Jan Mücke (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Jan Mücke
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
18.11.1973
Berufliche Qualifikation
Geschäftsführer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Wohnort
Dresden
Wahlkreis
Dresden II - Bautzen II
Ergebnis
12,0%
Landeslistenplatz
1, Sachsen
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(...) Mit der regionalen Differenzierung der Mindestentgeltsätze hat die Pflegekommission auf die derzeit bestehenden regional unterschiedlichen Vergütungsstrukturen reagiert. Die Vergütungssituation in Berlin rechtfertigt dabei die Anwendung der für Westdeutschland vorgeschlagenen Mindestentgelte. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
nicht beteiligt
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
nicht beteiligt
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
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Frage zum Thema Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
22.03.2012
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Mücke,

Ihre Antwort vom 19.03.12 steht in keinem Zusammenhang mit meinen Fragen vom 11.03.12.
Die Antwort ist bis auf den persönlichen Vorspann (s. unten) identisch mit der, die Sie auf seine anders gelagerten Fragen gegeben haben.
Ich finde diese Arte der Beantwortung als unwürdig, wenn man ernst genommen werden möchte als Politiker. Und dass Sie in "abgeordnetenwatch" auf verschieden Antworten zum Thema eine Einheitsantwort sozusagen als Serienbrief versenden, ist diesem Medium gegenüber nicht gerade eine Wertschätzung, sondern das Gegenteil.
Genauso finde ich die auch in Ihrer zweiten Antwort befindliche Passage, dass ich als Ehemann eines Mitglieds des Bundestages Ihnen keine Fragen stellen darf, als äußerst merkwürdig und lässt mich an Ihrem Demokratieverständnis zweifeln.
Auch im Sinne von "abgeordnetenwatch" fordere ich Sie hiermit nochmals auf, auf meine Fragen vom 11.03.12 konkret zu antworten.
Zusätzlich möchte ich Sie zur gleiche Sache noch befragen, ob Sie den von MP Tillich jetzt geäußerten Vorstellungen, insbesondre für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Solarunternehmen und zur Stabilisierung des regionalen Gewerbes, zustimmen, geeignete Regelungen zur Abwehr staatlich subventionierter chinesischer Konkurrenten einzuführen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jan Mücke
1Empfehlung
29.03.2012
Jan Mücke
Sehr geehrter Herr Dr. ,

haben Sie vielen Dank für Ihre erneute E-Mail vom 22. März 2012, in der Sie mich erneut zum Thema "Absenkung der Einspeisevergütung" befragen.

Zunächst möchte ich festhalten, dass ich die zwei kurzen Fragen Ihrer ersten E-Mail – neben den üblichen und undifferenzierten Diffamierungsversuchen gegenüber der vernünftigen Politik unseres Umwelt- und unseres Wirtschaftsministers – bereits in meiner ersten Antwort ausführlich beantwortet habe. Auch wenn Ihnen meine Stellungnahme nicht gefällt, sehe ich keine offenen Fragen.

Ich habe Ihnen mitgeteilt, was ich von der geplanten Regelung halte und welche Gründe zu der notwendigen und vernünftigen Absenkung der Einspeisevergütung geführt haben. Auch auf die Herausforderungen für die Solarbranche bin ich eingegangen.

Gerne stelle ich zu Ihrer Information aber noch einmal die wichtigsten Eckpunkte der jetzt erreichten Kompromisslösung dar:

Die am Kabinettsbeschluss geäußerte Kritik an den Übergangfristen haben wir Liberale sehr ernst genommen und uns erfolgreich für eine weitergehende Vertrauensschutzregelung eingesetzt. Nach wie vor halten wir aber an dem Ziel fest, die gesunkenen Anlagenpreise durch eine Kürzung der 20 Jahre garantierten Vergütung an die Stromverbraucher weiterzugeben. Die Renditen bei Investitionen in Solaranlagen werden somit auf ein Normalmaß zurückgeführt. Diese Entscheidung ist richtig und notwendig.

Wie bereits in meiner ersten Antwort dargelegt, werden die Änderungen für Dachanlagen nun zum 1. April in Kraft treten und nicht, wie ursprünglich geplant, am 9. März. Freiflächenanlagen erhalten eine Vergütung nach altem Recht, wenn ein Aufstellungsbeschluss vor dem 1. März 2012 vorgelegen hat und die Anlage bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen wird. Bei Anlagen auf Konversionsflächen wird diese Frist wegen des erhöhten Aufwands auf den 30. September 2012 verlängert. Betreiber von Dachanlagen, die vor dem 24. Februar 2012 ein Netzanschlussbegehren mit Standort und Leistungsinformation an den Netzbetreiber gerichtet haben, haben bis zum 30. Juni 2012 Zeit, ihr Projekt zu den alten Konditionen fertigzustellen

Um die Parlamentsrechte zu wahren und Planungssicherheit zu erhalten, wurden die Verordnungsermächtigungen zur Marktintegration und Vergütungsabsenkung im parlamentarischen Verfahren gestrichen. Um dennoch eine Reaktion auf Marktentwicklungen zu erreichen, wurde ein modifizierter atmender Deckel eingeführt, der die monatliche Degression von 1 Prozent je nach Ausbaurate erhöht oder verringert.

Die Stärke der Photovoltaik ist ihre dezentrale Produktion – aber nur dann, wenn der Strom auch dezentral verbraucht wird. Deshalb fördern und fordern wir den Eigenverbrauch. Daher soll entsprechend den tatsächlichen Möglichkeiten nur noch ein Teil der in der Anlage produzierten Strommenge fest vergütet werden – je nach Größe der Dachanlage von 80 oder 90 Prozent. Der Rest muss selbst verbraucht oder vermarktet werden. Das senkt die EEG-Umlage und den Ausbaubedarf der Netze. Gleichzeitig haben die Koalitionsfraktionen die Bundesregierung beauftragt, Stromspeicher für Solaranlagen durch Umschichtung in bestehenden Haushaltsmitteln stärker zu fördern.

Auch wenn Gegner der sozialen Marktwirtschaft – allen voran die SPD – weiterhin die grenzenlose Subventionierung der Solarbranche durch die Bürgerinnen und Bürger fordern, so ist die jetzt getroffene Entscheidung der Koalition dennoch richtig. Hinzu kommt, dass sich die Frage der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hersteller von Solaranlagen nicht an der Höhe der Vergütung entscheidet. Viel entscheidender für jeden Anlagenkäufer ist die Qualität und der Preis der Anlage. Nur wenn deutsche Hersteller den Preisvorteil der asiatischen Konkurrenz durch bessere Qualität ausgleichen können, werden Kunden ihre Produkte kaufen. Daran können auch weltfremde und rückwärtsgewandte Forderungen der Opposition nichts ändern.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen die Hintergründe für die jetzt gefundenen Regelungen hinreichend darlegen konnte und verbleibe

mit meinen besten Grüßen

Jan Mücke
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