Hans-Ulrich Klose (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Hans-Ulrich Klose
Jahrgang
1937
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mdb
Wohnort
-
Wahlkreis
Hamburg Harburg-Bergedorf , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
39,0%
Landeslistenplatz
-, Hamburg
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(...) Die globale Erwärmung ist vor allem eine Folge des übermäßigen Ausstoßes von sogenannten Treibhausgasen und auf diesen Aspekt will ich mich in der Antwort auf Ihre Frage beschränken, auch wenn das Thema Klimawandel sehr viele unterschiedliche Phänomene umfasst. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Hans-Ulrich Klose hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Wirtschaft
21.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

können Sie mir als Vertreter der SPD in meinem Wahlkreis EINEN Punkt nennen, der mich als Wechselwähler und Unterschichtler mit sehr geringem Einkommen und ohne staatliche Hilfen dazu bewegen könnte die SPD zu wählen.
Antwort von Hans-Ulrich Klose
5Empfehlungen
26.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Sie haben zwei Stimmen, deshalb nenne ich Ihnen zwei Gründe.

1. Im Deutschen Bundestag gibt es einen auffälligen Mangel an Außen- und Sicherheitspolitikern. Mit dem Ende der Legislaturperiode scheiden ca. 20 freiwillig aus; wie viele dazu unfreiwillig, wird sich zeigen. Einen solchen Aderlass kann man nicht von heute auf morgen durch neue / junge Kollegen bzw. Kolleginnen ausgleichen, weil man Erfahrung nicht aus Büchern und Vermerken lernen kann, sondern durch Praxis erwerben muss. Ich gelte quer durch die Parteien als erfahrener Außenpolitiker und werde - wenn gewählt - auch weiterhin in diesem Politikbereich arbeiten.

2. Das insgesamt gute Krisenmanagement der Jahre 2008/09 ist im Wesentlichen sozialdemokratischen Ministern geschuldet: Peer Steinbrück und Olaf Scholz. Sie haben damit eine Tradition fortgesetzt, die man typisch sozialdemokratisch nennen könnte: Wenn es ums Eingemachte geht, braucht das Land praxisorientierte und durchsetzungsfähige Visionäre, eben Sozialdemokraten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Ulrich Klose
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
27.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

im Dezember 2006 hat unsere Bürgerinitiative Lärm macht krank Harburg-Süderelbe einen gemeinsamen Termin mit Ihnen und Ihren übergreifenden Parteienvertretern im Meistersaal des Standesamtes in Harburg bezüglich des Schienenlärms in unserem Bereich und der Bitte um Unterstützung durch Sie in Ihrer Position als Bundestagsabgenordneter stattgefunden.
Leider haben wir nichts wieder von Ihnen gehört. Auf Ansprache eines Mitgliedes haben Sie anlässlich eines Auftritts im Harburger Rieckhof geantwortet: "Sie wissen doch, dass Sie an bestehendem Schienenweg keinen Anspruch auf aktiven Lärmschutz haben" und uns damit sozusagen "im Regen stehen lassen". Was wollen Sie in der nächsten Legislaturperiode besser machen? Denn das kann ja nicht politische Arbeit sein. Wir warten immer noch auf Antworten auf unsere Mails.
Wie werden Sie bei der Abstimmung zu Verkehrsprojekten, die für die Anwohner an stark verkehrsbelasteten Knotenpunkten wie A 7, B 73, geplante A 252 (Hafenquerspange Süd 1), Umgehungsstraßen, Schienenlärm (600 - 800 Zugbewegungen in 24 Stunden/365 Tage im Jahr) o h n e den bestmöglichen aktiven Lärmschutz stimmen???? Wir sind gespannt auf Ihre Antwort.
Antwort von Hans-Ulrich Klose
2Empfehlungen
01.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

Ihre über Abgeordnetenwatch an mich gerichtete Anfrage vom 27.08.09 beantworte ich wie folgt:

