Holger Haibach (CDU)
Abgeordneter Bundestag (ausgeschieden)

Grunddaten
Holger Haibach
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
25.09.1971
Berufliche Qualifikation
Angestellter
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Weilrod
Wahlkreis
Hochtaunus
Ergebnis
45,2%
Landeslistenplatz
17, Hessen
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Leider muss ich Ihnen recht geben, dass der Oberurseler Bahnhof gegenwärtig keinen schönen Anblick bietet. Um so mehr freut es mich, Ihnen mitteilen zu können, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verlängerung von AKW-Laufzeiten
07.12.2010
Von:

Was war der Grund für Sie, Herr Holger Haibach,
für die Produktion weiterer unabsehbarer Mengen von strahlendem atomaren Abfall in Deutschland zu stimmen, obwohl Sie wissen, dass er nicht entsorgt werden kann und nicht nur uns, sondern viele Generationen nach uns belasten wird?

Für die Entsorgung müßten die Betreiber der Atomkraftwerke aufkommen, aber für diese ist es zu teuer und Sie sorgen mit Ihrem Abstimmungsverhalten dafür, dass diese Kosten vom Staat, also von uns getragen werden müssen!
Ihnen fällt das offenbar nicht schwer diese Verantwortung zu übernehmen?!

Auch für die Frage der Sicherheit brauchen die AKWs nicht aufkommen.
Haftpflicht für Atomkraftwerke gibt es nicht.
Bei 0,1 % Versicherungssumme kann man nicht von einer Versicherung sprechen.
Auch dieses Risiko laden Sie dem Staat, und damit unserem Volke auf und das können Sie auch verantworten?!

Sie vertreten die CDU und ich frage Sie: Wo bleibt Ihr christliches Verhalten?
Deshalb können Sie sich nicht mehr mit dem "C" etwas verschönern (mit dem Namen Ihrer Partei), also müssen Sie in Zukunft mit "DU" leben ohne dem "C".

Außerdem sind Sie bei diesem Gesetz mit der Umgehung des Bundesrates einverstanden?

Wir hatten heute mit Ihnen über dieses Thema einen Termin vereinbart, den Sie wieder, und zwar zum dritten Mal, sehr kurzfristig absagten.
Als Leiter der Wahlgemeinde in Oberursel, die zum Ziel die "Bewahrung der Schöpfung" proklamiert, waren gleichzeitig fünf weitere Personen von dieser Absage betroffen.

Mein Name ist:
,
ist
Antwort von Holger Haibach
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2010
Holger Haibach
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. An der Endlagerproblematik hat sich durch den Beschluss des Bundestages, im Rahmen der Umsetzung des Energiekonzeptes der Bundesregierung mit dem Ziel der Umstellung der Energieversorgung Deutschlands auf erneuerbare Energien, unter anderem auch die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, nichts Grundlegendes geändert. Die Menge an nuklearen Abfällen erhöht sich im Vergleich zu der Menge, die bei Fortbestand der bislang geltenden Gesetzeslage entstanden wäre, nur geringfügig. Die gegenwärtige Situation ist dadurch verschärft worden, dass SPD und Grüne während der elf Jahre, die sie an der Bundesregierung beteiligt waren, die Suche nach einem Endlager für nukleare Abfälle aus ideologischen und opportunistischen Gründen verschleppt haben. Dadurch ist leider viel Zeit verloren gegangen. Die christlich-liberale Koalition hat daher beschlossen, die Erkundung des möglichen Endlagers in Gorleben ergebnisoffen fortzusetzen, um möglichst bald Klarheit über die Eignung dieser möglichen Lagerstätte zu erhalten. Dadurch werden wir unserer Verantwortung gerecht, so rasch wie möglich ein geeignetes Endlager zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Haibach
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Frage zum Thema Internationales
27.02.2011
Von:
Udo

Sehr geehrter Herr Haibach,

zum Verständnis meiner Frage möchte ich folgende Vorbemerkung machen:

Kürzlich wurde in den Medien über den Bau einer Straße durch die Serengeti berichtet. Diese hätte beträchtliche Konsequenzen für die Tierwelt in diesem Naturreservat. Daher möchte Minister Niebel den Bau von Umgehungsstraßen untersuchen lassen.

Dieses Thema wurde von dem Internetportal "Klimaschutz-Netz" aufgegriffen und dort auf der Facebook-Seite diskutiert. Dabei entstand die Idee statt der Straße eine Eisenbahnverbindung zu bauen, die viel nachhaltiger wäre, da diese auch elektrisch betrieben werden könnte, z.B. irgendwann auch mit Strom aus Solarenergie. (Im sonnenreichen Tansania doch ein gute Möglichkeit der Energiegewinnung.) Meiner Meinung nach könnte eine Eisenbahnverbindung zwischen Arusha und Shinyanga die Transportaufgaben der Straße erfüllen und würde noch dazu das tansanische Eisenbahnnetz komplettieren und revitalisieren, da beide Orte bereits über Bahnverbindungen verfügen. Die Verbindung würde in etwa entlang der geplanten Südumgehung gehen.

Nun meine Fragen: Könnten Sie sich vorstellen einen Beschluss im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anzuregen, damit die Möglichkeit einer Bahnverbindung, z.B. zwischen Arusha und Shinyanga, auch untersucht wird?

Wenn Sie sich das vorstellen können, würden Sie das dann auch tun?
Antwort von Holger Haibach
bisher keineEmpfehlungen
28.02.2011
Holger Haibach
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Da ich heute mein Abgeordnetenmandat niederlegen werde, kann ich Ihnen in dieser Angelegenheit leider nicht mehr weiterhelfen. Ich werde ihr Anliegen aber an meine zuständigen Kollegen weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Haibach
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