aber auch viele Großeltern geben ihren Enkeln ein zusätzliches Taschengeld oder helfen beim Führerschein und Eltern unterstützen Söhne und Töchter gerade in der Phase der Familiengründung. Darauf kommt es an.

Mein Ansinnen war es natürlich nicht, Rentnerinnen und Rentnern den wohlverdienten Urlaub absprechen oder kürzen zu wollen. Mir geht es um folgendes: Jüngere und Ältere stehen innerhalb der eigenen Familie – soweit sie es können - in der Verantwortung, sich zu helfen und zu unterstützen.

Der unvergleichbaren Aufbauleistung nach dem zweiten Weltkrieg haben alle nachfolgenden Generationen Wohlstand und Sicherheit in unserem Vaterland zu verdanken. Die heutigen Senioren haben dies geschaffen. Darauf können sie stolz sein.

Lassen wir uns bitte nicht auf das Spiel der Medien ein, die Jung gegen Alt zu einer Kampfauseinandersetzung zwischen den Generationen anstacheln wollen. Nur gemeinsam sind die Generationen stark.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Johannes Singhammer
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Frage zum Thema Senioren
21.07.2009
Von:

Herr Dr. Signhammer

Mit ihrem Statement "die Rentner moechten auf ihren Urlaub verzichten und mit Ihren Ersparnissen die junge Generation unterstuetzen" hat die CSU wieder 30 ! ihrer Waehler verloren.

Solange ihre Partei die Jungen gegen die Alten so unverbluemt aufhetzt, sollte sich die CSU/CDU nicht wundern wenn sich mehr und mehr Menschen mit Verachtung von diesen Parteien abwendet.

Meine recommendation: Entschuldigen Sie sich oeffentlich bei allen Rentnern, nicht nur hier via E-mail.

Antwort von Johannes Singhammer
2Empfehlungen
21.07.2009
Johannes Singhammer
Sehr geehrte Frau ,

für Ihr kritisches E-Mail-Schreiben danke ich Ihnen.

Das von Ihnen angesprochene Zitat wurde in der Bild-Zeitung und dann folgend in anderen Zeitungen verkürzt und damit leider sinnentstellend wiedergegeben.

Ich darf Ihnen meine Position erläutern:

Jung und Alt müssen Hand in Hand gehen, denn nur gemeinsam sind die Generationen stark. Nicht gegeneinander, sondern füreinander da sein und sich gegenseitig innerhalb der eigenen Familie helfen, das ist mein Wunschgedanke an die Generationen.

Dies ist bereits heute gelebte Realität in Deutschland: So pflegen vielfach Töchter und Söhne aufopferungsvoll Familienangehörige, aber auch viele Großeltern geben ihren Enkeln ein zusätzliches Taschengeld oder helfen beim Führerschein und Eltern unterstützen Söhne und Töchter gerade in der Phase der Familiengründung. Darauf kommt es an.

Mein Ansinnen war es natürlich nicht, Rentnerinnen und Rentnern den wohlverdienten Urlaub absprechen oder kürzen zu wollen. Mir geht es um folgendes: Jüngere und Ältere stehen innerhalb der eigenen Familie – soweit sie es können - in der Verantwortung, sich zu helfen und zu unterstützen.

Der unvergleichbaren Aufbauleistung nach dem zweiten Weltkrieg haben alle nachfolgenden Generationen Wohlstand und Sicherheit in unserem Vaterland zu verdanken. Die heutigen Senioren haben dies geschaffen. Darauf können sie stolz sein.

Lassen wir uns bitte nicht auf das Spiel der Medien ein, die Jung gegen Alt zu einer Kampfauseinandersetzung zwischen den Generationen anstacheln wollen. Nur gemeinsam sind die Generationen stark.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Johannes Singhammer
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Frage zum Thema Soziales
21.07.2009
Von:

Guten Tag Herr Singhammer,

Ihr Appell, Rentner sollten zugunsten der jungen Generation hin und wieder mal auf einen Urlaub verzichten, empört mich.

