Ingo Gädechens (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Ingo Gädechens
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
30.07.1960
Berufliche Qualifikation
Berufssoldat
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
Fehmarn
Wahlkreis
Ostholstein
Ergebnis
38,5%
Landeslistenplatz
9, Schleswig-Holstein
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(...) Da die Kreiswehrersatzämter nach modernen Kriterien arbeiten, sehe ich hier zurzeit keinen Reformbedarf. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
26.09.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Gädechens,

In einem Änderungsantrag der Regierungskoalition zum neuen Arzneigesetz wird nach SPIEGEL-Informationen erneut eine Forderung der Pharmakonzerne übernommen. So soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium für Kassenpatienten, künftig ein neues Medikament nur noch ablehnen können, wenn er dessen Unzweckmäßigkeit beweisen kann.
Damit soll die Beweislast umgekehrt werden. Bisher reichte es, wenn der G-BA feststellte, dass der Nutzen eines Medikaments nicht belegt ist. Dann mussten die Kassen es auch nicht bezahlen. Dies wäre m.E. eine weitere unzumutbare Belastung für alle Versicherten und würde wieder einmal deutlich machen wie korrupt dies Regierung ist. Frage: Werden sie diese Entscheidung mittragen oder was werden sie dagegen unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Umwelt
03.10.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Gädechens!

Vier Eutiner Stadtvertreter der CDU haben am 29.9.2010 für eine Resolution gestimmt, die sich gegen eine Laufzeitverlängerung der besonders störanfälligen Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel ausspricht.
Sie dagegen haben mir am gleichen Tag per Mail Ihre Zustimmung zum "Energiekonzept" der Bundesregierung versichert. Darin stellten Sie u.a. fest, dass die "deutschen Kernkraftwerke die sichersten der Welt" seien.

Das ist vielleicht wahr, aber deshalb nicht weniger schlimm: Etwa 6000 meldepflichtige Ereignisse, davon jährlich mehrere mit dem Potential eines schweren Unfalls sprechen eine klare Sprache. Keines der deutschen Kernkraftwerke entspricht dem heutigen Stand der Technik, keines wäre heute genehmigungsfähig, auf längst überfällige Nachrüstungen wie z.B. eine externe Sicherheitsleitstelle in Biblis oder den Schutz vor Flugzeugabstürzen haben Sie in Ihrem Beschluss bisher verzichtet. Leider haben Sie auch keinen Bezug auf meine Frage zur ungelösten Endlagerfrage genommen.

Suchen Sie sich einmal in Ihrer Heimat auf dem Schrottplatz von Sönke Milon das "sicherste Auto" aus - behaupten Sie ernsthaft, mit diesem "sichersten" Auto von dort noch 8 bis 14 Jahre ein s i c h e r e s Auto fahren zu können?
Es ist ja letztlich kein Widerspruch: Auch das "sicherste" AKW hat das Potential zum technisch veralteten Schrottreaktor. Hierbei gefährden Sie aber gleich Millionen von Menschen mit Ihrer persönlichen Zustimmung.

Sie dagegen wollten mit Ihrer Behauptung vom "sichersten" AKW wohl auch suggerieren, dass die deutschen Reaktoren tatsächlich s i c h e r seien, anders wäre Ihre Unterstützung für das Energiekonzept der Bundeskanzlerin ja auch nicht zu verstehen.
Für diese - in meinen Augen leider unwissend und/oder unglaublich naive - Haltung hätte ich gerne einige begründende Worte.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.11.2010
Von:

Werden Sie das bedingungslose Grundeinkommen unterstützen? Wie werden Sie das tun?

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Frage zum Thema Verlängerung von AKW-Laufzeiten
15.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Gädechens!

Auf mein obiges Schreiben zur Sicherheit deutscher Aftommeiler haben Sie leider bis heute nicht geantwortet.
Die Laufzeitverlängerung ist von Ihnen und Ihrer Partei, der CDU, trotz aller Proteste dagegen aktiv zu verantworten. Sie persönlich hielten bisher die deutschen Kernkraftwerke für die "sichersten der Welt".

Ich bitte nun nochmals dringend und kurzfristig um Stellungnahme zu der Frage der Sicherheit deutscher Atomreaktoren.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Bundeswehr ohne Wehrpflicht
13.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Gädechens,

ich erlaube mir, Sie als Mitgleid des Verteidigungsausschusses und Abgeordneten aus Ostholstein anzusprechen.

Von der Bundeswehrreform 2011 ist in Ihrem Wahlkreis besonders der Truppenübungsplatz Putlos betroffen, das Ausbildungszentrum, das Flugabwehrregiment 6 und die Sanitätsstaffel werden aufgelöst. 480 Dienstposten fallen dadurch weg, es verbleiben nur noch 250.

DIe wirtschaftliche Wertschöpfung, die von diesem TrÜPl einmal für die Region ausging, wird somit halbiert, obwohl Sie vielfach und eindeutig die wirtschaftliche Bedeutung unterstrichen und sich für den uneingeschränkten Erhalt eingesetzt hatten.

Im Rahmen dieser Neubewertungen kann nun auch nicht mehr ausgeschlossen werden, dass der TrpÜbPl auch territorial verkleinert werden könnte.

Daraus ergeben sich nun meine Fragen: Wofür würden Sie plädieren? Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet oder ein Verkauf des Bundesvermögens an die Landwirtschaft?

Falls im Rahmen der Neubewertung aber die jetzige Größe weiter so bestehen bleiben soll, würden Sie dies auch unterstützen?

Freundliche Grüße
Antwort von Ingo Gädechens
1Empfehlung
30.11.2011
Ingo Gädechens
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage vom 13. November 2011 zum neuen Stationierungskonzept der Bundeswehr.

Die Auflösung des Flugabwehrregiments 6 ist Folge einer militär-strategischen Entscheidung der Heeresführung, auf eine Flugabwehrkomponente zu verzichten. Dies betrifft nicht nur den Standort Lütjenburg, sondern auch Todendorf, Seedorf und Putlos. An all diesen Standorten waren bislang Soldatinnen und Soldaten aber auch Truppenteile der Heeresflugabwehr untergebracht. Ich habe viel Verständnis für die Städte und Gemeinden, die von dieser Entscheidung negativ betroffen sind. Allerdings kann ich mich schwer für den Erhalt einer Einheit an einem Standort einsetzen, die von der militärischen Führung nicht benötigt wird.

Der Truppenübungsplatz Putlos/Todendorf, der nach meinen Informationen in seiner jetzigen Größe erhalten bleiben soll, ist bereits in Teilen ein vernetztes Naturschutzgebiet. Ich gehe nicht davon aus, dass in absehbarer Zeit Landflächen der Truppenübungsplätze einer anderen Nutzung zugeführt werden können.

Ich hoffe, damit Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Ihr

Ingo Gädechens, MdB
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