Sehr geehrte Frau

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natürlich haben die VerbraucherInnen in Hagen in vieler Hinsicht die gleichen Probleme wie anderswo auch. Also z.B. der Umgang mit Internet-Nepp, betrügerischen Gewinnspielen, Problemen mit Telefonanbietern, unzureichenden Etikettierungen von Inhaltsstoffen, Fragen zu gesunder Ernährung und gesundheitlich bedenklichen Produkten und vieles mehr. Die zentralen Verbraucherprobleme in Hagen hängen m.E. aber mit der sozialen Situation eines Teils der Bevölkerung zusammen: Arbeitslosigkeit und städtische Strukturschwäche haben dazu geführt, dass ein höherer Prozentsatz der BürgerInnen als anderswo am Rande oder unterhalb der Armutsgrenze lebt. Das führt viele Privathaushalte in eine Verschuldungsfalle, die durch entsprechende Beratungsangebote und -hilfen abgefangen werden müssen.
Wie auch die Beratung zu vielen anderen Verbraucher-relevanten Themen kann dies die Stadt nicht selbst leisten. Deswegen ist die zentrale Herausforderung für eine Verbesserung des Verbraucherschutzes in Hagen, die gut aufgestellte Verbraucherberatung am Ort zu halten und deren Finanzierungszuschuss weiter sicher zu stellen. In den verschiedenen Kürzungsrunden wurde deren Bestand immer wieder in Frage gestellt. Das haben wir GRÜNEN immer abgelehnt, und ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass ein unabhängiges Beratungsangebot in einer Stadt unserer Größenordnung zum absolut unabdingbaren Standard gehört.
Freundliche Grüße,
Ihr Joachim Riechel