Günter Heinz Kursawe (NPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
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Grunddaten
Günter Heinz Kursawe
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Staatlich geprüfter Techniker (Fachrichtung Maschinenbau)
Ausgeübte Tätigkeit
Technischer Angestellter (Qualitätsfachmann)
Wohnort
-
Stimmkreis
Aschaffenburg-Ost
Landeslistenplatz
5, Unterfranken
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
11.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kursawe,

was verbindet Sie persönlich mit Aschaffenburg?

Gibt es Ihrerseits noch Infostände in Aschaffenburg und Umgebung, bei denen Sie persönlich das Gespräch mit Wählern suchen?
Oder gibt es in Aschaffenburg andere Veranstaltungen, bei denen sich die NPD und Sie den Wählern vorstellen?


Liebe Grüße
Büttner
Antwort von Günter Heinz Kursawe
29Empfehlungen
13.09.2008
Sehr geehrte Frau Büttner !

Aschaffenburg ehrte den Maler Lucas Cranach, der 1472 im fränkischen Kronach geboren wurde, bereits diese damalige Ausstellung "Cranach im Exil" am Anfang des letzten Jahres verbindet mich mit Aschaffenburg. Eine weitere Verbindung sind die guten Kontakte zu Parteifreunden die mich Anfang 2008 in geheimer Wahl zu ihrem Direktkandidaten im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost für die Landtagswahl am 28. September wählten.

Das Gespräch mit dem Wähler wird durch Verteilaktionen auf öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel in der Heerstallstraße in Aschaffenburg gesucht und dabei werden Informationen an den mündigen Bürger verteilt. In meinem Stimmkreis Aschaffenburg-Ost habe ich bereits mehrmals bei Stammtischen gesprochen und mich den Wähler vorgestellt. Außerdem wurde in Aschaffenburg ein kurzes Kandidatenvideo gedreht das im Weltnetz zu sehen ist. An die Tageszeitung "Main-Echo" wurden Kandidatenbriefe und Pressemitteilung geschickt, leider kommen die Medien ihren Informationsauftrag mangelhaft oder gar nicht nach.

Trotz alledem werde ich gerne in Aschaffenburg sein.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
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Frage zum Thema Wirtschaft
15.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kursawe,

Sie wollen, wie ich Ihrer Antwort an Frau Lindner entnehme, die Menschen in Bayern über die Globalisierung aufklären.

Doch läßt sich die Globalisierung überhaupt noch aufhalten oder gar rückgängig machen?

Mfg

C.
Antwort von Günter Heinz Kursawe
24Empfehlungen
15.09.2008
Sehr geehrter Herr !

Die Globalisierung ist als neoliberale Strategie zur Lösung der kapitalistischen Krise entstanden und kann deshalb im Verbund mit anderen Völkern und Staaten überwunden werden. Wir Nationaldemokraten betrachten diese nicht als naturgesetzlich diktiert und damit als gleichsam unabwendbares Schicksal, sondern als einen auf menschliches Handeln zurückzuführenden politischen und wirtschaftlichen Hintergrund. Globalisierung bedeutet, für Nationaldemokraten, die Internationalisierung der Volkswirtschaften und die Unterwerfung aller Völker unter das Diktat der grenzenlosen Profitmaximierung. Eine Folge dieser Entwicklung ist unter anderem der Verlust der Vielfalt der Kulturen und sozialer Errungenschaften in der Arbeitswelt. Die verneinenden Auswirkungen der Globalisierung, die sich auch in Gestalt der Masseneinwanderung, der Zerstörung von Familie und Natur und einer totalen, alle Lebensbereiche umfassenden Kommerzialisierung zeigen, stellen jedoch keinen unumkehrbaren Prozeß dar, der hingenommen werden müßte. Dies ist lediglich ein Frage der politischen Willensentscheidung eines Volkes. Von seiten der herrschenden Parteien wird es kein Umdenken geben und deshalb müssen wir Nationaldemokraten in der Landtagswahl am 28. September gestärkt werden. Jede Stimme für uns Nationaldemokraten - sind Stimmen gegen die Globalisierung !

Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
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Frage zum Thema Wirtschaft
16.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kursawe,

bei den Preisen gibt es unter anderem die unverbindliche Preisempfehlung durch die Hersteller und die Preisbindung im Buchhandel. Letztere bewirkt, daß ein Buch in Deutschland überall gleich viel kostet und somit kleine Buchläden trotz großer Buchladenketten überleben können.

