Hans-Joachim Otto (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Hans-Joachim Otto
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
30.10.1952
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt und Notar
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft
Wohnort
Frankfurt am Main
Wahlkreis
Frankfurt am Main I
Ergebnis
9,9%
Landeslistenplatz
4, Hessen
weitere Profile
(...) Wir befinden uns also nicht mehr in der Phase der Rückschau, sondern bestellen mit unserem Handeln das Feld, damit eine solche Krise nicht erneut entstehen kann. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Redebeitrag vom 09.11.2011

2. BMWi Frage 49
Anmerkung: 15:41:16 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE 15:42:26 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE
Dauer: 04:22
Redebeitrag vom 09.11.2011

2. BMWi Frage 48
Anmerkung: 15:36:35 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE 15:38:09 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE
Dauer: 03:52
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. BMWi Frage 03
Anmerkung: 15:32:20 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE 15:33:18 Zf: Katja Keul, B90/GRÜNE 15:35:28 Zf: Dr. Rolf Mützenich, SPD 15:37:07 Zf: Uwe Kekeritz, B90/GRÜNE 15:39:44 Zf: Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE.
Dauer: 09:40
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. BMWi Frage 02
Anmerkung: 15:27:52 Zf: Claudia Roth, B90/GRÜNE
Dauer: 02:40
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. BMWi Frage 02
Anmerkung: 15:13:09 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 15:16:04 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 15:18:15 Zf: Dr. Rolf Mützenich, SPD 15:19:26 Zf: Jan van Aken, DIE LINKE. 15:21:31 Zf: Volker Beck, B90/GRÜNE 15:24:10 Zf: Sevim Dagdelen, DIE LINKE. 15:26:37 Zf: Manfred Kolbe, CDU/CSU
Dauer: 15:24
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. Dringliche Frage 01
zum Geschäftsbereich BMWi
Anmerkung: 15:04:24 Zf: Kerstin Müller, B90/GRÜNE 15:06:44 Zf: Andrej Hunko, DIE LINKE. 15:09:15 Zf: Dr. Frithjof Schmidt, B90/GRÜNE
Dauer: 08:45
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. Dringliche Frage 01
zum Geschäftsbereich BMWi
Anmerkung: 14:51:23 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 14:54:02 Zf: Jan van Aken, DIE LINKE. 14:56:22 Zf: Daniela Kolbe, SPD 14:58:04 Zf: Claudia Roth, B90/GRÜNE
Dauer: 09:20
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. Dringliche Frage 01
zum Geschäftsbereich BMWi
Anmerkung: 14:44:54 Zf: Niema Movassat, DIE LINKE.
Dauer: 02:27
Redebeitrag vom 06.07.2011

5. Dringliche Frage 01
zum Geschäftsbereich BMWi
Anmerkung: 14:32:07 Zf: Volker Beck, B90/GRÜNE 14:34:40 Zf: Volker Beck, B90/GRÜNE 14:36:47 Zf: Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE. 14:38:35 Zf: Dr. Rolf Mützenich, SPD 14:41:02 Zf: Jürgen Trittin, B90/GRÜNE
Dauer: 17:37
Redebeitrag vom 09.06.2011

ZP 14.) Aktuelle Stunde
auf Verlangen SPD
'Ergebnisse der maritimen Konferenz und die Aufkündigung des Maritimen Bündnisses durch die Bundesregierung'
Dauer: 07:54
Redebeitrag vom 13.05.2011

24.a) Beratung Unterrichtung BReg
Zweiter Bericht der BReg über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland
- Drs 17/5572 -
24.b) Beratung Antrag CDU/CSU, FDP
Die Zukunftsfähigkeit der maritimen Wirtschaft als nationale Aufgabe
- Drs 17/5770 -
24.c) Beratung Antrag SPD
Flagge zeigen für die maritime Wirtschaft
- Drs 17/5237 -
Dauer: 06:34
Redebeitrag vom 12.05.2011

4.) Erste Beratung Bundesregierung
Telekommunikationsrechtliche Regelungen/Änd
- Drs 17/5707 -
Dauer: 05:04
Redebeitrag vom 23.02.2011

3. BMWi Frage 02
Anmerkung: 15:31:49 Zf: Dorothea Steiner, B90/GRÜNE 15:35:22 Zf: Dorothea Steiner, B90/GRÜNE
Dauer: 08:57
Redebeitrag vom 23.02.2011

