Internetsperren
Mit 389 Ja- zu 128 Nein-Stimmen hat der Bundestag die umstrittene Einführung sog. Internetsperren beschlossen. Dadurch soll der Zugriff auf Seiten mit kinderpornographischen Inhalten erschwert werden. Gegner halten die Sperren für weitgehend wirkungslos und befürchten eine Zensur des Internets.
Hintergrundinformationen
Das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten erfahren Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
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Abstimmungsverhalten: DIE GRÜNEN
Kerstin Andreae
Kerstin Andreae
DIE GRÜNEN
Freiburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Marieluise Beck
Marieluise Beck
DIE GRÜNEN
Bremen I
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Volker Beck
Volker Beck
DIE GRÜNEN
Köln II
Stimmverhalten: nicht beteiligt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Cornelia Behm
Cornelia Behm
DIE GRÜNEN
Cottbus - Spree-Neiße
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Birgitt Bender
Birgitt Bender
DIE GRÜNEN
Stuttgart II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Alexander Bonde
Alexander Bonde
DIE GRÜNEN
Emmendingen-Lahr
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ekin Deligöz
Ekin Deligöz
DIE GRÜNEN
Neu-Ulm
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Thea Dückert
Dr. Thea Dückert
DIE GRÜNEN
Oldenburg - Ammerland
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Dr. Ursula Eid
Dr. Ursula Eid
DIE GRÜNEN
Nürtingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans Josef Fell
Hans Josef Fell
DIE GRÜNEN
Bad Kissingen
Stimmverhalten: enthalten
Kai Gehring
Kai Gehring
DIE GRÜNEN
Essen III
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt
DIE GRÜNEN
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Britta Haßelmann
Britta Haßelmann
DIE GRÜNEN
Bielefeld
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Bettina Herlitzius
Bettina Herlitzius
DIE GRÜNEN
Kreis Aachen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Winfried Hermann
Winfried Hermann
DIE GRÜNEN
Tübingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Peter Hettlich
Peter Hettlich
DIE GRÜNEN
Döbeln - Mittweida - Meißen II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Priska Hinz
Priska Hinz
DIE GRÜNEN
Lahn-Dill
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Ulrike Höfken-Deipenbrock
Ulrike Höfken-Deipenbrock
DIE GRÜNEN
Bitburg
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Anton Hofreiter
Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN
München-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Bärbel Höhn
Bärbel Höhn
DIE GRÜNEN
Oberhausen - Wesel III
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Thilo Hoppe
Thilo Hoppe
DIE GRÜNEN
Aurich - Emden
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Ute Koczy
Ute Koczy
DIE GRÜNEN
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sylvia Kotting-Uhl
Sylvia Kotting-Uhl
DIE GRÜNEN
Karlsruhe-Stadt
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Fritz Kuhn
Fritz Kuhn
DIE GRÜNEN
Heidelberg-Weinheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Renate Künast
Renate Künast
DIE GRÜNEN
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Markus Kurth
Markus Kurth
DIE GRÜNEN
Dortmund I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Undine Kurth
Undine Kurth
DIE GRÜNEN
Harz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Monika Lazar
Monika Lazar
DIE GRÜNEN
Leipzig II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Anna Lührmann
Anna Lührmann
DIE GRÜNEN
Main-Taunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Nicole Maisch
Nicole Maisch
DIE GRÜNEN
Waldeck
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jerzy Montag
Jerzy Montag
DIE GRÜNEN
München-Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kerstin Müller
Kerstin Müller
DIE GRÜNEN
Köln III
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Winfried Nachtwei
Winfried Nachtwei
DIE GRÜNEN
Münster
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Omid Nouripour
Omid Nouripour
DIE GRÜNEN
Hochtaunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Brigitte Pothmer
Brigitte Pothmer
DIE GRÜNEN
Hildesheim
Stimmverhalten: nicht beteiligt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Claudia Roth
Claudia Roth
DIE GRÜNEN
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Krista Sager
Krista Sager
DIE GRÜNEN
Hamburg-Mitte
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Manuel Sarrazin
Manuel Sarrazin
DIE GRÜNEN
Hamburg - Bergedorf - Harburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Elisabeth Scharfenberg
Elisabeth Scharfenberg
DIE GRÜNEN
Hof
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christine Scheel
Christine Scheel
DIE GRÜNEN
Aschaffenburg
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Irmingard Schewe-Gerigk
Irmingard Schewe-Gerigk
DIE GRÜNEN
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Gerhard Schick
Dr. Gerhard Schick
DIE GRÜNEN
Mannheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Grietje Staffelt
Grietje Staffelt
DIE GRÜNEN
Flensburg - Schleswig
Stimmverhalten: nicht beteiligt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Rainder Steenblock
Rainder Steenblock
DIE GRÜNEN
Pinneberg
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Silke Stokar von Neuforn
Silke Stokar von Neuforn
DIE GRÜNEN
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn
DIE GRÜNEN
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Christian Ströbele
Hans-Christian Ströbele
DIE GRÜNEN
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Harald Terpe
Dr. Harald Terpe
DIE GRÜNEN
Rostock
Stimmverhalten: enthalten, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Jürgen Trittin
Jürgen Trittin
DIE GRÜNEN
Göttingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Wolfgang Wieland
Wolfgang Wieland
DIE GRÜNEN
Berlin-Mitte
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Josef Philip Winkler
Josef Philip Winkler
DIE GRÜNEN
Koblenz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #551
Nur eine weitere,gut getarnte, Maßnahme um das Internet als Kommunikationsweg für "wache" Bürger zu beschranken.

