Heiko M. Kosow (GRÜNE)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Heiko M. Kosow
Ziele von Heiko M. Kosow
Heiko M. Kosow

Regierungsvizepräsident a. D.

  • Direktkandidat für den Deutschen
Bundestag im Hochsauerlandkreis-

www.heiko-m-kosow.de
hmk.hsk.btw@web.de />
Tel.: 0171/2690812





Meine Ziele für den Hochsauerlandkreis im Bundestagswahlkampf 2009



1. Eine integrierte ländliche Entwicklung, die gleichwertige Lebensverhält-nisse und eine gute ökonomische, soziale und

kulturelle Teilhabe auf dem Lande genauso ermöglicht wie in der Stadt.

2. Die Förderung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen, die Arbeitsplätze auf dem Land schaffen und erhalten.

3. Mittelständische und kleine Unternehmen im Hochsauerlandkreis, die ihre Wertschöpfung häufig sehr nachhaltig

erreichen, sind weiter zu för-dern und steuerlich zu entlasten.

4. Sicherstellung vieler kleiner öffentlicher Ausschreibungen zur Stärkung des örtlichen Handwerks und der Kleinbetriebe im

Hochsauerland.

5. Klimaschutz und Wirtschaft voranbringen durch energetische Sanierung der kommunalen Liegenschaften

6. Kommunen zu Energieerzeugern machen, öffentliche Gebäude mit Solaranlagen ausrüsten, Gewinne erwirtschaften mit

regenerativer Energie

7. Stärkung des nachhaltigen Tourismus im Hochsauerlandkreis durch die Entwicklung der Infrastruktur, die bessere

Erreichbarkeit durch Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und die Verbesserung der Barrierefreiheit in unserer

alternden Gesellschaft.

8. Vereine als Kulturträger in den Städten und Gemeinden im ländlichen Raum müssen stärker als bisher gefördert und

unterstützt werden, um einer möglichen kulturellen Ödnis zu begegnen.

9. Förderung von flexiblen Wohn-, Pflege- und Hilfeangeboten in einer vertrauten Umgebung. Dazu gehören neue Wohn- und

Pflegeformen, wie etwa Haus- und Wohngemeinschaften und das Wohnen mit Versor-gungssicherheit im vertrauten

Wohnquartier auch im ländlichen Raum.

10. Bundesrechtliche Regelungen zur Schaffung von gentechnikfreien Zo-nen im Hochsauerland.

11. Erhaltung des ortsnahen Angebots von weiterführenden Schulen (Sek. I und Sek. II) trotz der negativen demographischen

Entwicklung durch Verbund- /Gemeinschaftsschulmodelle im ländlichen Raum mit Förderung des Bundes.

12. Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.

13. Lückenlose Breitbandversorgung muss auch im Hochsauerlandkreis wesentlicher Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge

sein, ebenso ein System von öffentlichen WLAN-Zugängen.

14. Wählen allein reicht nicht aus. Demokratie muss es ermöglichen, den dif-ferenzierten politischen Einstellungen der

Wählerinnen und Wähler gerecht zu werden. Wichtige Entscheidungen bedürfen einer viel breiteren gesellschaftlichen

Diskussion und Legitimation. Ich werde dafür werben, dass mehr Bürgerinnen und Bürger im Hochsauerlandkreis dafür

eintreten, auch zwischen den Wahlen per Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid über wichtige

bundespolitische Fragen entscheiden zu können.

15. Die Spitzelaffären bei Telekom oder Bahn-AG, die Videoüberwachungen von Lidl bis in die intimsten Bereiche der

Beschäftigten zeigen den drin-genden Bedarf nach einem umfassenden Arbeitnehmerdatenschutzgesetz und der Stärkung

der betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Ich fordere die Verantwortlichen im Hochsauerlandkreis auf, einen runden

Tisch: "Arbeitnehmerdatenschutz" zu bilden.

