Ingo Gädechens (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Ingo Gädechens
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Marinesoldat
Ausgeübte Tätigkeit
Marinesoldat
Wohnort
Burg auf Fehmarn
Wahlkreis
Ostholstein , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
38,5%
Landeslistenplatz
-, Schleswig-Holstein
weitere Profile
Nachdem der Staatsvertrag zum Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung ratifiziert und vom Bundespräsidenten unterschrieben wurde, sehe ich auf politischer Ebene nahezu keine Möglichkeit dieses Projekt noch zu verhindern. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Ingo Gädechens hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Wirtschaft
17.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Gädechens

Welche Möglichkeiten der Verhinderung einer "Festen Fehmarnbeltquerung" sehen Sie noch, angesichts der o. g. neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse, da erst in gut zwei Jahren die Untersuchungsergebnisse, (u. a. ob Tunnel oder Brücke) vorliegen und erst danach das dänische Parlament über das erforderliche Baugesetz beraten und entscheiden muss, bei Berücksichtigung:

1. der aktuellen ökonomischen Situation
2. der für die Feriengebiete, von Bad Schwartau bis Fehmarn durch Schmutz und Lärm zu erwartenden Nachteile und
3. der Gefahren durch Schiffskollisionen (Tanker) für den internationalen Vogelzug und die Schweinswale und besonders für den lebensnotwendigen Wasseraustausch für die Ostsee?

Für eine möglichst kurze Antwort bis zum 15. September wären wir Ihnen dankbar.
Wir werden unsere Fragen und Ihre Antworten in geeigneter Form vor dem Wahltermin in den Medien veröffentlichen; aber auch die Parteien und Kandidaten benennen, die nicht geantwortet haben.
Da der einleitende Text zu lang ist, senden wir Ihnen die vollständige Anfrage per Email. Mit freundlichen Grüßen,


Sprecher des Aktionsbündnisses
gegen eine feste Fehmarnbeltquerung.
Antwort von Ingo Gädechens
4Empfehlungen
02.09.2009
Sehr geehrter Herr ,
liebe Mitglieder im Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung,

nachdem der Staatsvertrag zum Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung ratifiziert und vom Bundespräsidenten unterschrieben wurde, sehe ich auf politischer Ebene nahezu keine Möglichkeit dieses Projekt noch zu verhindern. Der im Vertrag vorhandene Passung: "Sollten die Voraussetzungen für das Projekt oder Teile des Projekts sich deutlich anders entwickeln (...) , werden die Vertragsstaaten die Lage aufs Neue erörtern"; beinhaltet aber zumindest eine so genannte "Hintertür" für beide Seiten.

Abzuwarten bleiben die Ergebnisse der umfänglichen Untersuchungen, die hoffentlich Antworten auf die "brennenden" Fragen geben werden. Dazu zähle ich nicht nur die Bewertung und Prüfung der ökologischen und ökonomischen Situation, sondern auch die Beurteilung der Risiken hinsichtlich einer möglichen Gefährdung der Schifffahrt.

Ein anderes Thema ist die Schienenhinterlandanbindung und der geplante zweigleisige Ausbau der Trasse Lübeck-Puttgarden. Hier habe ich nicht nur eine intensive Kommunikation, sowohl mit dem Landes-verkehrsminister, als auch mit dem Landrat und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen eingeleitet, sondern arbeite gemeinsam mit der örtlichen Ebene an möglichen Lösungsvorschlägen.

Meine Zielrichtung ist ein mit den Kommunen abgestimmten Trassenverlauf! Das erscheint derzeit noch schwierig, weil der Staatsvertrag dem Bundesverkehrsministerium und somit der DB Netz AG nur einen bestimmten Betrag für die Schienenhinterlandanbindung zur Verfügung stellt. Dieser Betrag wird meiner Meinung nach aber nicht ausreichen, um eine emissionsarme Streckenführung zu ermöglichen. Als Abgeordneter der Region, würde mich für einen gerechte Verteilung der Güterverkehre (weitere Nutzung der Jütlandroute) und besonders für die Erhöhung der finanziellen Mittel beim Ausbau der Hinterlandanbindung einsetzen.