3. BMWi Frage 60
auf Grund von Nr. 11 der Richtlinien für die Fragestunde
- Drs 17/4638 -
Anmerkung: 14:51:18 Zf: Ute Vogt, SPD 14:52:39 Zf: Rolf Hempelmann, SPD 14:54:22 Zf: Rolf Hempelmann, SPD 14:55:48 Zf: Dr. Matthias Miersch, SPD 14:56:47 Zf: Wolfgang Börnsen, CDU/CSU 14:58:49 Zf: Wolfgang Börnsen, CDU/CSU 15:00:21 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE 15:02:07 Zf: Cornelia Behm, B90/GRÜNE 15:05:47 Zf: Dr. Hermann Ott, B90/GRÜNE 15:09:45 Zf: Sylvia Kotting-Uhl, B90/GRÜNE 15:15:05 Zf: Dorothea Steiner, B90/GRÜNE 15:18:00 Zf: Gerd Bollmann, SPD 15:19:42 Zf: Gerd Bollmann, SPD 15:21:37 Zf: Ingrid Nestle, B90/GRÜNE 15:25:53 Zf: Rolf Hempelmann, SPD
Dauer: 40:57
Redebeitrag vom 23.02.2011

3. BMWi Frage 59
auf Grund von Nr. 11 der Richtlinien für die Fragestunde
- Drs 17/4638 -
Dauer: 01:33
Redebeitrag vom 29.09.2010

2.) BMWI Frage 25
Anmerkung: 14:38:37 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE 14:41:28 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE
Dauer: 09:48
Redebeitrag vom 29.09.2010

2.) BMWI Frage 24
Anmerkung: 14:31:45 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE 14:33:04 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE
Dauer: 04:17
Redebeitrag vom 09.06.2010

2. BMWi Frage 28
Anmerkung: 15:43:00 Zf: Bettina Herlitzius, B90/GRÜNE 15:44:15 Zf: Bärbel Höhn, B90/GRÜNE
Dauer: 02:49
Redebeitrag vom 09.06.2010

2. BMWi Frage 27
Anmerkung: 15:34:12 Zf: Bettina Herlitzius, B90/GRÜNE 15:35:25 Zf: Bettina Herlitzius, B90/GRÜNE 15:36:43 Zf: Bärbel Höhn, B90/GRÜNE 15:40:23 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE
Dauer: 09:16
Redebeitrag vom 09.06.2010

2. BMWi Frage 27
Anmerkung: beantwortet Fragen 23 und 24 zusammen 15:13:31 Zf: Friedrich Ostendorff, B90/GRÜNE 15:15:38 Zf: Friedrich Ostendorff, B90/GRÜNE 15:17:20 Zf: Bärbel Höhn, B90/GRÜNE 15:18:51 Zf: Bärbel Höhn, B90/GRÜNE 15:19:37 Zf: Dorothea Steiner, B90/GRÜNE 15:22:12 Zf: Oliver Krischer, B90/GRÜNE 15:27:52 Zf: Dr. Hermann Ott, B90/GRÜNE 15:29:48 Zf: Lisa Paus, B90/GRÜNE 15:31:13 Zf: Daniela Wagner, B90/GRÜNE
Dauer: 22:07
Redebeitrag vom 09.06.2010

2. BMWi Frage 22
Anmerkung: 15:07:29 Zf: Cornelia Behm, B90/GRÜNE 15:09:10 Zf: Cornelia Behm, B90/GRÜNE 15:10:19 Zf: Bärbel Höhn, B90/GRÜNE
Dauer: 07:23
Redebeitrag vom 02.12.2009

3. BMWi Frage 73
Anmerkung: 15:55:27 Zf: Gerold Reichenbach, SPD 15:56:17 Zf: Gerold Reichenbach, SPD
Dauer: 03:02
Redebeitrag vom 02.12.2009

3. BMWi Frage 72
Anmerkung: 15:52:39 Zf: Gerold Reichenbach, SPD 15:53:50 Zf: Gerold Reichenbach, SPD
Dauer: 03:04
Redebeitrag vom 02.12.2009

3. BMWi Frage 64
Anmerkung: 15:48:29 Zf: Dr. Eva Högl, SPD 15:50:17 Zf: Dr. Eva Högl, SPD
Dauer: 06:06
Erläuterungen
  • Stand vom 23.11.2011
Fragen an Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Kultur
11.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

ich begrüsse es sehr, dass die GEZ Gebühr 2013 zu Gunsten einer Haushaltsabgabe abgeschafft wird, auch wenn ich mir eine viel konsequentere Lösung gewünscht hätte, wie z.B. eine deutliche Senkung der Gebühr, Abschaffung der staatlichen Finanzierung von 14 der 15 Fernsehsender etc.