16. Im Durchschnitt bekommen Frauen in Deutschland 22 Prozent weniger Lohn, d.h. auch weniger Lohn für gleiche Arbeit,

immer öfter klagen Frauen dagegen. Ich trete für ein echtes Verbandsklagerecht im Antidiskriminierungsgesetz ein, damit

Frauen nicht alleine gegen Firmen klagen müssen. Ich fordere die Verantwortlichen im Hochsauerlandkreis auf, einen

runden Tisch: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" zu bilden.

17. Gutes Essen braucht faire Preise – damit Landwirtinnen und Landwirte von dem, was sie erwirtschaften, leben können. Ich

setze mich dafür ein, dass die Erzeugerinnen und Erzeuger einen rechtlichen Rahmen bekommen, um ihre Erzeugung

dem Markt flexibel anpassen zu können.

18. Städte und Gemeinden müssen in die Lage versetzt werden, Beitragsfreiheit für die Kindertagesbetreuung zu gewähren

und ein hochwertiges Angebot zu garantieren.

19. Damit die Sorge für andere nicht mit der Erwerbstätigkeit kollidiert, haben wir GRÜNE eine dreimonatige Pflegezeit ähnlich

der Elternzeit vor-geschlagen, für alle, die die Pflege von Angehörigen oder Freunden organisieren oder diese beim Sterben

begleiten. Der Hochsauerlandkreis sollte hierfür eine Modellregion sein.

20. Am 27. September entscheiden auch die Bürgerinnen und Bürger im Hochsauerlandkreis über den Atomausstieg.

CDU/CSU und FDP wollen eine Auferstehung der Atomenergie. Mit mir gibt es kein Zurück in diese gefährliche

Risikotechnologie.

Wir GRÜNE sind dafür die verlässliche politische Kraft! Wir setzen den Atomausstieg ohne Wenn und Aber fort.



gez

Heiko M. Kosow
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Heiko M. Kosow hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Heiko M. Kosow
Auswahl der Fragen und Antworten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.09.2009
Von:

Bezüglich dem Weiterbau der A46 bis Nuttlar würde mich interessieren, ob Sie für den Weiterbau über Nuttlar hinaus bis zur A 44 und für den Anschluß der A46 in Nuttlar an die L776 in Richtung Rüthen wären.
Ist Ihrer Meinung nach der Weiterbau bis Nuttlar überhaupt notwendig gewesen ?

Freundliche Grüße

Antwort von Heiko M. Kosow
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12.09.2009
Heiko M. Kosow
Sehr geehrter Herr n,

der Bau von Autobahnen ist hoch problematisch, sowohl aus Gründen der zusätzlichen Versiegelung (z.Z 131 Hektar täglich) als auch wegen des Eingriffs in Landschaft und Natur. Darüber muß politisch gestritten werden, wenn die Planungsverfahren (Linienbestimmung und Planfeststellung) laufen. Der Politische Prozeß ist beendet, wenn nach der gerichtlichen Überprüfung des Planfesstellungsbeschlusses auf grund der Aufnahme in die "gesetzlichen" Bedarfspläne des Bundes der "Bedarf" und die "Notwendigkeit" feststehen.
Konkret hätte die Weiterführung als KFZ-Str. u.U. auch ausgereicht, um dem Schutz der Menschen vor Lärm und Abgasen gerecht zu werden und den Eingriff in Natur und Landschaft zu minimieren.

Es gilt die Erkenntnis "Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten".

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Heiko M. Kosow
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Frage zum Thema Außenpolitik
18.09.2009
Von:
-

Lieber Heiko!

Mich interessiert Deine Haltung zum Einsatz der deutschen Truppen in Afghanistan.

Etliche Direktkandidatinnen und -kandidaten der Grünen haben erklärt, dass sie den augenblicklichen Kurs der Kriegs-Eskalation der Bundesregierung in Afghanistan ablehnen.
Sie fordern einen sofortigen Strategiewechsel. Ggf. wollen sich die UnterzeichnerInnen der Erklärung im Bundestag dafür einsetzen, die Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurückzuziehen.

