Jens-Peter Schwieger (SPD)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Jens-Peter Schwieger
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Maschinenbauer
Ausgeübte Tätigkeit
Gewerbelehrer
Wahlkreis
Bramfeld - Farmsen-Berne , Listenplatz 3, Stimmen (Wahlkreis): 9.688, 5,0%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) 1. Ich sehe keine Finanzierungsmöglichkeiten. Denn wenn man dieses 4. Verkehrsmittel anfasst, muss man die ganze Strecke von gut 50 km bauen, sonst ist keine Wirtschaftlichkeit zu erreichen. (...)
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
10.02.2011
Von:

Hallo Herr Schwieger,

ich möchte von Ihnen wissen, wieso Sie in dem Bau der Stadtbahn für uns Bramfelder einen Vorteil sehen. Wir Bramfelder warten seit Jahrzehnten auf eine U-Bahnanbindung nach Barmbek, in die Innenstadt.
Das ist zwar teurer als eine Stadtbahn aber mit der Anbindung der Außenbezirke, Bramfeld, Osdorf und der geplanten S4 nach Ahrensburg hätte man mehrere kleine überschaubare Bauvorhaben, als es bei dem jahrelangen Bau der Straßenbahn wäre.
Sind sie nicht auch der Meinung, das ein weiteres Schnellbahnnetz auf Dauer unwirtschaftlicher wird, als wenn man bei den beiden bestehenden Systemen (U-+S-Bahn) bleiben würde.
Haben Sie nicht auch den Eindruck, das hier aus idiologischen Gründen einer bestimmten Partei, etwas um jeden Preis gebaut werden soll.
Wie soll ich mir sonst die neuen Berichte über die Trassenänderungen vorstellen.
Von Branfeld zur Kellinghusenstraße. Später nach Altona. Oder vielleicht zum UKE und von Eppendorf vielleicht doch gleich in die Innenstadt. Oder was weiß ich.
Geht es da wirklich noch um einen sinnvollen Bedarf?

Mit freundlichen Grüßen

Pedter
Antwort von Jens-Peter Schwieger
1Empfehlung
11.02.2011
Jens-Peter Schwieger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für eine Frage, die viele Bramfelder und Steilshooper interessiert.

Wie Sie sicherlich wissen, hat die SPD hier vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern seit über 40 Jahren eine Schienenanbindung versprochen. Leider ist diese nie realisiert worden.

Ich nehme an verschiedenen Info-Ständen in der letzten Zeit wahr, dass dieses Thema nicht nur in ganz Hamburg, sondern besonders auch in Bramfeld und Steilshoop sehr strittig diskutiert wird.

Alle Bedenken teile ich zur Zeit auch.

1. Ich sehe keine Finanzierungsmöglichkeiten. Denn wenn man dieses 4. Verkehrsmittel anfasst, muss man die ganze Strecke von gut 50 km bauen, sonst ist keine Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Dabei ist es unerheblich, ob es Bundesmittel oder Landesmittel sind: es sind Steuergelder.
2. Erschließt sich mir die Streckenführung nicht.
3. Sehe ich keine Mehrheit in der Bevölkerung. Wir haben eine Volksgesetzgebung, die in ganz Hamburg durchgeführt werden würde und nach meiner Einschätzung zu einem Scheitern des Projektes spätestens an dieser Stelle führen würde.



Mit freundlichen Grüßen
Jens Schwieger
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
14.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Schwieger,

werden Sie sich für eine Abschaffung der Studiengebühren einsetzen?
Wenn ja, wie realistisch sehen Sie die Chancen für eine Abschaffung? Wann denken Sie, müssen Studenten erstmals wieder keine Gebühren bezahlen?

Viele Grüße
Antwort von Jens-Peter Schwieger
bisher keineEmpfehlungen
14.02.2011
Jens-Peter Schwieger
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Abschaffung der Studiengebühren.

Die SPD hat sich von Anfang an entschieden gegen die Einführung von Studiengebühren gewendet und hat auch gegen die vor 2½ Jahren in Kraft getretenen Änderungen durch CDU und GAL gekämpft. Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft hat ihre ablehnende Haltung in mehreren Bürgerschaftsanträgen deutlich gemacht. An unserer ablehnenden Haltung gegenüber Studiengebühren und unserer Absicht, diese wieder abzuschaffen, kann es folglich keinen Zweifel geben.

Unser Ziel ist es, einen offenen Zugang zum Studium ohne künstliche finanzielle Barrieren zu ermöglichen. Vor allem die Zahl der Studierenden aus sogenannten bildungsfernen Schichten muss deutlich erhöht werden. Studiengebühren schaffen hingegen zusätzliche soziale Barrieren.

Die SPD steht zu ihrem Versprechen, die Studiengebühren wieder abzuschaffen. Wir werden diese Zusage - einen entsprechenden Wahlausgang am 20. Februar vorausgesetzt - nach der Bürgerschaftswahl in verantwortungsvoller Weise umsetzen und dabei im Rahmen einer Gesamtüberarbeitung des städtischen Haushalts eine Kompensation für die Hochschulen vornehmen. Es ist für uns selbstverständlich, dass die Hochschulen einen Ausgleich für die vorherigen Einnahmen aus Studiengebühren erhalten. Auch für uns ist es wichtig, die Studienbedingungen und die Betreuungssituation an den Hamburger Hochschulen zu verbessern, wie es zum Teil mithilfe der Studiengebühren geschehen ist.

Ich selbst konnte 4 Kinder vor der Einführung von Studiengebühren durchs Studium bringen, das wäre mir nicht möglich gewesen, wenn es damals schon Studiengebühren gegeben hätte.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Schwieger
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
14.02.2011
Von:

Hallo Herr Schwieger,

so sehr ich Ihnen den Einzug in die Bürgerschaft gönne, möchten wir Sie doch als Lehrer nicht verlieren.
Wie wollen Sie Ihre Arbeitszeit in Zukunft gestalten?

Antwort von Jens-Peter Schwieger
1Empfehlung
14.02.2011
Jens-Peter Schwieger
Hallo ,

das ist nett von Dir. Ich kann Dich aber beruhigen. Die Hamburgische Bürgerschaft ist ein Teilzeit-Parlament, so dass ich auf jeden Fall der Gewerbeschule Werft und Hafen erhalten bleibe, dann aber nur nur in Teilzeit.
Da Du in Kürze auslernst, werde ich Dich dabei noch begleiten können.

Gruß
J. Schwieger
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