Da Sie um eine kurze Beantwortung gebeten haben, möchte ich Ihrem Wunsch entsprechen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen sehr gern für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Ihr

Ingo Gädechens
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
20.08.2009
Von:

hallo, wie ist Ihre position zur beltquerung allgemein und zur streckenführung der güterzüge speziell? Haben Sie zugestimmt? Was qualifiziert Sie zu einer beurteilung dieser tragweite? von schönen hochgerechneten chancen für die wirtschaft lese ich viel, (ohne beweis natürlich), von auswirkungen auf die bevölkerung wenig. carstensen ist bis dahin tot oder sitzt als rentner in eiderstedt, weit weg von der trasse. wir wohnen hier und können - wenn denn die trasse parallel zur vorhandenen geplant wird (mitten durch die kleinen badeorte, super idee) oder parallel zur autobahn (wo ist da der platz?), dem wertverfall unserer grundstücke nur zusehen.
es gibt genügend sinnentleerte beispiele für schöne berechnungen, die am ende die landschaft ruinierten und nix außer steuergeldern kosteten (rhein-main donaukanal, elbe seitenkanal etc). keine investmentgesellschaft würde so etwas planen, nur der politik kann man wohl mit schmeichelei jedes bedenken austreiben.

bemühen Sie sich um meine Stimme, bin gespannt!
gruß J. Krönke
Antwort von Ingo Gädechens
4Empfehlungen
21.08.2009
Sehr geehrter Herr Krönke,

zunächste bedanke ich mich für Ihre Frage bei abgeordnetenwatch.de.

Als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker, der seit 20 Jahren das Thema Feste Fehmarn Beltquerung begleitet, intensiv in vielen Gremien mitgearbeitet hat bzw. mitarbeitet und die breitgefächerte Problempalette sehr gut kennt, habe ich frühzeitig auf all die Probleme hingewiesen, die jetzt in Bad Schwartau, Ratekau den Ostsseebädern, bis hin nach Oldenburg, Lensahn und Großenbrode diskutiert werden.

Aufgrund fehlender Antworten auf wichtige Fragen stehe ich der Querung nach wie vor kritisch gegenüber. Als Realpolitiker wollte ich aber nicht wie Andere ein falsches Bild in den Wahlkreis vermitteln. Kostbare Zeit ist dadurch verloren gegangen. Denn die Feste Fehmarn Beltquerung ist nach meinem Eindruck seit längerer Zeit zwischen Dänemark und Deutschland beschlossene Sache. Für uns war und ist es jetzt wichtig alle Kräfte zu bündeln, um Chancen zu maximieren und die von Ihnen angesprochenen Risiken zu minimieren. Eine ausführlichere Stellungnahme dazu habe ich auf der Bürgerprotest-Veranstaltung in Ratekau vor dem Rathaus abgegeben.

Da Sie die Frage stellen, ob ich der FBQ zugestimmt habe, verraten Sie mir, dass Sie etwas uninformiert sind.

Ich möchte erst in den Deutschen Bundestag - bin aber (leider) noch kein Abgeordneter.

Da ein vernünftiger, mit den Kommunen abgestimmter Trassenverlauf sicherlich teurer wird, muss das Bundesverkehrsministerium der Bahn auch das notwendige Geld zur Verfügung stellen. Dafür möchte ich mich im Deutschen Bundestag einsetzen. Für Ostholstein wäre es gut, wenn nicht nur die jetzige Abgeordnete der SPD (die über die Liste abgesichert ist) den Wahlkreis vertritt, sondern zusätzlich ein zweiter Abgeordneter gewählt wird, der sich ernsthafter für Problemlösungen in der Region stark macht. Deshalb werbe ich um jede Erststimme für mich und um jede Zweitstimme für die CDU, damit Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt.

Mit herzlichen Grüßen von Fehmarn nach Ratekau

verbleibe ich als Ihr

Ingo Gädechens
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Frage zum Thema Wirtschaft
17.09.2009
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Gädechens,

Warum nehmen Sie nicht am Kandidaten-Check von Abgeordnetenwatch teil?

Vielen Dank für Infos.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe
Antwort von Ingo Gädechens
1Empfehlung
18.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

ich nehmen dran teil! Die Fragen sind beantwortet und stehen auf der Seite unter meinem Profil. Leider wurden meine Antworten aus einem mir nicht ersichtlichen Grund nicht in den Kandidatencheck mit hineingenommen. Ich habe abgeordnetenwatch.de schon 2mal darauf hingewiesen.

Sie können sich aber meine Statements und Ansichten unter meinem Fotofenster ansehen und sie mit den anderen Kandidaten vergleichen.

Herzliche Grüße nach Bad Schwartau
sendet Ihr CDU Bundestagskandidat

Ingo Gädechens

Anmerkung der Redaktion:
Herr Gädechens ist inzwischen beim Kandidaten-Check von abgeordnetenwatch.de und SPIEGEL ONLINE vertreten. Zum technischen Ablauf: Wenn ein Kandidat seine Angaben für den Kandidaten-Check macht, bekommen wir diese in unsere Datenbank. In den Kandidaten-Check eingespeist werden die Äußerungen beim nächsten Daten-Update, der etwa alle 24 Stunden durchgeführt wird. Die Veröffentlichung der Standpunkte in den Kandidatenprofilen erfolgt davon unabhängig.

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Ihre Frage an Ingo Gädechens
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