Ich zweifele stark daran dass es so viele aktive Pädophile im Internet wie im Vatikan gibt. Den macht ja auch keiner dicht.

Also Internetsperre pfui,
Vorratsdatenspeicherung pfui,
Kampf gegen den "Terror" mit einhergehender zunamhme von Angrifsskriegen und Bürgerüberwachung pfui,
selbstverständlich Pädophile pfui.

Aber was machen wir gegen soviel pfui?

Am besten nehmen wir nur unsere "Besten"(die Politiker sind gemeint) und lassen die darüber sinnen.

Nein? Doch nicht?
von: John Smith
am: 14.07.2014 14:48
Kommentar #550
Jeder, der sich für solche Sperren ausspricht, ist technisch nicht sehr bewandert. Es spricht gegen Frau Voßhoffs technisches verständnis, dass sie sich für solche Sperren ausspricht.
von: Philipp
am: 18.12.2013 09:50
Kommentar #549
Jetzt, wo ja langsam Gras über die Sache wächst, darf man hier vielleicht nochmal reflektieren und zusammenfassen:

1.) Solche Stoppschilder sind sehr leicht zu umgehen: Einfach einen Proxy nutzen, völlig legal, das kapiert jeder Computer-Bild-Leser nach 2 Minuten Anleitung lesen ("Tippen Sie in ihrem 'Brauser' hier die Zahl 12345 ein"). Genauso simpel: Filesharing. Man müsste also als nächstes riesige Blacklists über Proxy-Server pflegen, wie in China, um sich richtig abzuschotten.

2.) Solche Stoppschilder sind unverhältnismäßig: Der strukturelle Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Resultat. Wem das aufstößt, der soll innerorts für 20 km/h und auf Autobahnen für 50 km/h pledieren (mit Kameraüberwachung und Führerscheinentzug bei jeder Überschreitung) und damit jede Menge Menschenleben jedes Jahr retten. Oder sind das hier plötzlich Kollateralschäden?

3.) Solche Stoppschilder sind der falsche Hebel: Sie schneiden lediglich die Blätter des Problems ab. Der richtige Hebel wäre: Die vorhandenen Gesetze ausschöpfen, und umgehende Löschung solcher Kinderpornographie-Server durchsetzen (insbesondere in Deutschland und den USA). Mit empfindlichen Strafen für die inhaltlich Verantwortlichen.

4.) Solche Stoppschilder erbauen eine Zensur-Infrastruktur, die für die weite Zukunft stets einsatzbereit für neue Begehrlichkeiten bleibt, die dann irgendwann mal sofort und problemlos umgesetzt werden können.

... und das vielleicht wichtigste zum Schluss:

5.) Solche Stoppschilder waren nur ein Wahlkrampf-Gag, zumindest laut Schäubles eigener Aussage: "Das Gesetz zum Schutz vor Kinderpornografie ist im Endspurt des Wahlkampfes auch deshalb entstanden, um die CDU gegenüber anderen Parteien abzusetzen."
Im Klartext: Es ging der CDU vielmehr um eine publikumswirksame, tolle Aktion, als wirklich darum, ein *wirksames* Mittel zu finden. Deswegen war die Technik dahinter vielleicht sogar bewusst so löchrig gestaltet: Dadurch gab es nämlich viel berechtigten Widerstand, gegen den sich die CDU und die enttäuschende SPD gegenüber den 70% Internet-DAUs schön als einzige Verfechter der Menschlichkeit und Moral darstellen konnte. Wer dagegen ist, ist pädophil. Igitt, das ist Pfui-Politik! ...oder ein Armutszeugnis für Sachverstand bzw. die Fähigkeit, solchen einzuholen.
von: Thomas R., Herford
am: 27.01.2010 14:14
Kommentar #548
Leben wir in einer Demokratie oder einem totalitärem Regime? Mit diesen Internetsperren Könnte man doch eigentlich die Opposition ausschalten und sämtliche unbequemen Personen Mundtot machen!

Irgentwie erinnert mich das an den modernen kleinen Österreicher mit der schlecht sitzenden Frisur. Der hätte das auch gerne gemacht.
von: Scheidemann
am: 25.01.2010 19:48
Kommentar #547
Ich finde es gut das es solche Sperren im Internet gibt!!!
von: X
am: 13.01.2010 15:02
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
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