Henning Otte (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Henning Otte
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
27.10.1968
Berufliche Qualifikation
Prokurist, Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Bergen
Wahlkreis
Celle - Uelzen
Ergebnis
44,2%
Landeslistenplatz
19, Niedersachsen
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Vielen Dank für Ihr Schreiben, in dem Sie sich zu dem Thema der direkten Demokratie auf Bundesebene äußern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Landkreis Celle, Celle, Mitglied des Kreistages
  • Sparkasse Celle, Celle, Mitglied des Verwaltungsrates
  • Stadt Bergen, Bergen, Mitglied des Stadtrates und des Ortsrates Eversen
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Allgemeines Krankenhaus Celle, Celle, Stellv. Mitglied des Aufsichtsrates
  • Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, Bonn, Mitglied des Präsidiums, ehrenamtlich
  • Förderkreis Deutsches Heer e.V., Bonn, Mitglied des Präsidiums
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Henning Otte
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Frage zum Thema Finanzen
21.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Otte,

Sie antworten , daß Ihnen die hohen Bürgschaftssummen des EFSF große Sorgen bereiten. Dennoch haben Sie dem zugestimmt. Jetzt spricht man nicht mehr von 700 Milliarden sondern von 2 Billionen. Wenn man Sie mit dieser Summe konfrontiert hätte, hätten Sie dann auch noch dem EFSF zugestimmt?

wirtschaftsthemen.net

Wurden Sie vor Ihrer Zustimmung zum erweiterten Rettungsschirm EFSF über den "Hebelversuch" informiert? Fühlen Sie sich von der Bundesregierung hintergangen?

Mit freundichen Grüßen
Antwort von Henning Otte
bisher keineEmpfehlungen
10.11.2011
Henning Otte
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, in der Sie den erhöhten Maximalbetrag von 2 Billionen im Rahmen des Europäischen Rettungsschirms ansprechen. Kürzlich haben wir im Bundestag den Rettungsschirm durch den sogenannten Hebel erweitert. Er wurde auf Europäischer Ebene beschlossen. Damit hat sich die Schlagkraft des Rettungsfonds erhöht. Deutschland muss dennoch nicht mehr zahlen, denn die Haftungsobergrenze von 211 Mrd. Euro wurde nicht vergrößert. Allerdings steigt das Ausfallrisiko dieser Bürgschaft, das heißt, es ist eher möglich, dass wir mit unserem Geld innerhalb des beschlossenen Rahmens einspringen müssen. Doch gleichzeitig wurde ein Konzept erarbeitet, wonach die Banken und Versicherungen bei einem Schuldenschnitt einen erheblich höheren Beitrag leisten müssen.
Insgesamt beruhigen die beschlossenen Maßnahmen nicht nur die Finanzmärkte, sondern bieten Griechenland eine realistischen Chance, den Staatshaushalt zu stabilisieren und auf Dauer wieder zum Wirtschaftswachstum zurückzukehren. Wir profitieren als Mitgliedstaat im Euro-Raum und Exportnation sehr direkt vom neuen Vertrauen in den Euro. Deswegen war dieser neue Beschluss notwendig.


Mit freundlichen Grüßen

Henning Otte
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Frage zum Thema Zweites Rettungspaket für Griechenland
28.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otte,

Glückwunsch zu Ihrer Zustimmung zum zweiten Rettungspaket für Griechenland. Sie haben damit weitere hohe Milliardenbeträge unserer Steuern versenkt. Hinzu kommen unsere Beiträge zur EZB, zum IWF, zu den 100 Milliarden, die Griechenland bereits aus den verschiednen EU-Töpfen erhalten hat sowie unsere unsere Haftung an den Target 2 Beträgen.

Stimmen Sie auch für die Erhöhung des ESM und für das dritte Paket für Griechenland? Oder vorher noch für ein Rettungspaket für Portugal?

Glauben Sie, dass Sie sich, Ihrer Partei und Europa hiermit einen Gefallen tun?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Soziales
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otte,

ich wende mich heute an Sie als den für meinen Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten.

Voller Hoffnung habe ich in den letzten Monaten die Berichte zur geplanten Zuschussrente verfolgt.

Voller Hoffnung deshalb, weil diese Rente finanzielle Verbesserungen für RentnerInnen verspricht, die wie ich lange Jahre wegen der Kindererziehung (alleinerziehend) nur Teilzeitarbeit annehmen konnten.

Seit 2010 bekomme ich nach 44 Versicherungsjahren und 36 Beitragsjahren eine Netto-Altersrente von 575 Euro. Zusammen mit einer kleinen Betriebsrente liege ich damit knapp über der Grundsicherung.

Da ich damit alle Kriterien für die geplante Zuschussrente bestens erfüllt zu haben glaubte, war ich umso enttäuschter, als ich letzte Woche in einem Nebensatz las, dass diese Aufstockung nicht für "Bestandsrentner" gedacht sei, sondern nur für Neurentner ab Januar 2013.

Verstehe ich richtig, dass ich mit 44 Versicherungs- und 36 Beitragsjahren bis zu meinem Lebensende auf Grundsicherungs-Niveau bleiben werde, während 3 Jahre jüngere RentnerInnen mit deutlich weniger Versicherungs- und Beitragsjahren rund 100 Euro monatlich mehr bekommen werden?

Warum kann es die Zuschussrente nicht für alle geben, die die versicherungstechnischen Kriterien erfüllen?

Mit freundlichem Gruß

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otte,

mit Verwunderung lass ich einem Artikel auf www.gulli.com , wo Sie als ehe. oder aktive Reserveoffiziere "Verhaltensregeln für den Umgang Umgang von Facebook und Co" für Soldaten fordern. Sollte ich in irgendeiner Form etwas Unrichtigen Unterstellen bitte um Entschuldigung.

Ohne Sie persönlich anzugreifen würde mich Ihre Objektivität in Bezug zur Bundeswehr und Ihrer Vergangenheit/Gegenwart interessieren?

Als ehe. Wehrpflichtiger kenne ich die Verhaltensregeln "Niemand dürfe das Ansehen der Armee in der Öffentlichkeit beschädigen" für Soldaten. Halten Sie diese Form von Zensur bzw. Ausweitung für Zeitgemäß in einer demokratische Gesellschaft und den Grundgesetz? Die NVA und Reichswehr hatten ähnliche Regeln. Die Geschichte der Türkei und Griechenland sowie anderer Staaten ist geprägt von Militärputsche.

Da Sie Mitglied in der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt sind habe ich dazu ein paar Fragen.

Das derzeitige GPS-System ist für private und kommerzielle Nutzung völlig ausreichend. Sollte das Galileo-System transparenter Weise nicht dem Militärbudget angerechnet werden, sowie in der USA?

Wieso wird private Raumfahrt anders als in der USA hier nicht gefördert? Verliert Deutschland oder Europa wie im IT-Bereich nicht den Anschluss?

Mit freundlichen Grüßen

gez.

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Frage zum Thema Finanzen
20.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otte,

der Haushalt der Stadt Celle steht nach meinen Informationen unter Landesvorbehalt. Wie stehen sie zu dem Umstand, dass die Stadt Celle, trotz eines immensen Schuldenberges, den Umbau des Quartiers NORDWALL/SCHUHSTRASSE forciert und mit einen Eigenbetrag von ca. 6 Mio. Euro den Haushalt belasten will.

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