Wäre es unter diesen Gesichtspunkten nicht erstrebenswert, die unternehmerische Preisbindung (wie bei der Buchpreisbindung) für alle Waren zu erlauben?

Würde dies nicht die Existenz der "Tante-Emma-Läden" sichern?

Hochachtungsvoll

Antwort von Günter Heinz Kursawe
20Empfehlungen
17.09.2008
Sehr geehrte Frau !

Es darf bezweifelt werden, daß ihre preispolitische Strategie die Existenz von Tante-Emma-Läden sichern würde. Sind in einem großen Einkaufsmarkt die Grundnahrungsmittel um 6% teuerer als in einem klassischen Tante-Emma-Laden, nehmen die meisten Käufer den höheren Preis an, weil ihnen der Aufwand, einen zweiten und möglicherweise nicht zentral gelegenen Markt aufzusuchen, ihnen zu hoch erscheint. Selbst wenn alle Grundnahrungsmittel und andere Waren gleich viel kosten würden, würden die Käufer den zentral liegenden Markt bevorzugen. Ein Wertewandel auf der Grundlage ökologischer Zusammenhänge könnte die Existenz der Tante-Emma-Läden sichern. Eine Alternative könnten auch Tante-Emma-Läden auf genossenschaftlicher Grundlage sein, denn die Wohnbevölkerung selbst könnten Mitglieder der Genossenschaft werden und wirtschaftliche Fehlbeträge im Betrieb des Ladens ausgleichen. Es könnten auch Ladengemeinschaften oder -nachbarschaftshilfen gebildet werden. Auch ein Sortimentprogramm direkt vom Bauernhof könnte in Tante-Emma-Läden vertrieben werden. Vorraussetzung für alles ist eine verkehrstechnische Erreichbarkeit und Parkraum.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
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Frage zum Thema Integration
20.09.2008
Von:

Hallo Herr Kursawe,

welche Parlamentsinitiativen würde die NPD auf den Weg bringen, um eine Abkehr von der gängigen Ausländerpolitik anzustoßen?
Antwort von Günter Heinz Kursawe
16Empfehlungen
21.09.2008
Sehr geehrter Herr !

Um Parlamentsinitiativen starten zu können, müßte die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) zunächst einmal in das bayerische Parlament gewählt werden. Sie können dabei mithelfen, indem Sie mit beiden Stimmen die NPD wählen. Dann könnten die bayerischen und fränkischen Nationaldemokraten dafür Sorge tragen, daß die "Ausreiszentren" ihrem Auftrag einer konsequenten Abschiebung künftig auch nachkommen werden. Oder die bayerischen und fränkischen Nationaldemokraten könnten sich für eine Stärkung der grenznahen Polizeidienststellen stark machen und die Polizei sollte verstärkte Kontrollen nach illegalen Einwanderern durchführen. Das alles und noch viel mehr ist notwendig, weil auch an diesem Wochenende auf einer Autobahn in Oberfranken ein Schleuser und neun illegale Einwanderer aus Bosnien festgenommen worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
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Frage zum Thema Arbeit
23.09.2008
Von:

Ab welcher Betriebsgröße/Arbeitnehmeranzahl soll nach Meinung der NPD der Mindestlohn gelten?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Günter Heinz Kursawe
13Empfehlungen
24.09.2008
Meine Antwort zur Frage von aus Würzburg:

Sehr geehrter Herr !

Ein gesetzlicher Mindestlohn soll für a l l e Arbeitnehmer gelten und nicht ab einer bestimmten Betriebsgröße. Allerdings sind nicht nur Arbeitnehmer Opfer der Globalisierung, sondern auch die mittelständischen Unternehmen. Die Gewinne der mittelständischen Unternehmen sinken, weshalb viele Unternehmen derzeit nicht in der Lage sind, einen gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Daher muß eine Übergangslösung gefunden werden. Die NPD ist deshalb für einen befristeten staatlichen Lohnkostenzuschuß für den mittelständische Unternehmen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Bis zum Auslaufen des Lohnkostenzuschusses muß eine nationale Strukturpolitik die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen soweit verbessert haben, daß die Ertragskraft der mittelständischen Unternehmen nachhaltig gestärkt worden ist. Der Staat muß deshalb als Ordnungsfaktor der heimischen Wirtschaft wirksam werden.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
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