Haushalt 2009
Mit den Stimmen der Großen Koalition hat der Bundestag den Haushalt 2009 beschlossen. Ausgaben und Neuverschuldung werden steigen, Steuereinnahmen zurückgehen. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts im Jahr 2011 wurde inzwischen aufgegeben. Die Opposition spricht von "Versagen".
Hintergrundinformationen
Das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten erfahren Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
Ihre Postleitzahl:

In der rechten Spalte können Sie sich schnell einen Überblick über das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten verschaffen, indem Sie auf die entsprechenden Links wie "zugestimmt", "dagegen gestimmt", etc. klicken.
Abstimmungsverhalten: FDP / dagegen gestimmt
Dr. Karl Addicks
Dr. Karl Addicks
FDP
Saarbrücken
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Daniel Bahr
Daniel Bahr
FDP
Münster
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Uwe Barth
Uwe Barth
FDP
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ernst Burgbacher
Ernst Burgbacher
FDP
Rottweil-Tuttlingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Döring
Patrick Döring
FDP
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Mechthild Dyckmans
Mechthild Dyckmans
FDP
Kassel
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ulrike Flach
Ulrike Flach
FDP
Mülheim - Essen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Otto Fricke
Otto Fricke
FDP
Krefeld I - Neuss II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Horst Friedrich
Horst Friedrich
FDP
Bayreuth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt
FDP
Hochtaunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Michael Goldmann
Hans-Michael Goldmann
FDP
Unterems
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz-Peter Haustein
Heinz-Peter Haustein
FDP
Freiberg - Mittlerer Erzgebirgskreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Elke Hoff
Elke Hoff
FDP
Neuwied
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Birgit Homburger
Birgit Homburger
FDP
Konstanz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Werner Hoyer
Dr. Werner Hoyer
FDP
Köln II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Michael Kauch
Michael Kauch
FDP
Dortmund I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Heinrich L. Kolb
Dr. Heinrich L. Kolb
FDP
Odenwald
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus
FDP
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gudrun Kopp
Gudrun Kopp
FDP
Lippe I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jürgen Koppelin
Jürgen Koppelin
FDP
Steinburg - Dithmarschen Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz Lanfermann
Heinz Lanfermann
FDP
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sibylle Laurischk
Sibylle Laurischk
FDP
Offenburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Harald Leibrecht
Harald Leibrecht
FDP
Neckar-Zaber
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ina Lenke
Ina Lenke
FDP
Rotenburg - Verden
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
FDP
Starnberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Michael Link
Michael Link
FDP
Heilbronn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Markus Löning
Markus Löning
FDP
Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Meinhardt
Patrick Meinhardt
FDP
Karlsruhe-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jan Mücke
Jan Mücke
FDP
Dresden II - Meißen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Burkhardt Müller-Sönksen
Burkhardt Müller-Sönksen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dirk Niebel
Dirk Niebel
FDP
Heidelberg-Weinheim
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Joachim Otto
Hans-Joachim Otto
FDP
Frankfurt am Main I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Detlef Parr
Detlef Parr
FDP
Mettmann II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Cornelia Pieper
Cornelia Pieper
FDP
Halle
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gisela Piltz
Gisela Piltz
FDP
Düsseldorf I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Frank Schäffler
Frank Schäffler
FDP
Herford - Minden Lübbecke II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Konrad Schily
Dr. Konrad Schily
FDP
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Marina Schuster
Marina Schuster
FDP
Roth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Hermann Otto Solms
Dr. Hermann Otto Solms
FDP
Gießen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Max Stadler
Dr. Max Stadler
FDP
Passau
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Rainer Stinner
Dr. Rainer Stinner
FDP
München-Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Florian Toncar
Florian Toncar
FDP
Böblingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Daniel Volk
Dr. Daniel Volk
FDP
München-Nord
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christoph Waitz
Christoph Waitz
FDP
Leipziger Land - Muldentalkreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Guido Westerwelle
Dr. Guido Westerwelle
FDP
Bonn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Claudia Winterstein
Dr. Claudia Winterstein
FDP
Stadt Hannover I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Volker Wissing
Dr. Volker Wissing
FDP
Südpfalz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hartfrid Wolff
Hartfrid Wolff
FDP
Waiblingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #23
Ein sozial gerechtes, transparentes, effizientes und zeitgemäßes Steuersystem für Deutschland und die Europäische Union


1.) Was wird zukünftig besteuert?
Alle finanziellen Transaktionen:
a) die Überweisung der Miete und des Gehaltes,
b) die Bezahlung der Rechnungen z. B. für Strom, Gas, Telefon, Versicherungen,
c) vor allem auch alle Geldflüsse und Spekulationen am Finanzmarkt.

2.) Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer –und ggf. schrittweise weitere Steuern- entfallen ersatzlos und werden durch eine (Transaktions-) Steuer ersetzt.

3.) Wie hoch ist die Steuer?
Um dem Staat das gleiche Steueraufkommen zu sichern, haben Experten wie der amerikanische Ökonom Prof. Edgar L. Feige, University of Wisconsin, einen Steuersatz von maximal 0,6 % pro Transaktion berechnet.
Sender und Empfänger des Geldes zahlen jeweils die Hälfte der Steuer, also 0,3 %.