Ich habe mit großem persönlichen Engagement mein Berufsleben ausgefüllt, dabei alleine eine Tochter großgezogen und investiere heute mit 66 Jahren und als Rentnerin viel Zeit - und wenn es knapp wird, auch finanziell - in die junge kleine Familie mit Enkelkind. Und eine, finanziell überschaubare, Urlaubsreise gönne ich mir dabei auch.

Und jetzt lese ich und spüre dabei Ihren erhobenen Zeigefinger, dass ein Urlaubsverzicht von Rentnern das Verhältnis zwischen Jung und Alt verbessern könnte. Auf welchem Stern leben Sie eigentlich? Ich habe nichts zu ´verbessern´. Und: In welcher Art und Weise sollte sich ´mein´ Verzicht überhaupt auswirken?

Es dürfte Ihnen doch nicht verborgen geblieben sein, dass gerade die ´jungen´ Menschen in Deutschland Weltmeister im Reisen sind. Dass ein Sabbatjahr zur Stärkung der Persönlichkeit trendy ist, dass heute kaum ein Student ohne Auto lebt; die Kneipen, Bistros und Bars am Abend wunderbar lebendig anmuten mit den vielen jungen Gästen. Die Liste dürfte sich noch um vieles mehr anreichern lassen. Alles Annehmlichkeiten, die finanziell aufwendig sind.

Nein, ich neide das niemandem. Aber dass mir von einem Politiker (und ich möchte ja immer noch, glauben, dass dies ernsthafte Menschen sind) jetzt geraten wird, auf einen Urlaub zugunsten jener Spezies ´junge Menschen´ (die mir in der S-Bahn keinen Platz anbieten) zu verzichten, empfinde ich als persönliche Beleidigung. Die Reaktion meiner Kinder: Zeigefinger an die linke Schläfe und wörtlich: ´Spinner gibt es überall.´

Diese Einschätzung ´junger Menscher´ lasse ich als Schlußwort stehen und grüße Sie dennoch freundlich




20.07.2009
Antwort von Johannes Singhammer
2Empfehlungen
22.07.2009
Johannes Singhammer
Sehr geehrte Frau ,

für Ihr kritisches E-Mail-Schreiben danke ich Ihnen.

Das von Ihnen angesprochene Zitat wurde in der Bild-Zeitung und dann folgend in anderen Zeitungen verkürzt und damit leider sinnentstellend wiedergegeben.

Ich darf Ihnen meine Position erläutern:

Jung und Alt müssen Hand in Hand gehen, denn nur gemeinsam sind die Generationen stark. Nicht gegeneinander, sondern füreinander da sein und sich gegenseitig innerhalb der eigenen Familie helfen, das ist mein Wunschgedanke an die Generationen.

Dies ist bereits heute gelebte Realität in Deutschland: So pflegen vielfach Töchter und Söhne aufopferungsvoll Familienangehörige, aber auch viele Großeltern geben ihren Enkeln ein zusätzliches Taschengeld oder helfen beim Führerschein und Eltern unterstützen Söhne und Töchter gerade in der Phase der Familiengründung. Darauf kommt es an.

Mein Ansinnen war es natürlich nicht, Rentnerinnen und Rentnern den wohlverdienten Urlaub absprechen oder kürzen zu wollen. Mir geht es um folgendes: Jüngere und Ältere stehen innerhalb der eigenen Familie – soweit sie es können - in der Verantwortung, sich zu helfen und zu unterstützen.

Der unvergleichbaren Aufbauleistung nach dem zweiten Weltkrieg haben alle nachfolgenden Generationen Wohlstand und Sicherheit in unserem Vaterland zu verdanken. Die heutigen Senioren haben dies geschaffen. Darauf können sie stolz sein.

Lassen wir uns bitte nicht auf das Spiel der Medien ein, die Jung gegen Alt zu einer Kampfauseinandersetzung zwischen den Generationen anstacheln wollen. Nur gemeinsam sind die Generationen stark.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Johannes Singhammer
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Frage zum Thema Soziales
22.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Singhammer,

wäre es bei den Irritationen, die durch die angebliche Fehlinterpretation der BILD-Zeitung Ihrer Aussage zum Thema Urlaubsverzicht für Rentner zugunsten der jüngeren Generation entstanden sind, nicht angebracht, dass Sie eine aus Ihrer Sicht richtigstellende Pressemitteilung herausgeben und diesbezüglich für genauso große Verbreitung sorgen?
Wenn ich die sonstige Fülle der Pressemitteilungen der CSU betrachte, wäre dies doch gerade im Wahljahr mehr als notwendig.
Es gibt Presseagenturen, da würde es noch nicht einmal etwas kosten.

M.f.G.
Antwort von Johannes Singhammer
1Empfehlung
22.07.2009
Johannes Singhammer
Sehr geehrter Herr ,

bereits am Sonntag, den 18.Juli 2009 wurde eine Pressemitteilung veröffentlicht, die auch auf meiner Homepage www.singhammer.net einsehbar ist. Zudem ist auf der Startseite meiner Homepage ein offener Brief abgedruckt.

Auf die Veröffentlichung meiner Pressemitteilung in den Zeitungen habe ich leider keinen Einfluss.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Johannes Singhammer
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Frage zum Thema Umwelt
04.09.2009
Von:

Was wird von Ihrer Partei für Tierschutz getan? Insbesondere bzgl. Tiertransporte, Versuchstierzahlen, Massentierhaltung.

MfG,

Dr.
Antwort von Johannes Singhammer
bisher keineEmpfehlungen
17.09.2009
Johannes Singhammer
Sehr geehrte Frau Dr. ,

Ziel von CDU und CSU ist es, Tierversuche auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen. Sie sind nur vertretbar, wenn sie für Gesundheits- und Umweltschutz, zur Entwicklung neuer Medikamente und in der Wissenschaft nötig und andere alternative Methoden ausgeschöpft sind. Dort, wo auf Tierversuche nicht verzichtet werden kann, wollen wir, dass der Schutz bei den Versuchen gewährleistet ist und Tiere so wenig wie möglich leiden müssen. Wir setzen national wie auch auf europäischer Ebene konsequent auf die drei Prinzipien: Reduzierung, Verfeinerung und Ersatz. In Deutschland gelten in diesem Zusammenhang strenge Anforderungen. Das deutsche Tierschutzgesetz zählt zu den restriktivsten der Welt. Es folgt dem Grundsatz, dass Tierversuche nur durchgeführt werden dürfen, wenn sie unerlässlich und ethisch vertretbar sind. An dieser Grundkonzeption werden wir festhalten. Anpassungen, die sich aufgrund neuerer Erkenntnisse oder zum Beispiel aus der EU-Versuchstierrichtlinie ergeben, werden wir konsequent umsetzen.

Zur Reduzierung von Tierversuchen setzen wir vor allem auf die Entwicklung von Alternativmethoden. Schon heute leistet Deutschland mit dem unter der unionsgeführten Bundesregierung 1984 aufgelegten Förderprogramm "Ersatzmethoden zum Tierversuch" und der Gründung von ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) 1989 sowie dem Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den weitaus größten Beitrag aller EU-Mitgliedstaaten für die Entwicklung tierversuchsfreier Prüfmethoden. Gerade in dieser Legislaturperiode sind die Fördermittel zur Entwicklung von Ersatzmethoden wieder aufgestockt worden. 2009 werden allein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 7,6 Millionen Euro ausgegeben. Zudem wurde ZEBET personell gestärkt. Dort wollen wir ein nationales Referenzzentrum einrichten. Wir werden die Forschung verstärken und wollen die Anwendung von schonenden Verfahren, beispielsweise über die Gewebezucht oder neuartige Analyse-Chips, voranbringen.

