Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Heidemarie Wieczorek-Zeul
© spdfraktion.de
Geburtstag
21.11.1942
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Wiesbaden
Wahlkreis
Wiesbaden
Ergebnis
32,6%
Landeslistenplatz
1, Hessen
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(...) Der Schutz des Grundrechts der Religionsfreiheit wird ein wichtiger Maßstab bei der Demokratisierung Ägyptens sein. Die Internationale Gemeinschaft muss dies einfordern und den Prozess ebenso wachsam verfolgen und kontrollieren, wie es die ägyptischen Kämpfer für Demokratie bereits tun. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
04.08.2011
Von:

" Mieter sollen bei der Klimasanierung ihrer Häuser künftig weniger Rechte haben. Das geht aus einem Konzept des Justizministeriums hervor, aus dem mehrere Zeitungen zitieren. Demnach dürften Mieter etwa bei Bauarbeiten zur Energiesanierung nicht die Zahlungen kürzen.
Weniger Rechte, gleiche Kosten: Mieter müssen sich bei der Klimasanierung ihrer Häuser auf schlechte Nachrichten gefasst machen. Das berichten der "Tagesspiegel" und die "Berliner Zeitung" übereinstimmend. Die Zeitungen berufen sich auf ein Eckpunktepapier des Justizministeriums."
Meine Fragen dazu:
Stimmt diese Aussage des Spiegel?
Ist bzw. zu wann wird das Mietminderungsgesetz geändert/angepasst ?
Oder wird in den neuen Energiegesetzen geregelt dass die Mietminderung vorübergehend für energetische Renovierungen nicht greift?
Wie ist generell die derzeitige Gesetzeslage ?
Darf ich um schnelle Beantwortung bitten, da bei uns die Renovierungen unmittelbar bevorstehen?
Herzlichen Dank
Antwort von Heidemarie Wieczorek-Zeul
1Empfehlung
09.08.2011
Heidemarie Wieczorek-Zeul
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zu den geplanten mietrechtlichen Änderungen im Zusammenhang mit der energetischen Wohngebäudesanierung. Tatsächlich sind nach meiner Kenntnis die Medienberichte über ein geplantes Mietrechtsänderungsgesetz, die Sie zitieren, zutreffend: Verschlechterungen der Rechtsposition von Mietern sind offenbar sowohl hinsichtlich der Möglichkeit einer Mietminderung für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten geplant, als auch bezüglich der Pflicht des Mieters zur Duldung dieser Maßnahmen. Die CDU/CSU/FDP-Regierungskoalition hat sich allerdings bisher offenbar noch nicht auf einen konkreten Gesetzentwurf einigen können. Eines lässt sich aber bereits jetzt feststellen: die Tendenz der geplanten Änderungen geht in die falsche Richtung. Energetische Gebäudesanierung ist richtig und wichtig, aber vor allem ist sie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit staatlichen Mitteln wirksam zu fördern ist. Kosten und Lasten dürfen nicht den Mietern aufgebürdet werden, wir brauchen im Gegenteil eine wirksame Eindämmung von starken Mietpreissteigerungen, wie sie zurzeit in den Ballungsräumen wieder zu beobachten sind. Maßstab für mögliche gerechte sanierungsbedingte Mieterhöhungen müssen aber die tatsächlich erzielbaren Energiekosten-Einsparungen sein, darauf hat der Mieterbund NRW zu Recht verwiesen. Dies hat auch der Bundesrat in einer Stellungnahme gefordert. Für Ihre persönliche Situation haben sich also gegenüber der bisherigen Rechtslage (noch) keine Änderungen ergeben. Konkrete Hilfe können Sie am besten über den Deutschen Mieterbund e.V. bekommen. Wenn Sie weitere Hilfe und Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte wieder bei mir.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Heidemarie Wieczorek-Zeul
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Frage zum Thema Internationales
17.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wieczorek-Zeul,

am 22.03.12 wurde im Bundestag der Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Die Beziehungen zwischen Deutschland und Namibia stärken und Deutschlands historischer Verantwortung gerecht werden" abgelehnt worden. Wie erklären Sie diese Ablehnung und wie kam die entsprechende Empfehlung des Auswärtigen Ausschusses zustande, zu dem Sie ja auch gehören?
Meinen Schülerinnen und Schülern kann ich das nicht vermitteln. Es wäre nett, wenn Sie das für meine Schülerinnen und Schüler im Beruflichen Gymnsium und in der Fachoberschule tun könnten!

Mit freundlichen Grüßen
G.
Antwort von Heidemarie Wieczorek-Zeul
bisher keineEmpfehlungen
26.04.2012
Heidemarie Wieczorek-Zeul
Sehr geehrte Frau ,


haben Sie vielen Dank für Ihre Email, die mich über Abgeordnetenwatch erreicht hat und für Ihr Interesse an diesem Thema.
Leider hat unser gemeinsamer Antrag von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen, an dem ich maßgeblich beteiligt war, im Deutschen Bundestag keine Mehrheit gefunden. Die Ablehnung lässt sich nur mit dem Unwillen der Koalition erklären, zu diesem Thema weitergehende und klare Aussagen zu machen und vor allem wollen die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP nicht eingestehen, dass die Verbrechen gegen die Hereros als "Völkermord" bezeichnet werden müssen. Im Ausschuss selbst wurde der Antrag nicht behandelt, daher gab es auch keine Beschlussempfehlung. Ich füge Ihnen den Antragstext bei sowie die Abschrift meiner Rede, die ich am 22.3. im Deutschen Bundestag dazu gehalten habe.
Ich biete Ihnen an, auch einmal zu Ihnen in den Unterricht zu kommen und mit den Schülerinnen und Schülern über dieses und andere Themen zu diskutieren.
Wenn Sie mögen, wenden Sie sich bitte zur Terminvereinbarung an mein Bundestagsbüro unter Tel. 030-227 733 86 oder per email heidemarie.wieczorek-zeul@bundestag.de


Herzlichst
Ihre
Heidemarie Wieczorek-Zeul
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