Bei Barabhebungen beträgt die Steuer 2 %. Es ist davon auszugehen, dass das Bargeld für mehrere Geld-Transaktionen benutzt wird, bevor es wieder in den Bankkreislauf kommt und dort je Transaktion 0,6 % Steuer generiert.

4.) Wie wird die Steuer erhoben?
Die Banken erheben mit ihrer Software die (Transaktions-) Steuer und überweisen sie –zum Datenschutz- zuerst auf ein Treuhand-Konto. Von dort wird die Steuer an den Staat weitergeleitet (wie heute schon die Quellensteuer).


Vorteile dieser Transaktions-Steuer


1.) Sozial gerecht
Steuerhinterziehung, Steuerkürzung usw. werden ausgeschlossen, da die Software der Bank alle Transaktionen gleich behandelt.
Aus dem gleichen Grund werden die Steuer-Schlupflöcher geschlossen, die heute ungleich genutzt werden können.
Steuersparmodelle und Steueroasen haben dann ebenso ausgedient.

2.) Transparent
Es gibt nur zwei Steuersätze:
a) 0,6 Prozent für Überweisungen und
b) 2 Prozent für Barabhebungen.
Alle Steuerzahlungen erfolgen zusammen mit den Kontobuchungen automatisch und können anhand der Kontoauszüge überprüft werden.

3.) Effizient
Erheblicher Aufwand technischer, finanzieller und zeitlicher Art entfällt:
a) mehr als 15% der unternehmerischen Tätigkeit werden durch die Beachtung aller Regelungen des Steuerdschungels absorbiert.
b) Wesentliche Teile der Buchhaltung, die gesamte Steuererklärung und der ganz überwiegende Bereich der Finanzverwaltung können ersatzlos beseitigt werden. Banken-Software erledigt die Arbeiten für die Steuer-Berechnung zeitgemäß, schneller, gerechter und wesentlich effizienter.

4.) Spart Geld
Die Finanzverwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden verschlingen einen wesentlichen Teil der Steuereinnahmen.

5.) Schafft finanzielle und zeitliche Ressourcen
Millionen von Arbeitsstunden gehen in den Unternehmen und bei den Bürgern mit unproduktiven Tätigkeiten wie dem Sortieren von Belegen und dem Ausfüllen von Steuererklärungen verloren.

6.) Stärkt das Finanzmarktgefüge
1991 hat die Regierung Kohl die Börsenumsatzsteuer in Deutschland abgeschafft, die es davor seit 1881 (!) 110 Jahre lang in Deutschland gegeben hatte.
Die Börsenumsatzsteuer wird weiter z. B. an den Finanzplätzen Großbritannien und Schweiz erhoben: die eidgenössische Umsatzabgabe beträgt 0,75 Promille.

Die Kapitalmarktstatistik der Bundesbank verzeichnet für das Jahr 2008 einen Börsenumsatz von gut sechs Billionen Euro. 60 Milliarden können so bei einer einprozentigen Steuer an den Staat allein aufgrund der Börsenumsätze fließen.

Die Steuer hat auch eine spekulationshemmende Wirkung, da sie vor allem die kurzfristig-spekulativen Transaktionen mit Finanzderivaten verteuert.
Daytrader werden nach Einführung der Steuer auf einen Teil ihrer Geschäfte verzichten, was im Ergebnis die Wechselkurse, Rohstoffpreise und Aktienkurse stabilisiert.
Die zunehmenden spekulativen Finanzgeschäfte führen dazu, dass sich die Kurse vom realen Geschehen abkoppeln. Die Kluft zwischen diesen Finanzgeschäften und dem realwirtschaftlichen Geschehen nahm besonders seit Ende der neunziger Jahre immer mehr zu.

Gemäß einer Wifo-Studie übersteigt der weltweite Devisenhandel den Handel mit Waren und Dienstleistungen um das 70-fache. Seit Anfang der 90-iger Jahre wuchs das Handelsvolumen an den internationalen Finanzmärkten fünfmal so schnell wie die Weltwirtschaft.

• 2007 wechselten Aktien, Anleihen, Devisen, Optionen und andere Papiere im Wert des 74-fachen Weltsozialprodukts den Besitzer.

• Die gravierenden Folgen dieser ausufernden Spekulationen und Risikogeschäfte müssen die Bürger und Steuerzahler seit 2008 im Rahmen der staatlichen Hilfspakete und Garantien z. B. für die Banken übernehmen.


7.) Stärkt die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands
Eine drastische Vereinfachung des Steuersystems stärkt die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands im internationalen Maßstab wesentlich, denn mehr als 15 Prozent der unternehmerischen Tätigkeit werden durch die Beachtung aller Regelungen des Steuersystems absorbiert.
Die komplizierten Steuer-Gesetze und –Verfahren entfallen.
Deutschland kann als Exportweltmeister in neue lukrative Bereiche vorstoßen:
als Weltmarktführer für die Umstellung auf die neue Transaktionssteuer und Lieferant der dazu benötigten, besonders sicheren Software für die Banken.


