Hartmut Möllring (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
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Grunddaten
Hartmut Möllring
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Richter
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Finanzminister des Landes Niedersachsen
Wohnort
-
Wahlkreis
Hildesheim
Ergebnis
40,4%
Landeslistenplatz
4
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(...) Feuerwehrbeamte, sind ebenso wie Lehrer und Polizisten Landesbeamte, die in Niedersachsen alle gleich behandelt werden. In 2007 erhielten alle niedersächsischen Landesbeamten mit den Dezemberbezügen eine Einmalzahlung in Höhe von 860 Euro. In den Besoldungsgruppen bis A8 kamen die auch bisher gezahlten 420 Euro hinzu, so dass hier 1280 Euro ausgezahlt wurden. (...)
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Frage zum Thema Soziales
05.12.2007
Von:
Ost

Sehr geehrter Herr Möllring,

ich bin Rentner, 72 Jahre alt und komme so allmählich mit meiner Rente nicht mehr klar.
Nicht weil ich ein Leben in Saus uand Braus lebe, sondern weil mir die Kosten für die Lebenshaltung davon rennen.
Über die Preissteigerungen bei Grundnahrungsmittel, bei Energiekosten und nicht zuletzt beim Treibstoff (Diesel) brauche ich sicher nicht in Details zu gehen, Sie sollten das alles wissen. Hinzu kommen die seit langem gestiegenen Abzüge für Pflege- und Krankenversicherung. Will sagen, seit Beginn meiner Verrentung bis heute fehlen mir überschlägig 18 % meiner Einstiegsrente. Wo bitte soll das hinführen. Ich überlege, wie ich es anstelle, zum Betteln zu gehen. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um die Erlaubniss zum Betteln zu bekommen.
Herr Möllring, finden Sie es gut, dass es in unserem reichen Land Menschen gibt, die sich so darstellen müssen.
Natürlich, Rentner tragen nicht mehr zum BSP bei, das haben sie während ihrer aktiven Zeit, davon profitiern die Nachkommen , was gut ist. Aber auf der Strecke bleiben, nein Danke.
Was Herr Möllring, werden Sie für uns Rentner tun, wenn Sie gewählt werden? Geben Sie mir also bitte Hilfe zur Wahlentscheidung.
Danke, das Sie sich die Zeit nehmen, das zu lesen.
Freundliche Grüsse
Ost

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Frage zum Thema Finanzen
18.12.2007
Von:

Guten Tag Herr Möllring,

finden Sie es gut, dass Feuerwehrbeamte kein Weihnachtsgeld mehr bekommen?
Finden Sie es gut, dass Feuerwehrbeamte ab A9 kein Urlaubsgeld mehr bekommen?
Finden Sie es gut, dass Feuerwehrbeamte von den Tarifabschlüssen abgekoppelt werden?
Finden Sie es gut, dass die Feuerwehrzulage ab 2010 nicht mehr Ruhegehaltsfähig ist?
Finden Sie es gut, dass die Pension von Feuerwehrbeamten gekürzt wurde?
Was ist das für eine Politik ?!
Schade das Sie sich am 14.12.2007 den Fragen der Feuerwehrbeamten nicht gestellt haben.

Schönen DANK.

Antwort von Hartmut Möllring
1Empfehlung
21.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

Feuerwehrbeamte, sind ebenso wie Lehrer und Polizisten Landesbeamte, die in Niedersachsen alle gleich behandelt werden. In 2007 erhielten alle niedersächsischen Landesbeamten mit den Dezemberbezügen eine Einmalzahlung in Höhe von 860 Euro. In den Besoldungsgruppen bis A8 kamen die auch bisher gezahlten 420 Euro hinzu, so dass hier 1280 Euro ausgezahlt wurden. Zudem erhielten alle niedersächsischen Beamten zum 1.1.2008 eine Besoldungserhöhung in Höhe von 3 Prozent, was dem Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes entspricht.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Möllring
Ergänzung vom 21.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

Feuerwehrbeamte, sind ebenso wie Lehrer und Polizisten Landesbeamte, die in Niedersachsen alle gleich behandelt werden. In 2007 erhielten alle niedersächsischen Landesbeamten mit den Dezemberbezügen eine Einmalzahlung in Höhe von 860 Euro. In den Besoldungsgruppen bis A8 kamen die auch bisher gezahlten 420 Euro hinzu, so dass hier 1280 Euro ausgezahlt wurden. Zudem erhielten alle niedersächsischen Beamten zum 1.1.2008 eine Besoldungserhöhung in Höhe von 3 Prozent, was dem Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes entspricht.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Möllring
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Frage zum Thema Integration
21.12.2007
Von:

Was halten Sie von den Abschiebepraktiken in Ihrer Heimatstadt Hildesheim? Ich möchte nur zwei Namen nennen: Gazale Salame - die in einer Nacht und Nebel-Aktion aus ihrer Familie gerissen - hochschwanger in ein Land ausgewiesen wurde, dessen Sprache sie nicht spricht mit der Konsequenz, dass ihr inzwischen 3jähriger Sohn seinen Vater und seine Geschwister noch niemals gesehen hat. Und Familie Ismailov, die hier nicht nur durch ihre Kinder seit langem integriert sind, sollten durch Behördenwillkür mit ihren drei Kinder in ein Kriegsgebiet ausgewiesen werden.
Antwort von Hartmut Möllring
1Empfehlung
21.01.2008
Sehr geehrte Frau ,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich als Landtagskandidat zu den kommunalen Aufgaben und Angelegenheiten der Stadt Hildesheim keine Aussage mache.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Möllring
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
09.01.2008
Von:

sehr geehrter Herr Möllring,

ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir folgende Frage beantworten könnten:

Sie haben das Nds. NiRSG mitgetragen, obwohl dieses sowohl handwerklich als auch gesundheit- und wirtschaftspolitisch eine einzige Katastrophe darstellt.
Wie sie wissen wurde gegen dieses Gesetz bzw. die entsprechende Regelung in BW bereits Klage vor dem Bundesverfassunggericht eingereicht. Nach Auffassung zahlreicher Rechtsgelehrter werden die Reglungen zum Rauchverbot in Gaststätten vor dem BVerfG wohl keine Gnade finden.
Welche Grundlagen hatte daher Ihre Entscheidung -speziell Eckkneipen- dem wirtschaftlichen Ruin auszusetzen, obwohl hier eine liberale Lösung - die selbst die CDU ursprünglich beabsichtigte- wohl die einzig vernünftige Lösung gewesen wäre?
Antwort von Hartmut Möllring
1Empfehlung
22.01.2008
Sehr geehrter Herr Hasselmann,

das Nichtraucherschutzgesetz ist vom Niedersächsischen Landtag bei nur einer Enthaltung beschlossen worden. Alle Fraktionen waren sich einig, dass der Gesundheitsschutz in Niedersachsen höchste Priorität erhalten muss. Ziel des Gesetzes ist der Schutz vor den Folgen des Passivrauchens, von dem zum Beispiel auch Gelegenheitsraucher oder Wenigraucher profitieren. Nach einem Gutachten des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind etwa 140.000 Todesfälle pro Jahr in Deutschland ursächlich auf Folgen des Tabakrauchens zurückzuführen; davon werden rund 3.300 vorzeitige Todesfälle dem Passivrauchen zugeschrieben.

Der Nichtraucherschutz in Gaststätten wird in Niedersachsen in der Regel konstruktiv umgesetzt, wenngleich die Ausnahmeregelungen noch teilweise der Klärung im Einzelfall bedürfen (z. B. bei Überschneidungen von Gastronomie und anderen Betrieben wie Spielkasinos oder Vereinshäusern). Die überwiegende Mehrheit der Menschen begrüßt die rauchfreie Gastronomie.

Hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes haben die Erfahrungen in anderen Ländern wie Norwegen und Irland und den USA gezeigt, dass stabile Umsätze und sichere Arbeitsplätze die Folge für Bars, Bistros und Restaurants waren. Nach einer Phase der Umgewöhnung haben sich beispielsweise in Irland und Kalifornien die Umsätze positiv entwickelt und zusätzliche Mitarbeiter in der Gastronomie Arbeit gefunden. Denn es konnten neue Gäste wie zum Beispiel Familien hinzugewonnen werden, die vorher den Besuch aufgrund des Zigarettenqualms scheuten. Ich denke, was in irischen Pubs möglich ist, wird auch an niedersächsischen Theken funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Möllring
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Frage zum Thema Arbeit
17.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Möllring,
wird nach der Wahl die wöchentliche Arbeitszeit der Landesbeamten auf 41 oder 42 Wochenstunden angehoben?
Antwort von Hartmut Möllring
4Empfehlungen
18.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

es ist nicht beabsichtigt, die wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden für niedersächsische Beamtinnen und Beamte zu verlängern.
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