Meine Frage ist, was mit den Gebäuden und Mitarbeitern der GEZ passiert? Werden die Gebäude verkauft und die 250 Mio Verwaltungsgebühr eingespart oder läuft es wie immer, wenn der Staat so etwas macht, d.h. ca. 20 Mitarbeiter im Alter von 50 werden erst befördert und dann in den Frühruhestand geschickt. Mit wieviel Einsparung rechnet man und was soll mit dem Geld passieren?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Hans-Joachim Otto
2Empfehlungen
13.12.2011
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zur Zukunft der GEZ. Ich bin skeptisch, ob sich der Aufwand für die GEZ mit der Einführung der Haushaltsabgabe reduziert. In der Tat wird der Personalbestand zumindest vorübergehend sogar aufgestockt, um die Umstellung zu bewältigen.

Eine Abwicklung der GEZ ist leider nicht zu erwarten. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) schätzt die Kosten für den Gebühreneinzug für das 2016 auf 192 Millionen Euro. Nach all meinen Erfahrungen mit staatlichen, staatsnahen bzw. quasi-staatlichen Verwaltungen im Allgemeinen und dem System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Speziellen würde es mich nicht wundern, wenn trotz der Haushaltsabgabe die Kosten für die GEZ dauerhaft über dem heutigen Niveau liegen würden. Auch deshalb habe ich mich in der Vergangenheit immer gegen die Haushaltsabgabe ausgesprochen.

Es wird insbesondere auf die Politik in den Bundesländern ankommen, ob die Kosten für die GEZ kontrolliert und reduziert werden. Dort liegt der politische Hebel.


Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

viele Fechenheimer Bürger, zu denen auch ich gehöre, haben Ihre Äußerungen zur Klage der Stadt Frankfurt gegen das neue Allessa- Braunkohlestaubkraftwerk mit Unverständnis gelesen, Ihre Antwort auf den Brief von Frau Christine Kirchhoff verschlägt ihnen aber die Sprache.

Kurz und knapp sagen Sie: "Das Braunkohlestaubkraftwerk wurde geprüft und genehmigt. Es erfüllt die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Betrieb." Ist mit der Genehmigung durch eine Behörde wirklich alles in Ordnung? Sie nehmen nicht zur Kenntnis, daß viele Bürger die Rechtmäßigkeit der Betriebserlaubnis für das Kraftwerk bezweifeln und daß ein Anwohner - auch im Interesse all der Bürger, die sich eine solche Klage aus Kostengründen nicht leisten können- Klage vor Gericht erhoben hat. Auch der BUND und die Stadt Frankfurt klagen gegen diese Betriebserlaubnis.

Eine Klage scheint für Sie etwas Negatives zu sein. Die Klage der Stadt Frankfurt bezeichnen Sie als industriefeindlich und als Verschwendung von Steuergeldern. Daher meine Frage an Sie: Sind Sie nicht der Ansicht, dass der Schutz des Bürgers vor unberechtigten Eingriffen der Obrigkeit einer der Grundgedanken des Liberalismus ist? Sind Sie nicht der Ansicht, dass über die Frage, ob ein solcher Eingriff berechtigt ist oder nicht, die Gerichte entscheiden? Für mich hat es einen faden Beigeschmack, wenn sich ein (schon in der Exekutive tätiger ) Mann der Legislative auch noch in ein schwebendes Verfahren, de facto sogar in mehrere schwebende Verfahren einmischt. Ist Ihrer Meinung nach Gewaltenteilung nicht zentrales Element liberalen Denkens?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günther
Antwort von Hans-Joachim Otto
1Empfehlung
13.12.2011
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr Dr. ,

zunächst darf ich Ihnen als Anwalt versichern, dass eine Klage für mich per se nichts Negatives ist. So gehört auch die gerichtliche Überprüfbarkeit von Verwaltungsakten zu den existenziellen Bestandteilen eines Rechtsstaats.

Die Stadt Frankfurt ist mit ihren Klagen gegen das Kraftwerk mehrfach gescheitert. Der Rechtsweg steht ihr zwar weiterhin offen, es ist aber legitim, zu fragen, ob ein weiteres Beschreiten dieses Weges auch sinnvoll ist. Daran habe ich erheblich Zweifel und diese habe ich öffentlich zum Ausdruck gebracht.

Ich kann nicht sehen, wie ich mich mit meinen Äußerungen in die von Ihnen angesprochene Legislative eingemischt habe. Vielmehr richtet sich meine Forderung an die Exekutive der Stadt, von weiteren Klagen abzusehen. Eine Gefahr für die Gewaltenteilung kann ich darin nicht erkennen. Die Exekutive der Stadt Frankfurt nimmt für sich in Anspruch, im Interesse der Öffentlichkeit zu handeln – und muss ihr Verhalten im Spiegel der Öffentlichkeit bewerten lassen, zumal die Prozeßlawine den Steuerzahler teuer zu stehen kommt.