Wie lauten Deine Argumente pro und kontra Afghanistan-Einsatz. Sind sie mehr pro oder mehr kontra?


Viele Grüße
Gabi
Antwort von Heiko M. Kosow
bisher keineEmpfehlungen
18.09.2009
Heiko M. Kosow
Sehr geehrte Frau -Ehren, liebe Gabi

Deine Frage ist im Hinblick auf die Entwicklung in Afghanistan in den letzten Tagen mehr als berechtigt. Meine Position dazu ist sehr diffrenziert im Hinblick auf die Komplexität des Themas:

Ich bin für einen Strategiewechsel in Afghanistan hin zum zivilen Aufbau und weg von der militärischen Eskalation. Ein militärisch verstandener »Krieg gegen den Terror« ist nicht zu gewinnen. Es muss eine selbsttragende Entwicklung in Afghanistan erreicht werden, die es ermöglicht, die internationalen Truppen schrittweise abzuziehen.

Ich mache meine weitere Zustimmung zum ISAF-Mandat davon abhängig, ob ein ernst gemeinter Strategiewechsel stattfindet. Ich stehe zur Verantwortung für Afghanistan und zu einem Engagement, das den Aufbau des Landes in den Mittelpunkt stellt. Der Schutz der Bevölkerung muß höchste Priorität haben und die Spirale der Gewalt unterbrochen werden. Notwendig ist eine gemeinsame, abgestimmte Strategie und eine bessere Koordination der internationalen Gemeinschaft. Vorrang müssen zivile Antworten haben. Besonders beim Polizei- und Justizaufbau muss Deutschland im Rahmen der EU-Missionen endlich mehr tun, damit die Menschen in Afghanistan auch in der Lage sind, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen.

Der zunehmend riskante Bundeswehreinsatz ist nur dann weiterzu verantworten, wenn der Kurswechsel energisch umgesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Heiko M. Kosow
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kosow,

wie stehen Sie persönlich und wie steht Ihre Partei Bündnis 90 / Die Grünen zum Sozialticket im Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) ?

Ich halte ein Sozialticket sowohl aus sozialen als auch aus ökologischen Gründen für eminent wichtig für eine wirklich soziale und funktionierende Gesellschaft (um jedem Bürger der Bundesrepublik Deutschland----egal ob arm oder reich---- eine gewisse Mobilität zu ermöglichen und um den ÖPNV mit deutlicherer Unterstützung auch weiter zu stärken und zu sichern !!!) und für unverzichtbar.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Heiko M. Kosow
bisher keineEmpfehlungen
23.09.2009
Heiko M. Kosow
Sozialticket

Sehr geehrter Herr ,

"Mit fairen Preisen und intelligenter Vernetzung von Verkehrsmitteln tragen wir auch zur sozialen Integration bei und wollen den Bedürfnissen von Jung und Alt gleichermaßen Rechnung tragen. Wir wollen daher auch die Voraussetzungen für die Einführung von Sozialtickets schaffen. Die kombinierte Mobilität aus Fuß- und Radverkehr, Bus und Bahn, Taxi und Car Sharing in der Stadt der kurzen Wege, die mit wenig Autoverkehr auskommt, ist unser Ziel. Straßen sollen wieder zum Ort der Begegnung werden und Quartiere verbinden, anstatt sie zu zerschneiden."
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundestagswahlprogramm 2009 S.73)

Das Bundestagswahlprogramm finden Sie unter: www.gruene.de und als pdf-Datei unter: www.gruene-partei.de

Einen Vergleich der Grundsatz- und Wahlprogramme der Parteien finden Sie unter: www.parteiprogramme.unklarheiten.de

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Heiko M. Kosow
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Ihre Frage an Heiko M. Kosow
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