Auf EU-Ebene gilt es ebenfalls, die Entwicklung, Bewertung, Anerkennung und Umsetzung alternativer Methoden voranzutreiben. Dies sollte in den europäischen Forschungsprogrammen wie auch über eine Stärkung von ECVAM (Europäisches Zentrum für die Validierung von Alternativmethoden) geschehen. Uns geht es auch darum, den bereits vorhandenen Datenbestand in ganz Europa soweit wie möglich zu teilen und doppelte Testreihen zu vermeiden. Wir drängen in EU und OECD weiter auf die Beschleunigung der Anerkennung von Ersatzmethoden zu Tierversuchen.

Beim Ersatz von Tierversuchen sehen wir aber nicht nur den Staat in der Pflicht, sondern Wissenschaft und Wirtschaft müssen gemeinsam neue Wege gehen. Eine Expertengruppe ist dabei, die letzten Versuchstierzahlen auszuwerten und Vorschläge zu entwickeln, welche weiteren Maßnahmen zur Reduzierung der Tierversuchszahlen beitragen können.

Eine Verlängerung der Haltung von Legehennen in herkömmlichen Käfigen steht für uns nicht zur Debatte. Die deutschen Legehennenhalter sind dabei, auf Freiland-, Boden- oder Kleingruppenhaltung umzustellen. Wir gehen davon aus, dass die gesetzlichen Bestimmungen von den deutschen Eierproduzenten eingehalten werden. Bei der Legehennenhal-tung handelt es sich um eine landwirtschaftliche oder gewerbliche Tätigkeit, die registriert ist. Somit kann ihre Kontrolle durch die zuständigen Behörden leicht sichergestellt werden.

Aus Gründen des Tierschutzes sollten Tier-Transporte soweit wie möglich vermieden werden. Dies gilt im besonderen Maße für den Transport von Schlachttieren über große Entfernungen, der nach Möglichkeit durch Fleischtransporte ersetzt werden sollte. Die nationalen und gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften enthalten jedoch nicht die Möglichkeit für die Behörden, lange Schlachttiertransporte grundsätzlich zu verbieten. Dies gilt auch für Transporte in Drittländer.

In den letzten Jahren wurden Veterinärbescheinigungen für lebende Tiere, genetisches Material, Fleisch und andere tierische Produkte zwischen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und verschiedenen Drittländern abgestimmt. Die Ausfuhr von Tieren ist aber nicht generell an eine zwischen dem deutschen Veterinärdienst bzw. der EU-Kommission und dem Veterinärdienst des Drittlandes abgestimmte Veterinärbescheinigung gebunden. Es können z.B. auch Veterinärbescheinigungen zwischen Handelspartnern abgestimmt werden, sofern die zuständigen Behörden des Drittlandes mit einer solchen Vorgehensweise einverstanden sind. Durch das BMELV abgestimmte Veterinärbescheinigungen haben jedoch im Gegensatz zu dieser Vorgehensweise den Vorteil, dass die veterinärhygienischen Ausfuhrbedingungen für alle aus Deutschland in das jeweilige Drittland stattfindenden Exporte vereinheitlicht sind. Daneben bieten sie dem BMELV die Chance, mit dem Drittland in einen Dialog zu treten, bei dem auch tierschutzrelevante Themen diskutiert werden können.

Zum Schutz der Tiere bei langen Transporten kommen strenge nationale und gemeinschaftsrechtliche Vorschriften zur Anwendung. Alle in ein Drittland führenden Tiertransporte unterliegen bis zum Verlassen der EU den gemeinschaftlichen bzw. nationalen Regelungen und werden von den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten überwacht. Bei der Ausfuhr von Zuchtrindern ist die Zahlung von Ausfuhrerstattungen von der Einhaltung der gemeinschaftlichen Tierschutzvorschriften bis zum Bestimmungsort im Drittland abhängig. Nach Verlassen des Zollgebiets der Gemeinschaft werden Kontrollen grundsätzlich an jedem Ort, an dem das Transportmittel gewechselt wird und am Ort der ersten Entladung im Bestimmungsdrittland von einem Tierarzt, der die dafür erforderliche Befähigung besitzt, durchgeführt.

Je weniger Tiertransporte stattfinden, umso besser.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Johannes Singhammer
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Ihre Frage an Johannes Singhammer
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