Jörg Dehm (CDU)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Jörg Dehm
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Dinslaken
Wohnort
-
Stadt
Hagen
Ergebnis
39,5%
(...) Deshalb sind die Städte gesetzlich gehalten, Lärmminderungspläne für stark betroffene Bereiche aufzustellen und Maßnahmen des aktiven und passiven Lärmschutzes durchzuführen. (...)
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
17.08.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Dehm,

auf dem Kinderspielplatz Boloh (Nähe Bushaltestelle Boloh) stand bis vor kurzem eine Rutsche. Jetzt wurde sie entfernt. Wie geht es weiter? Oder ist die Sache damit erledigt?

Wie stehen Sie zum kinderfreundlichen Hagen angesichts knapper Kassen? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Spielgeräte durch die Stadt repariert werden? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass marode Spielgeräte (auch selbstverschuldet durch die jahrelange Vernachlässigung der Stadt) nicht einfach nur abgebaut werden, sondern direkt ersetzt werden?

Halten Sie Räume, in denen Kinder spielen und toben können für wichtig? Werden Sie drigend benötigte Gelder dazu auftreiben und dafür ausgeben? Welche Perspektive haben Familien in Hagen?

Und wie wird es ganz konkret mit dem oben genannten Spielplatz weitergehen? Mit oder ohne Rutsche?

Mit freundlichen Grüßen
Dr.
Antwort von Jörg Dehm
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23.08.2009
Sehr geehrte Frau Dr. ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich bitte um Nachsicht, dass ich erst jetzt antworte.

Wie es konkret mit der Rutsche auf dem Kinderspielplatz Boloh weitergeht, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich habe die Frage an unsere Bezirksvertreter weitergegeben, die sich darum kümmern werden und Ihnen eine Rückmeldung geben.
Sehr gern würde ich Ihnen zusagen, dass künftig alle maroden Spielgeräte sofort ersetzt werden. Angesichts unserer Haushaltslage wäre ein solches Versprechen aber fahrlässig.
Natürlich brauchen Kinder Freiräume und Spielplätze. Angesichts der rückläufigen Kinderzahl werden aber immer wieder Standorte überprüft werden müssen. Wir müssen uns mit den begrenzten Ressourcen auf die Bereiche konzentrieren, in denen nachweislich auch dauerhaft der Bedarf besteht. Dann müssen solche Ausgaben Priorität haben vor anderen (wünschenswerten) Dingen.

Wir wollen nach Kräften daran arbeiten, dass Familien eine gute Perspektive in Hagen haben. Dazu gehören ausreichende Betreuungsplätze, ein qualitativ hochwertiges Schulangebot, ein familiengerechtes Wohnumfeld und notwendige Freiräume. Dazu gehört aber auch, nicht weiter auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu leben. Dieser "Spagat" wird Kraft kosten.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Dehm
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
23.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dehm,

wie stehen Sie zur momentanen Verkehrslage in der Hohenlimburger Innenstadt?
Erst kürzlich wurde der neue Bahnübergang eingeweiht und schon stelle ich als Anwohnerin der Mühlenbergstraße fest, dass durch den Bau dieses Übergangs der Verkehr auf der Mühlenbergstraße stark zugenommen hat, da man diesen nun nicht mehr durch die Bahnstraße leitet, sondern eben auf der anderen Seite des Flusses (durch die Mühlenbergstraße)
Mir persönlich ist dies natürlich ein Ärgernis, da ich nun vermehrt Lärm wahrnehme und dadurch mit erhöhtem Gesundheitsriskio rechnen muss.
Die Städteplanung hat ohne die Bewohner stattgefunden, sodass diese ihrem Schicksal schutzlos ausgeliefert wurden. Das ist aus meiner Sicht bürgerunfreundlich.
Ebenso ärgere ich mich über die Verkehrssicherung in der Innenstadt. Der Kreuzungsbereich der Iserlohnerstraße/Stennertbrücke/Mühlenbergstraße ist häufig Schauplatz von Verkehrsunfällen (der letzte ereignete sich vor wenigen Tagen, bei dem sich sogar ein Auto überschlug!).
Die vorgeschriebenen 50 km/h werden von den wenigsten Fahrern eingehalten, sodass ein Unfallriskio an dieser Kreuzung vorprogrammiert ist.
Vekehrskontrollen werden allerdings selten bis gar nicht vorgenommen, obwohl die Polizeiwache in unmittelbarer Nähe liegt und dieses Sicherheitsmanko kennt.
Wie wird die CDU dieses Problem angehen?
Antwort von Jörg Dehm
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich war in den vergangenen Monaten mehrfach in der Hohenlimburger Innenstadt. Ich pflichte Ihnen bei, dass sich die verkehrliche Gesamtsituation durch den Wegfall der Bahnschranke und durch die Eröffnung der neuen Bahnüberführung verändert hat. Im Grundsatz habe ich den Eindruck, dass sich dies für Hohenlimburg insgesamt positiv ausgewirkt hat und sich nach Beendigung der Maßnahme noch zusätzlich verbessern wird.

Ihre Sorge, dass durch Verkehrszuwächse mehr Lärm und Gefahrenpotentiale entstehen, kann ich gut nachvollziehen. Ich weiß aus Gesprächen, dass die verantwortlichen Stellen im Rathaus Hohenlimburg und in Hagen die Sorgen von Anwohnern sehr ernst nehmen und Lösungen konstruktiv erarbeiten. Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Straßenbaulastträger bereisen regelmäßig die neuralgischen Punkte. Bislang sind keine risikogefährdenden Auffälligkeiten festgestellt worden. Der von Ihnen angesprochene Unfall ist offenbar auf Selbstverschulden zurückzuführen. Die Beschilderung wird erst dann endgültig sein, wenn auch der Ortsteil Wesselbach und Schloss Hohenlimburg über die Isenbergbrücke erschlossen werden.

Diie CDU Hohenlimburg hat noch vor Beginn der Baumaßnahmen eine Bürgerversammlung mit großer Publikumsbeteiligung durchgeführt . Später gab es eine Bürgerversammlung im Rathaus Hohenlimburg durch die Stadtverwaltung. Auch in der Bezirksvertretung wurde die Brücken- und Verkehrsplanung in öffentlicher Sitzung mehrfach erörtert und diskutiert. Das sind die üblichen Formen der Bürgerbeteiligung, die allerdings voraussetzen, dass die Bürger die Möglichkeiten der Mitwirkung auch annehmen. Sicher kann man das noch verbessern. Für entsprechende Vorschläge bin ich jederzeit offen. Es ist mir wichtig, die (betroffenen) Bürger bei den städtischen Planungen einzubeziehen. Nur so kann Akzeptanz erreicht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Dehm
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.08.2009
Von:

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verbraucherprobleme in der Stadt Hagen und was würden Sie als (Ober-)Bürgermeister zur Verbesserung des Verbraucherschutzes tun?

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Frage zum Thema Finanzen
26.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dehm,

Wären Sie eventuell bereit, um die Entschuldung der Stadt voranzutreiben, ein ähnliches Konzept, wie es sich in Langenfeld bewährt hat auch in Hagen umzusetzten?
Zum Beispiel durch
1. Verschlankung des Verwaltungsapparates, und besserer Bezahlung von dann weniger aber gut qualifizierten Mitarbeitern, die dann auch mehr Aufgaben übernehmen müssten
2. Mehr ehrenamtliche Tätigkeiten zum Beispiel in Vereinen oder im Kulturbereich
3. Einbindung der Bürger in den Bereich Strassenreinigung
Antwort von Jörg Dehm
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27.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

das Konzept, das Magnus Staehler in Langenfeld erfolgreich umgesetzt hat, ist für mich durchaus beispielhaft für andere Kommunen und für Hagen. Zwar wird man größenbedingt nicht alles 1:1 übertragen können, die auch von Ihnen geschilderten Ansätze sind aber völlig richtig. Und ich würde als Hagener OB davon "abgucken".

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Dehm
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