8.) Die (Transaktions-) Steuer beendet die Ungerechtigkeit des "Einkommensteuerstaats"
Wie der Bundesfinanzminister mitteilte, wurden 2004 79,5 Prozent der Steuer werden von 3 Steuerarten erbracht.
In Deutschland und anderen Staaten wird die Hauptlast an Steuern vor allem vom Einkommenszahler und seinem Einkommen erbracht, überwiegend als Quellensteuer.
Das Kapital war und ist stets weitaus mobiler als die Einkommensteuerzahler.
Ein Triumph des Machbarkeitsprinzips über das Gerechtigkeitsprinzip.
Die Abschaffung der Börsenumsatzsteuer 1991 war daher unter verschiedenen Gesichtspunkten besonders verhängnisvoll:

  • sie beschleunigte –und ermöglichte- die ungebremsten Finanzmarktspekulationen
bis hin zur aktuellen Krise und
  • belastete ab 1991 den Einkommenssteuerzahler verstärkt mit der Steuerlast und
  • ab 2008 zusätzlich mit den Folgen dieser seit 1991 ungebremsten
Finanzspekulationen.

Die rotgrüne Regierung unter Schröder hatte noch den Spitzensteuersatz -bei der Einkommenssteuer- in historisch einmaliger Weise von 53 % auf 42 % gesenkt.
von: Georg Zenker
am: 08.08.2009 16:15
Kommentar #22
Meine Frage:warum dauern die Baustellen auf den Autobahnen so lange?
bisherige Antwort: kein Geld
Nachfrage: wo ist das Geld der Mautgebühren? dies ist doch mit der Begründung eingeführt worden, dass die LKW die Bahnen beschädigen.
Also: Wo ist das Mautgeld?
Übrigens soll geplant sein, mit derselben Begründung die Maut zu erhöhen.
Wo ist das Mautgeld?
von: eckhardbahr@arcor.de
am: 01.08.2009 20:03
Kommentar #21
Die Moral und Gier der Vorstände und sogenannten Aufsichtsräte ist nicht zu unterstützen. Familienunternehmen haften. Die Haftung der eigentlich nur a n g e s t e l l t e n Führung der AG wurde unter den Teppich gefeht und die Steuerzahlen sollen nun haften? Eine allg. Haftung sollte bei Normalverdienern bei Fahrlässigkeit 3 Monatsgehälter, bei Vorständen 3 Jahresgehälter betragen. Bei Vorsatz - wie in jüngster Vergangenheit - voller Schadenersatz mit Einsatz des ges. Vermögens. Es muss wehtun, sonst geht morgen das gleiche Spiel los.
von: Ursel
am: 20.06.2009 20:26
Kommentar #20
Passt doch alles in das System Merkel :

500 Milliarden für ihre besten Freunde
50 Milliarden für 80 Millionen Bürger
2500,- für ein altes Auto
100,- Euro für ein Kind.
Dann kann es doch mit der Konjunktur wirklich nur aufwärts gehen - oder ?
Danke Frau Merkel !!
Das sie völlig unfähig sind, ist mir ja schon lange bekannt, aber das es so schlimm ist, habe ich wirklich nicht gewußt.
Und die Sozis nicken alles nur noch willfährig ab - das ist auch der Grund, warum ich mich frage,ob wir die überhaupt noch brauchen.
von: Wolfgang
am: 18.01.2009 03:11
Kommentar #19
Wir haben ein Grundgesetz das ist richtig klasse.
Das haben Leute gemacht die haben gewusst was sie tun. Und die haben weit in eine Zukunft geplant, die sie sich noch nicht einmal vorstellen konnten.
Wir haben ein bürgerlichens Gesetzbuch, das in seiner Perfektion dem Grundgesetz kaum nachsteht. Da waren helle Köpfe am Werk.
Wenn ich mir vorstelle, dass diejenigen, die heute Gesetze verabschieden auch nur eines dieser Werke und das auch nur teilweise erarbeiten sollen, würde ich mich erschießen, aufhängen oder in irgendeine andere Bananenrepublik auswandern.
Aber wahrscheinlich hat es schon einen Grund warum Abgeordnetenbezüge "Diäten" heissen. Da kann mann (frau) sich dran gesundstossen.
In einem Fernsehinterview vom 13.01.09 wurde unsere hochzuverehrende Frau Bundeskanzlerin (sinngemäß) gefragt: "Wie soll ich einem 14-jährigen erklären, dass erst eine Bank in USA bankrott gehen muss damit seine Schule ordentliche Fenster bekommt." Nun sitze ich seit gestern da und warte auf die Antwort unserer hochzuverehrenden Kanzlerin. Aber wahrscheinlich schnürt die schon das Konjunkturpaket 3, weil sie weiss, dass das Konjunkturpaket 2 nichts taugt.
von: Michael Benker
am: 14.01.2009 23:25
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis