Heiner Kollmeyer (CDU)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Heiner Kollmeyer
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Diplom-Agraringenieur
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirt
Wohnort
-
Stadt
Gütersloh
Ergebnis
39,3%
(...) Sollte dies der Fall sein, würde ich selbstverständlich sofort alle Hebel in Bewegung setzen, um den Verantwortlichen zu finden!) Wenn mich eine betroffene Bürgerin oder ein betroffener Bürger anruft, werde ich ihr oder ihm jedoch nicht einfach nur sagen, ich sei nicht zuständig. (...)
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Frage zum Thema Soziales
09.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kollmeyer.

Ich möchte gerne von Ihnen wissen, was Ihr Parteifreund und Bürgermeisterkandidat in Halle/Westf. Fred Kupczyk damit meint, wenn er sagt: " Die Menschenwürde ist ein modernes Schlagwort"?

Danke
Antwort von Heiner Kollmeyer
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13.07.2009
Sehr geehrter Herr ,

ich weiß nicht , in welchem Zusammenhang Herr Kupczvk diese Aussage
getätigt hat.

Am besten, Sie fragen Ihn selber, was er damit gemeint hat.

Mit freundlichen Grüßen

Heiner Kollmeyer
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
25.07.2009
Von:

Lieber Herr Kollmeyer,

meine Frage stelle ich in den nächsten Tagen auch den anderen Bürgermeisterkandiatinnne und -kandidaten:

Wieviele Parteimitglieder hat die CDU zur Zeit in der Stadt Gütersloh?

Für Ihre Beantwortung herzlichen Dank im Voraus
Antwort von Heiner Kollmeyer
bisher keineEmpfehlungen
29.07.2009
Sehr geehrter Herr ,

ganz herzlichen Dank, dass Sie sich für die CDU in Gütersloh interessieren.
Unsere Partei hat zur Zeit 760 Mitglieder in Gütersloh.

Mit freundlichen Grüßen
Heiner Kollmeyer
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Frage zum Thema Soziales
04.08.2009
Von:

Umgang der Stadtwerke GT mit Energiesperren

Sehr geehrter Hr.Kollmeyer

Wie beantworten Sie als Bürgermeisterkandidat folgende Fragen?

Wie würden Sie als Bürgermeister schwerbehinderte hilflose, alte Menschen schützen, wenn sich Vermieter rücksichtslos verhalten, indem sie die Abschläge von Mietern für Wasser und Strom nicht vertragsgemäß an die Stadtwerke weiterleiten, und die Stadtwerke dann durch Energie sperren rigeros mit den alten Leuten umgehen, was juristisch zwar in Ordnung sein mag, aber moralisch verwerflich ist!?

Wie können Sie die Stadt Gütersloh zu sozialverträglicherem Handel bewegen, damit denen klar wird, dass durch Energiesperren bei hilflosen alten Leuten unnötig Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden? Dieses wird von den Stadtwerken billigend in Kauf genommen.

Da bei angedrohten Energiesperren Handeln erforderlich ist, um das Leben von alten hilflosen Menschen zu schützen, kann man vor Gericht gehen.
Was passiert, wenn das Gericht den Vermieter freispricht und der leidtragende ( hier die kranke alte Dame) die Gerichtskosten zahlen muss? Besteht die Möglichkeit, dass die Stadt Gütersloh einen Fond gründet durch den Härtefälle ausgeglichen werden können? Wenn ja, wie könnte dieses umgesetzt werden? Wenn nein, warum nicht?
Antwort von Heiner Kollmeyer
bisher keineEmpfehlungen
17.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

1.) Wie würden Sie als Bürgermeister schwerbehinderte hilflose, alte Menschen schützen, wenn sich Vermieter rücksichtslos verhalten, indem sie die Abschläge von Mietern für Wasser und Strom nicht vertragsgemäß an die Stadtwerke weiterleiten, und die Stadtwerke dann durch Energie sperren rigeros mit den alten Leuten umgehen, was juristisch zwar in Ordnung sein mag, aber moralisch verwerflich ist!?

Wenn ich Sie richtig verstehe, ist es hier das Verhalten der Vermieter, das juristisch nicht in Ordnung ist, da sie die von den Mietern gezahlten Abschläge einbehalten. Hiergegen muss dann auch juristisch vorgegangen werden. Der Bürgermeister oder die Stadt selber kann nicht gegen die Vermieter vorgehen. (Es sei denn, es handelt sich um städtische Wohnungen, was ich nicht hoffe. Sollte dies der Fall sein, würde ich selbstverständlich sofort alle Hebel in Bewegung setzen, um den Verantwortlichen zu finden!) Wenn mich eine betroffene Bürgerin oder ein betroffener Bürger anruft, werde ich ihr oder ihm jedoch nicht einfach nur sagen, ich sei nicht zuständig. Das wäre gerade bei hilflosen Menschen nicht verantwortungsbewusst. Ich würde der- oder demjenigen helfen, den richtigen Ansprechpartner – im Zweifelsfall eine Anwältin oder einen Anwalt – zu finden. Wenn schnell gehandelt wird, kann auch sehr schnell die Energiesperre aufgehoben werden!


2.) Wie können Sie die Stadt Gütersloh zu sozialverträglicherem Handel bewegen, damit denen klar wird, dass durch Energiesperren bei hilflosen alten Leuten unnötig Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden? Dieses wird von den Stadtwerken billigend in Kauf genommen.

Der Bürgermeister der Stadt ist Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Gütersloh. Als dieser würde ich mich dafür stark machen, dass sich der zuständige Mitarbeiter oder die zuständige Mitarbeiterin die Hintergründe eines konkreten Falles anschaut, wenn Sie Grund zu der Annahme hat, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Erst danach sollte die Energiesperre verhängt werden.

3.) Da bei angedrohten Energiesperren Handeln erforderlich ist, um das Leben von alten hilflosen Menschen zu schützen, kann man vor Gericht gehen.

Was passiert, wenn das Gericht den Vermieter freispricht und der leidtragende ( hier die kranke alte Dame) die Gerichtskosten zahlen muss? Besteht die Möglichkeit, dass die Stadt Gütersloh einen Fonds gründet durch den Härtefälle ausgeglichen werden können? Wenn ja, wie könnte dieses umgesetzt werden? Wenn nein, warum nicht?

Ich fürchte, an dieser Stelle kann weder der Bürgermeister noch die Stadt Gütersloh helfen. Sonst würde man die Entscheidung von Gerichten unterwandern. Umso mehr hoffe ich, dass es so weit gar nicht kommt. Ich hoffe, mit den oben beschriebenen Maßnahmen dabei helfen zu können!

Mit freundlichem Gruß,

H. Kollmeyer
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