Horst Schulze (AUF)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Horst Schulze
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrer im Ruhestand
Wohnort
Herne
Wahlkreis
Herne I
Landeslistenplatz
3
(...) Bei Männern, die so etwas machen, ist dieses nicht der Fall. Wir wollen vor allen Dingen, dass Familien nicht weiter benachteiligt werden und dass Elternteil, dass sich um die Kinder kümmert dafür einen Ausgleich bekommt. Z.B. ein Erziehungsgehalt. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Horst Schulze hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Steuer/Finanzen
05.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Schulze,

Die Folge der Rettungsversuche bankrotter europäischer Staaten scheint nach meinem Dafürhalten bald unsere eigene Zahlungsunfähigkeit sein. Alle Euroländer sind selbst über alle Maßen verschuldet und tun so, als ob sie mit Leichtigkeit die Griechen aus dem Sumpf ziehen könnten... Die Alternative wäre doch wohl ein Austritt Deutschlands aus der EU-Zone, wie sie der angesehene Politikwissenschaftler Arnulf Baring ins Gespräch gebracht hat für den Fall, dass Griechenland nicht von sich aus zur Drachme zurückkehrt.

Meine Frage: Wie stehen Sie zu einem Ausstieg der Bundesrepublik aus der Euro-Zone und Rückkehr zur guten alten Deutschen Mark?

Mit freundlichen Grüssen,
.
Antwort von Horst Schulze
bisher keineEmpfehlungen
07.05.2010
Sehr geehrter Herr ,

mit dem Euro und den ganzen Begleitsachen haben wir uns in ein gemeinsames Boot gesetzt. Insofern betrifft uns Griechenland ebenso wie ein deutsches Bundesland.

  • Eine Rückkehr zur DMark würde mit einer Aufwertung verbunden sein und unseren Export abschießen.
  • Mit der Drachme würde Griechenland die Schulden nie bezahlen können.
  • Die Hilfen die beschlossen wurden können, da haben sie ganz recht, auch uns in den Bankrott führen, bzw. ganz Europa.
  • Eine Insolvenz Griechenlands würde für viele Anleger Verluste bedeuten.

Zu einer Marktwirtschaft gehören aber Verluste mit dazu und auch Insolvenzen. Diesen Weg hätte man bei der HRE schon gehen sollen. Danach hätte man aber die Bücher bereinigt.

Die D-Mark wäre davon die schlechteste Option, denn dann würde der Bankrott evtl. nur uns ereilen.

Die beschlossenen Hilfen können funktionieren, wenn die Griechen mitziehen, Banken
langfristige Festlegungen akzeptieren und vor allem die anderen Wackelkandidaten den
Schuss vor den Bug verstehen!

Wir haben schon vor der Griechenlandkrise in unserm Programm die richtigen Schritte gefordert, z.B. die Finanztransaktionssteuer.
Wenn die dann noch nach Anlagearten flexibel ausgelegt wird, kann das die Spekulation
erheblich eindämmen ohne die notwendigen Anlagen wesentlich zu verteuern.

Horst Schulze
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