An das Treffen mit der Bürgerinitiative erinnere ich mich gut, zumal ich mich unmittelbar danach - wie versprochen - mit dem CDU Kollegen Fischer (Mitglied des Verkehrsausschusses) in Verbindung gesetzt habe, um ihn zu aktivieren. Er hat mir nach sehr langer Zeit geantwortet, dass er keine Chance für zusätzliche passive Lärmschutzmaßnahmen sehe, möglich seien technische Verbesserungen an den Zügen. Meine Mitarbeiterin in Harburg hat Ihnen bzw. der Initiative diesen Brief in Kopie zugehen lassen. Darauf habe ich meinerseits von Ihnen nichts mehr gehört, bin aber gleichwohl aktiv geblieben, vor allem gegenüber der Bürgerschaft, weil Anträge auf Lärmschutz von den Landesregierungen gestellt werden müssen. Erst jüngst hat die SPD Fraktion in der Bürgerschaft mehrere in diese Richtung zielende Anträge eingebracht, die von der Mehrheit allesamt abgelehnt wurden.

Wenn Sie mehr von mir wissen wollen (z.B. zum Thema Hafenquerspange): am 04.09.09, ab 18.00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Ulrich Klose
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Frage zum Thema Wirtschaft
28.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose,

In Ihrer letzten Antwort haben Sie das tolle Krisenmanagement Ihrer Partei erwähnt, welches ich jedoch als völlig falsch ansehe.

Das schlechte Krisenmanagement und die noch kommenden Folgen werden den Staat und Steuerzahler in den kommenden Jahren noch sehr stark belasten, so dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht mehr gegen die Großunternehmen, die staatliche Unterstützung bekommen, und somit mit Dumpingpreisen auf den Markt gehen, ankommen können.

Was werden Sie tun um die Existenz der Mitarbeiter solcher Unternehmen zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Hans-Ulrich Klose
1Empfehlung
01.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

Sie halten das Krisenmanagement, für das ich die Minister Steinbrück und Scholz gelobt habe, für völlig falsch. Das ist Ihr gutes Recht. Bedenken sollten Sie aber, dass die Regierungen in aller Welt, vor allem in Westeuropa und in den USA, in etwa so agiert haben wie wir; offenbar mit Erfolg, denn die Anzeichen für eine Besserung mehren sich, nicht nur bei uns.

Richtig ist, dass das Krisenmanagement Geld gekostet hat und kosten wird. Wie teuer wäre es aber geworden, wenn die Regierungen in aller Welt nicht oder anders gehandelt hätten?

Dass die Programme nur den Großen geholfen hätten, können Sie nicht im Ernst behaupten. Die lokalen Stimuli haben insbesondere dem Handwerk und dem Mittelstand geholfen über die Runden zu kommen, das Konsumklima hat sich Dank der Arbeitsmarktpolitik von Scholz nicht verschlechtert, sondern als relativ robust erwiesen. Wie wir den Mittelstand künftig unterstützen wollen? Siehe dazu das Regierungsprogramm der SPD / dazu auch Auszug nachstehend.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Ulrich Klose

Unsere Ziele für
Mittelstand und Unternehmertum:

  • Wir werden für Existenzgründerinnen und Existenzgründer flächendeckend neue Anlaufstellen schaffen, den Zugang zu Wagniskapital erleichtern und gezielte Beratungsangebote entwickeln. Das Modell des High-Tech Gründerfonds soll gestärkt und auf andere Bereiche ausgedehnt werden.
  • Wir wollen Forschungsanstrengungen von kleinen und mittleren Unternehmen neben der bestehenden Projektförderung durch eine Steuergutschrift steuerlich fördern.
  • Wir wollen weniger Bürokratie, indem wir u.a. Informations und Statistikpflichten weiter reduzieren und Dokumentationspflichten auch auf elektronischem Weg ermöglichen.
  • Wir wollen weiterhin das Handwerk stärken. Unser Programm zur energetischen Gebäudesanierung setzen wir deshalb fort.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
04.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

bitte beantworten Sie folgende 4 Fragen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrungen in der Politik, nicht zuletzt auch aus Ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter, die Thematik vertraut ist.

1. Trifft es zu, dass das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) von den Vertragspartnern des Einigungsvertrages vom 31.08.1990 ausschließlich für die Bürger und Versicherten des Beitrittsgebietes bestimmt wurde, um deren Rentenbelange nach der Wiedervereinigung zu regeln?

