Hartmut Koschyk (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hartmut Koschyk
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Major der Reserve
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Bayreuth
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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(...) Aus der Sicht der Bundesregierung war es jedoch notwendig, diese Klarstellung im Gesetz vorzunehmen, weil andernfalls keine ausdrückliche Rechtsgrundlage für die Nutzung dieser Bundesfahrzeuge im friedensmäßigen Katastrophenschutz gegeben wäre. Die gesetzliche Klarstellung im Zivilschutzgesetz ändert hieran nichts, schon deshalb, weil sie letztlich nur die bisher ohnehin schon geübte Praxis abbildet. Die Klarstellung bietet aber für alle Beteiligten ein deutliches Mehr an Rechtssicherheit. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
enthalten
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
NEIN
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
nicht beteiligt
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Hartmut Koschyk
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Frage zum Thema Umwelt
20.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Koschyk,

in den Wochen nach der Bundestagswahl wird die neue Bundesregierung in Berlin und Brüssel, aber auch bei den anstehenden Verhandlungen beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen zeigen, ob sie bereit ist, Deutschlands fairen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zuzusagen. Auf dem Spiel stehen dabei insbesondere die Chancen von Millionen Menschen in Entwicklungsländern für ein Leben und Überleben mit dem Klimawandel. Mich interessiert in diesem Zusammenhang Ihre Position zu engagiertem Klimaschutz in Deutschland.

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die neue Bundesregierung das Ziel der bestehenden Regierung bestätigt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Hartmut Koschyk
1Empfehlung
21.10.2009
Hartmut Koschyk
Sehr geehrter Herr ,

in der 16. Legislaturperiode stand der Schutz des Klimas im Zentrum der Umweltpolitik. Dabei ging es CDU und CSU darum, weltweit Maßstäbe zu setzen und unsere internationale Führungsposition beim Klimaschutz mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung wirtschaftlich kompetent und sozialpolitisch verantwortlich weiter auszubauen.

Die Union wird sich auch in einer bürgerlichen Koalition mit der FDP weiterhin bei den anstehenden internationalen Verhandlungen für eine nachhaltige Klimapolitik einsetzen. Ebenso bleibt es nach wie vor unser gemeinsames Ziel, die Treibhausemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 % gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Koschyk MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
23.10.2009
Von:

Lieber Herr Koschyk

Zweimal lese ich nun schon im Nordb. Kurier eine Nachricht, die Sie hoffentlich auch schon zur Kenntnis genommen haben: Millionäre fordern Vermögensabgabe!! (NK., S.2 vom 20.5.09 und S.8 vom 22.10.09 - bei Bedarf dort bitte nachlesen) Meine Frage: Wie reagieren Sie, die CSU und die jetztige Koalition auf so eine Initiative?? Ich bekomme nur immer mit: die "Leistungsträger müssen entlastet werden - sie müssen motiviert werden..." und übersetze das in: mehr Geld muß bei den Reichen bleiben (damit die dann hoffentlich investieren) - passiert das nicht seit Jahrzehnten und steht das nicht gänzlich im Widerspruch zu:
"Höhere Steuern für Wohlhabende sind nötig, um die Lasten der Krise gerechter zu verteilen.... diese Bevölkerungsgruppe habe besonders vom Boom der Finanzmärkte und den Steuererleichterungen der vergangenen Jahre profitiert, betont Initiativen-Mitglied Vollmer." (Zitat NK., 22.10.09)
"Lehmkuhl schildet, sein Vermögen habe sich in dieser Zeit verdoppelt, während sein Einkommen aus beruflicher Tätigkeit gleich geblieben sei. Trotzdem zahle er heute halb so viel Steuern wie früher" (NK:, 20.5.09)

Liebe Grüße aus den Niederungen der Bayreuther Reihenhaussiedlungen - herzlichst Zirkusdirektor
Antwort von Hartmut Koschyk
1Empfehlung
30.10.2009
Hartmut Koschyk
Sehr geehrter Herr ,

die Einführung einer Vermögensabgabe bzw. einer Vermögenssteuer ist gegenwärtig nicht beabsichtigt. Was vor der Wahl versprochen wurde gilt auch danach: Steuererhöhungen zur Krisenbewältigung kommen nicht in Betracht. Das hat auch die Bundeskanzlerin unmittelbar nach ihrer Wiederwahl bekräftigt und Steuererhöhungen für die 17. Legislaturperiode ausgeschlossen (beispielhaft Berliner Morgenpost, 29. Oktober 2009). Selbstverständlich müssen jedoch "breitere Schultern" einen größeren Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens erbringen. Im Jahr 2008 betrug beispielsweise der Beitrag der oberen 5% der Steuerpflichtigen zum Einkommensteueraufkommen rund 42%.

Wir sind überzeugt, dass wir die Spuren der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die zu ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen durch die Kombination aus nachhaltigem Wachstum und kluger Sparsamkeit schrittweise abtragen und in den kommenden Jahren neue Stärke für unser Land gewinnen können. Wir gehen davon aus, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Politik zu einer spürbaren Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums führt. Das Ziel einer stärkeren Entlastung der Leistungsträger ist nicht gleich zu setzen mit: "mehr Geld muss bei den Reichen bleiben". Die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in unserem Land, die täglich hart arbeiten, muss schnell und deutlich gesenkt werden, in dem wir sofort damit beginnen die Steuern zu senken und bürokratische Hemmnisse abzubauen.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Koschyk MdB
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