Ingrid Lieselotte Remmers (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Ingrid Lieselotte Remmers
© Die LINKE
Geburtstag
26.03.1965
Berufliche Qualifikation
Diplom-Sozialwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Bochum
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
9, Nordrhein-Westfalen
(...) Vielen Dank für die Frage nach dem Privatinsolvenzrecht. Die Frage nach den Fristen bis zum Ende einer Privatinsolvenz tritt immer wieder auf. Im Moment diskutieren auch wir im Rahmen des Verbraucherschutzes darüber, ob sechs Jahre eine angemessene Zeit sind. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
enthalten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
NEIN
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
NEIN
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
JA
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
NEIN
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
NEIN
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
NEIN
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
JA
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
NEIN
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
enthalten
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
NEIN
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
NEIN
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
enthalten
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
JA
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
nicht beteiligt
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
NEIN
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
NEIN
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
JA
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Reform der Jobcenter
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
NEIN
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
nicht beteiligt
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
nicht beteiligt
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
nicht beteiligt
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
nicht beteiligt
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
NEIN
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
NEIN
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
enthalten
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
NEIN
Fragen an Ingrid Lieselotte Remmers
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.06.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Remmers,

was könnten Sie dafür tun, dass Die Linke die Wahl von Herrn Gauck als Bundespräsidenten unterstützt?

Die Ernennung eines eigenen Kandidaten erscheint mir kontraproduktiv, da Die Linken damit Stimmen ´verschenken´ werden und somit eher die Kandidatur von Herrn Wulff zum BP fördern.

Allein die Nominierung eines aktuellen, noch amtierenden Parteipolitikers, der darüber hinaus bereits in der CDU sozialisiert wurde, dort seine Karriere gestrickt hat und außer der CDU in seinem Leben nicht viel anderes kennen gelernt hat, erscheint mir als unerträgliche Dreistigkeit von Frau Merkel und ihrer Regierungskoalition - die ÜBERPARTEILICHKEIT und die UNABHÄNGIGKEIT, die das Amt des Bundespräsidenten m. W. eigendlich erfordert, kann so ein Parteisoldat einfach gar nicht aufbringen!

Ich bitte Sie daher inständig, diesen absurden, parteienkomplott- und politfilzstrickenden Vorschlag der Regierung abzustrafen, indem Sie sich für die Wahl des Herrn Gauck zum Bundespräsidenten einsetzen und stark machen.

Für mein Empfindem MUSS Die Linke sich nun UNBEDINGT einen Ruck geben und ALLES auch nur IN IHRER MACHT STEHENDE TUN, um einen CDU-PARTEI-BUNDESPRÄSIDENTEN zu verhindern! Alles Andere weist Die Linke m. Ea. aus als ebenso parteiverstrickt und selbstverliebt wie die übrigen Parteien.

Also - geben Sie sich einen Ruck! Dieses Vorgehen bietet Der Linken doch DIE Gelegenheit, sich von den Vorwürfen der Stasi-Verstrickungen zu befreien und eindeutig FÜR eine klare Aufarbeitung der Vergangenheit einzutreten.

Freue mich über Ihre Anwort!

MFG, C.M.
Antwort von Ingrid Lieselotte Remmers
1Empfehlung
10.06.2010
Ingrid Lieselotte Remmers
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Auch wir würden lieber einen Kandidaten wählen, der von allen drei Oppositionsparteien aufgestellt und unterstützt wird. Leider haben die SPD und die Grünen einen Kandidaten aufgestellt, der keine erkennbar linken Positionen vertritt. Ich habe von Herrn Gauck keine Äußerungen zu einer friedlicheren Außenpolitik, keine kritischen Äußerungen zu den Hartz-IV-Gesetzen und keine Äußerungen gegen Kopfpauschale oder Rente mit 67 gehört. Herr Gauck hat ausdrücklich den so genannten Fürsorgestaat abgelehnt. Er befürwortet nicht nur die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan, sondern begrüßte auch den Irakkrieg. Außerdem hat er unsere Partei als überflüssig bezeichnet, was ebenfalls nicht dafür spricht Herrn Gauck unsere Stimmen zu geben.
Ich teile auch die Befürchtung nicht, dass es Christian Wulff verhinderte, wenn wir Joachim Gauck wählten. Union und FDP haben eine ausreichende absolute Mehrheit und werden diese nutzen. Glauben Sie bitte nicht im Ernst, dass eine nennenswerte Zahl von Abgeordneten von Union und FDP bereit sein wird, die eigene Regierung deutlich zu schwächen.
Leider haben die SPD und die Grünen es versäumt, mit uns nach einem profilierteren Kandidaten zu suchen. Deswegen haben wir mit Frau Jochimsen eine Kandidatin aufgestellt, die für unsere Grundinhalte steht.

