Hartmut Koschyk (CSU)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Hartmut Koschyk
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Geschäftsführer
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Bayreuth
Ergebnis
56,1%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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Persönliche Website
www.koschyk.de
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Frage zum Thema Arbeit
09.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr M.d.B. Hartmut Koschyk,

mich würde ihre Sicht, im Falle des Machtwechsels interessieren, was sich für Ausbildungssuchende speziell in Oberfranken nach der Regierungsübernahme der CDU/CSU verbessert.

Darüber ist auf Wahlveranstalltungen wenig, wenn überhaupt nicht`s in Erfahrung zu bringen.

Ich darf ihnen sagen, der Frust sitzt tief!

Ich kenne das gleiche aus dem Allgäu, dort ist die Situation um keinen Deut besser.

Was gedenken sie in Berlin und die Staatsregierung in München zur Verbesserung beizutragen?

Ich danke im voraus für ihre ehrliche Antwort und wünsche einen fairen und für uns Bürger einen erfolgreichen Wahlkampf, wo das Augenmerk nicht nur auf Laptop un Lederhose fixiert ist.

"Frank`n semma, Frank´n bleima"
Antwort von Hartmut Koschyk
bisher keineEmpfehlungen
14.09.2005
Hartmut Koschyk
Sehr geehrter Herr ,

die Situation für junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, ist derzeit in der Tat nicht einfach. Daher kann ich Ihre Frustration gut nachvollziehen. Das Wichtigste für die jungen Menschen ist in dieser Situation eine tatkräftige und verlässliche Politik für mehr Wachstum und Arbeit und für solide öffentliche halte, wie eine unionsgeführte Bundesregierung sie umsetzen wird. Insbesondere wollen wir den Mittelstand als den größten Anbieter von Arbeitsplätzen und Lehrstellen in Deutschland mit einer Reihe von Maßnahmen stärken.

Allerdings müssen auch die Gewerkschaften ihre Blockadehaltung beim Ausbildungspakt aufgeben und in den Tarifverhandlungen alles ermöglichen, was Lehrstellen schafft. Dazu zählt vor allem ein größerer Freiraum bei der Lehrlingsvergütung, damit sich Ausbildung für Betriebe wieder rechnet.

Wir müssen Ausbildungshemmnisse beseitigen, das Jugendarbeitsschutzgesetz muss durchforstet werden. Es ist nicht zu erklären, dass Jugendliche, die selbstverständlich bis 23.00 Uhr die Disco besuchen dürfen, nicht auch einmal solange arbeiten dürfen.

Beim Kündigungsschwellenwert sollen Auszubildende nach Auffassung von CDU und CSU künftig nicht mehr mitgezählt werden.

In Handwerksberufen, bei denen der Meisterzwang abgeschafft wurde, sind die Ausbildungszahlen zurückgegangen. Hier hat die ganze Kultur im Handwerk gelitten. Die Union wird deshalb die Wiedereinführung des Meisterzwangs prüfen.

Wir müssen aber auch die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen verbessern. Gute Hauptschulabgänger werden gebraucht. Daher setzen die unionsgeführten Bundesländer richtigerweise konsequent auf die Stärkung und Berufsorientierung der Hauptschule. Den Einstieg theorieschwächerer Jugendlicher ins Berufsleben wollen wir mit Stufenausbildungen erleichtern.

Wie Sie richtig schreiben, darf nicht nur im Wahlkampf, sondern grundsätzlich in der Politikgestaltung das Augenmerk nicht nur auf Laptop und Lederhose fixiert sein, vielmehr muss immer der Mensch im Mittelpunkt stehen. In diesem Sinne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ihr

Hartmut Koschyk MdB
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Frage zum Thema Bürgerrechte
14.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Koschyk,
Sie machten gestern abend in der Stadthalle Andeutungen des Inhaltes, daß es in der von Ihnen gewünschten Zukunft auch nicht ohne (weitere) Einschränkung individueller Rechte ginge.

Aus gegebenen Anlässen erlaube ich mir die Frage, ob Sie dabei auch an die Lockerung der (m.W. in § 203 StGB geregelten) Strafbewehrung der beruflichen Diskretionspflichten von z.B. Rechtsanwälten, Personalratsmitgliedern, Richtern, Ärzten, Psychologen oder Sozialpädagogen und anderen Beratern dachten.

Die genannte Vorschrift soll ja das Recht des Bürgers auf vertrauliche Sachbehandlung an und für sich zuverlässig absichern und gegen z.B. profitable Verwertung von Privatgeheimnissen und Firmengeheimnissen schützen helfen.

Mit freundlichem Gruß
W.

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
15.09.2005
Von:

Hallo Herr Koschyk,

Im Jahre 1935 wurde per Gesetz festgelegt, dass Deutschland in Kehrbezirke für Schornsteinfeger einzuteilen ist. Ich meine es wird höchste Zeit, diesen Ballast los zu werden. Wie sehen Sie dieses Thema?
Mit freundlichen Grüssen.
H-J.

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Ihre Frage an Hartmut Koschyk
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