Joachim Herrmann (CSU)
Abgeordneter Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Jurastudium
Ausgeübte Tätigkeit
Staatsminister, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Erlangen-Stadt
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(...) Die Antworten auf Ihre weiteren, mit E-Mail vom 10.05.2010 gestellten Fragen zum Thema Killerspiele ergeben sich zum großen Teil bereits aus anderen, hier auf "abgeordnetenwatch" von mir veröffentlichten Antworten. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, möchte ich zunächst auf diese verweisen. Sie finden dort auch "Links" auf wissenschaftliche Studien.

Killerspiele sind für mich Computerspiele, die beherrscht werden von besonders realistischer, grausamer und reißerischer Gewalt. Wenn Sie nach Beispielen fragen, möchte ich "Der Pate - Don Edition" oder "GTA IV" nennen, aber auch das erst jüngst veröffentlichte Spiel "Call of Duty: Modern Warfare 2", mit dem die Spieleindustrie in wenigen Wochen weltweit Milliardenumsätze erzielt hat. (...)
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
27.04.2013
Von:

Herr Minister,

warum antworten Sie auf meine Frage mit einer Antwort, die mit der Frage nichts zu tun hat. Es scheint so, als wäre diese Antwort ausformuliert und pauschal verwendet worden, wann immer Fragen zu dem Themenkomplex gestellt wurden.

www.abgeordnetenwatch.de

Ist das Ihre Art Probleme zu lösen und machen Sie auf die gleiche Weise Politik?

Von wem wurde diese Antwort formuliert, war es ein Anwalt oder ein PR-Berater bzw. wurden diese Personengruppen bei der Formulierung miteinbezogen?

Ihr Parteikollege fordert im Fall Hoeneß "Wir dürfen niemanden vorschnell als Menschen fertigmachen." Wie sehen Sie das Herr Minister, darf man das?

www.spiegel.de
Antwort von Joachim Herrmann
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2013
Joachim Herrmann
Sehr geehrter Herr ,

Ihre über www.abgeordnetenwatch.de gestellte Anfrage vom 27. April 2013 zum Thema "Inneres und Justiz" habe ich erhalten.

Mit Frage vom 23. Februar 2013 hatten Sie Bezug auf die Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung und Anstoß daran genommen, dass ich Informationen über den Gesundheitszustand des Opfers an das Landtagsplenum weitergegeben hätte.

In meiner Antwort vom 18. März 2013 hatte ich Sie informiert, worüber und im welchem Umfang ich im Bayer. Landtag zum Vorfall bei der PI München 21 am 20. Januar 2013 berichtet habe, und dass ich keine Informationen zum Gesundheitszustand des Opfers weitergegeben habe.

Sehr geehrter Herr , Ihre Annahme, dass ich durch meine Berichterstattung im Bayer. Landtag möglicherweise versucht hätte, das Opfer diskreditieren zu wollen, entbehrt jeglicher Grundlage. Genau das Gegenteil ist der Fall! Ich habe nämlich auf weiter gehende Wertungen bzw. Details ausdrücklich verzichtet.

Mir kommt es darauf an, dass nichts vertuscht und mögliches Fehlverhalten umfassend aufgeklärt wird, ohne dass Vorverurteilungen Platz greifen. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die von Ihnen zitierte Äußerung von Herrn Ministerpräsident Seehofer.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Herrmann, MdL
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
03.05.2013
Von:
von

Sehr geehrter Herr Herrmann,

in Bayern - besonders bei der CSU - herrscht eine Selbstbedienungsmentalität: Abgeordnete verschaffen Familienangehörigen lukrative Nebenjobs zu großzügigen Gehältern.

Gibt es diese Machenschaften bundesweit auch in der CDU?
Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort.

Herzlichen Dank,
Ihr von

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.05.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Herrmann,

die Polizei wird nach unseren Recherchen von Behörden und Selbstverwaltungen nach unseren Erkenntnissen missbraucht, wenn Bürger ihre Rechte i. V. mit Artikel 34 GG einfordern und permanent auf Missstände in Verwaltung und Justiz aufmerksam machen. Das geschieht mit der Verbreitung unrichtiger Daten, die dann von den Ermittlungsbehörden 1:1 - ohne gewissenhafte
Wahrheitsaufklärung - verarbeitet, genutzt und an höher Dienststellen ´übermittelt werden.

Werden Sie sich dafür einsetzen, das diese Phänomene in den Innenministerkonferenzen lückenlos aufgeklärt und behandelt werden?

Wie viel DDR-Verfolgte - es gab nicht nur Inhaftierte - viele waren - wie Herr Tiedtke von Koß - dem Psychiatriemissbrauch analog - Gustl Mollath - ausgesetzt.

Er ist nicht der einzige Betroffene den auf diesem Gebiet die Rehabilitierung verweigert wird.

In der DDR bedienten sich Polizeiangehörige und Staatsanwaltschaft nachweislich auch der Psychiatrie, wenn Strafanzeigen gegen Staatsdiener der DDR erstattet wuren

Wir haben die Chance dieses dunkle Kapitel welches sich maximierte gemeinsam aufzuklären.
Sind Sie als Innenminister mit Ihren anderen Kolleginnen, die zuständig sind, bereit dieses Anliegen bundesweit zu befördern?

Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen


Arbeitsgruppe Recht-, Psychiatriemissbrauch

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