Mit freundlichen Grüßen,
Ingrid Remmers
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
04.10.2011
Von:

sehr geehrte frau remmers,

angesichts der vielen opfer die der weltweite "krieg gegen die drogen" , "the war on drugs" bisher schon gekostet hat, alleine in mexiko 30000 tote pro jahr, würde mich interessieren, ob sie ein ende der weltweiten nun schon 50 jahre dauernden prohibitionspolitik befürworten und wenn ja wie sie sich dafür einsetzen, könnte deutschland das land der dichter und träumer und romantiker da nicht einen anfang machen? liebend gerne hätte ich ihrer partei, die ja im berliner abgeordnetenhaus immer noch vertreten ist, zugetraut da einen schritt in diese richtung zu tun und ihr meine stimme gegeben. leider schienen mir die statements ihrer kollegen etwas halbherzig. andere kleinere parteien haben dieses thema aufgegriffen und der erfolg gab ihnen recht. was meinen sie dazu?

mfg

M.
Antwort von Ingrid Lieselotte Remmers
bisher keineEmpfehlungen
16.03.2012
Ingrid Lieselotte Remmers
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Auch mich bestürzen die Berichte aus Mexiko, wo die Drogenkriminalität mittlerweile bürgerkriegsähnliche Zustände annimmt. Leider kann ich als deutsche Parlamentarierin nicht direkt Einfluss auf die mexikanische Politik nehmen. In Deutschland sollten wir mit einem liberalen Drogenstrafrecht dafür sorgen, dass zumindest Cannabis entkriminalisiert wird. Dazu können Sie in meiner Antwort auf die Frage von Herrn Funke die Position der LINKEN nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ingrid Remmers
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Frage zum Thema Gesundheit
27.10.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Remmers,

Wie ist Ihre Position bei der auf den 9.11. vertagten Anhörung zur Legalisierung von Cannabisprodukten?
Sind Sie bereit, einen mutigen Schritt zu tun und Deutschland aus der Drogenpolitischen Steinzeit zu befreien?
Über drei Milliarden Euro kostet die Cannabisprohibition jedes Jahr.
Die oft fälschlich als "gefährlich" eingestuften Nebnwirkungen von Cannabis relativieren sich drastisch im Vergleich mit Substanzen wie Alkohol, Nikotin und vieler zugelassener Medikamente.
Wo liegen Für Sie die konkreten Gefahren für die Bevölkerung, wenn 1. normale Konsumenten von Cannabisprodukten legal in einem Geschäft versteuertes Canabis mit kontrollierter Qualität erwerben können, statt sich auf dem Schwarzmarkt mit potentiell mit Giften gestrecktem Cannabis zu gefährden?
2. Wenn kleine Konsumenten sich durch einen legalen Anbau von fünf Hanfpflanzen kostengünstig und risikofrei mit hochwertigem Cannabis selbt versorgen können?
Es wird Zeit, das Deutschland die Augen öffnet. Sehr viele Experten setzen
sich für eine Legalisierung ein. Wie stehen Sie zum Manifest des Schildower Kreises?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Ingrid Lieselotte Remmers
bisher keineEmpfehlungen
16.03.2012
Ingrid Lieselotte Remmers
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage bezüglich der Cannabis-Legalisierung. Meine Partei und ich treten für eine Entkriminalisierung von Cannabis ein. Dazu hat der drogenpolitische Sprecher meiner Fraktion, MdB Frank Tempel, im Innenausschuss einen interessanten Antrag (BT-Drucksache 17/7196) zur Einführung von sogenannten Cannabis-Clubs gestellt. Dabei soll der Anbau zum Eigenbedarf und der Besitz von bis zu 30g Marihuana legalisiert werden. Natürlich müssen Minderjährige weiterhin vor den Gefahren von Drogenkonsum durch Aufklärungskampagnen geschützt werden und es soll keine kommerzielle Nutzung erlaubt werden. Trotzdem ist es eine Realität, dass die Hauptgefahr von Cannabis für die Konsumenten durch verunreinigte ("gestreckte") Waren entsteht, so dass hier gehandelt werden muss. Ich hoffe, ich konnte ihre Frage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen,

Ingrid Remmers
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