2. Waren Ihrer Meinung nach die Deutschen, die vor dem Mauerfall und Wiedervereinigung die DDR verlassen haben und rechtsstaatlich in die alten Bundesländer eingegliedert wurden, zum Zeitpunkt des Beitritts der DDR als DDR-Bürger anzusehen?

3. Die ehemaligen DDR-Flüchtlinge wurden im Zug ihrer Eingliederungsverfahren nach geltendem Recht (Fremdrentenrecht) in die bundesdeutschen Sozialversicherungen übernommen. Die Rentenversicherungsträger haben den Versicherten darüber entsprechende Bescheide erteilt. Können Sie ein Gesetz nennen, das nach erfolgtem Beitritt der DDR die Löschung dieser Rentenanwartschaften und eine Neubewertung nach dem RÜG zulässt bzw. sogar verlangt? Können Sie ein Gesetz nennen, das die Versicherungsträger aus der Pflicht entlässt, die betroffenen Versicherten darüber zeitnah zu informieren, also auf die Versendung entsprechender Aufhebungsbescheide zu verzichten?

4. Der Bundestag ist lt. Grundgesetz der Gesetzgeber. Die Gesetzesvorlagen werden in der Regel von Fachleuten aus den einschlägigen Ministerien erstellt. Gesetzeskraft erhalten diese nach der Verabschiedung durch den Bundestag.
Halten Sie es für vertretbar, dass die Exekutive nach der Verabschiedung eines Gesetzes dieses Gesetz eigenmächtig auf eine weitere Zielgruppe anwendet, die bei der Debattierung und Verabschiedung des Gesetzes ausdrücklich ausgeschlossen wurde?

Mit freundlichem Gruß,
Dr.-Ing. ,
Verein IEDF e. V.
Antwort von Hans-Ulrich Klose
6Empfehlungen
15.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen über Abgeordnetenwatch. Ich habe, wie Sie vielleicht wissen, meinen Arbeitsschwerpunkt seit vielen Jahren in der Außen- und Sicherheitspolitik. Um mir fachlichen Rat einzuholen, habe ich Ihr Anliegen auch an meine KollegenInnen aus dem Sozialausschuss weitergeleitet. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Ulrich Klose
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
10.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Klose!

Wie das vor den Wahlen so ist, schaut man sich in den Medien alles etwas genauer an. Durch Zufall geriet ich via Internet zu einem Verein namens IEDF, der die Interessen der um ihre Rentenansprüche nach dem FRG betrogenen Übersiedler/Flüchtlinge der ehemaligen DDR vertritt. Da ich selbst Übersiedler aus der DDR in die Bundesrepublik war, interessierte mich diese Problematik selbstredend. Auf Ihrer Internet-Seite las ich auch den Brief von einem Herrn Holdefleiß, dessen 4 Fragen klar und deutlich das Unrecht, welches Übersiedlern und Flüchtlingen angetan wurde, umreißen. Ich möchte jedoch noch einen kleinen Schritt weitergehen und fragen: Sehen Sie es als Unrecht an, dass Antragsteller, die in der ehemaligen DDR wegen ihrer politischen Haltung Berufsverbot und damit z.T. gravierende Gehaltseinbußen hinnehmen mussten ( bei mir und meiner Frau 120.000 Mark Ost in 5 1/2 Jahren)
1. keine der von der letzten DDR-Regierung im Einigungsvertrag geforderte angemessene Entschädigung erhielten, und
2. man sie obendrein nochmals bestrafte, indem man sie a. heimlich wieder zu DDR-Bürgern ernannte und b. ihnen die gesetzlich zustehende Rentenberechnung nach dem Fremdrentengesetz verweigerte.
Sie darauf hinzuweisen, in welch großzügigem Maße alte SED- und Stasieliten demgegenüber berentet werden, nur, weil sie aus der DDR eine Müllkippe gemacht und viel Elend über große Teile der Bevölkerung gebracht haben, hieße Eulen nach Athen zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hans-Ulrich Klose
3Empfehlungen
15.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

auch Ihnen danke ich für Ihre Frage über Abgeordnetenwatch. Bevor ich mich inhaltlich darauf beziehen mag, benötige ich noch einige Informationen von meinen KollegenInnen aus dem Sozialausschuss.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Ulrich Klose
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