Sie haben mit Blick auf das Kraftwerk in Fechenheim eine andere Meinung als ich. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich meine Meinung öffentlich nicht vertreten darf.


Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Wirtschaft
29.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

das IT-Newsportal Heise.de berichtet in einem heute erschienenen Beitrag[1], Sie hätten im Rahmen der Musikmesse Midem der Medienindustrie eine baldige Entscheidung zum sog. "Two Strikes"-Warnsystem gegen Urheberrechtsverletzungen zugesichert und hierzu auch Gespräche mit "Stakeholdern" angekündigt. Bisher treten in Deutschland im Wesentlichen eine Handvoll Verwertungsgesellschaften und mehrere Großkonzerne als "Stakeholder" auf und gerieren sich als Architekten einer umfassenden Neuordnung des Internets, die einseitig zugunsten eines einzelnen Wirtschaftszweiges geht und die Grundstrukturen der Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gefährdet. Meine Frage nun an Sie: Werden Sie auch die mehr als 80 Millionen "Stakeholder" der deutschen Zivilgesellschaft in den Austausch miteinbeziehen? Wenn ja, in welcher Form wird dies geschehen? Wer wird einerseits die Bürgerinnen und Bürger, die auf einen fairen (nicht gleichzusetzen mit kostenlosen!) Zugang zu Kultur, Bildung und Informationen angewiesen sind, andererseits aber auch jene Kultur- und Medienschaffenden, die nicht Teil des traditionellen Verwertungssystems sind, vertreten und die Interessen beider Gruppen den immer weiter ausufernden Forderungen der Verwertungsindustrie gegenüber verteidigen?

Mit freundlichen Grüßen



[1] heise.de

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

in der Pressemitteilung des BMWi begrüssen Sie die Studie der FH Köln zur Bekämpfung von Internetpriaterie. Hierzu habe ich folgende Fragen:

1. Weshalb sind Sie dafür, dass behördliche Aufgaben zukünftig von Privatunternehmen (hier Provider) übernommen werden sollen?

2. Die Studie lässt keinelei Möglichkeit erkennen, wie sich zu Unrecht beschuldigte Personen wehren können. Da aufgrund der Datenmenge automatisierte Prüfverfahren zum Einsatz kommen müssen, ist von einer hohen Fehlerquote auszugehen. Ich musste meine eigenen Werke bei YouTube verteidigen, weil mich fremde Rechteinhaber widerrechtlich der Nutzung ihrer Werke beschuldigt haben. Vom Aufwand und Ärger abgesehen: Wie können Sie vertreten, dass durch derartige Verfahren unschuldige Personen absichtlich oder unabsichtlich zum Täter gemacht werden und die Unschuldsvermuting nicht mehr gilt? Sind die Interessen von Wirtschaftsunternehmen höher anzusiedeln?

3. Es gibt zahlreiche Studien, die den Thesen der FH Köln widersprechen. Die Studie der US-Wissenschaftler Danaher (Wellesley College) und Waldfogel (Universität Minnesota) sagt aus, dass Filesharing keinen Einfluss auf die Einspielergebnisse eines Films hat und geringe Einbussen (ca. 7%) nur zu verzeichnen sind, wo künstliche Wartezeiten produziert werden. Legale Musikdownloads nehmen seit Jahren zu, aber trotz niedrigster Kosten im Vergleich zur physischen Distribution, veröffentlichen viele Labels ihren Katalog nur eingeschränkt digital. Denken Sie nicht, dass die Rechteinhaber - wie andere Unternehmen auch - die Pflicht haben, ihre Geschäftsmodelle dem Markt anzupassen, anstatt den Markt durch Lobbying künstlich einem unbrauchbaren Businessmodell unterzuordnen?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüssen

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Frage zum Thema Finanzen
16.03.2012
Von:

Erstmals hatte ich mir vor gut 2 Jahren ein Dieselfahrzeug gekauft in der Absicht zukünftig einen geringeren Durchschnittsverbrauch und einen günstigeren Spritpreis wegen der geringeren Steuer auf Diesel zu haben.
Dafür habe ich in Kauf genommen, dass die Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge annähernd doppelt so hoch ist wie bei anderen Fahrzeugen.
Zwischenzeitlich ist der Dieselpreis nur unwesentlich geringer als für Super-und Normalbenzin.
Dennoch zahlt der Dieselfahrzeugbesitzer weiterhin die hohe Kfz-Steuer für sein Fahrzeug.
Meines Erachtens müßte die Bundesregierung hier eine Anpassung der Steuer vornehmen, denn sonst wird der Dieselfahrer wegen des gestiegenen Dieselpreises und der höheren Kfz-Steuer gegenüber anderen Autofahrern benachteiligt.
Ist hier eine Änderung geplant ?

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