DIE GRÜNEN: Kernelemente zu „Familie und Generationen“
  • Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kita-Kinder als mittelfristiges Ziel. (S. 12)
  • Ablehnung des Betreuungsgeldes. Stattdessen qualitativer und quantitativer Ausbau von Krippen-, Kindertagespflege- und Kindergartenplätze, sowie Ausweitung der Betreuung auch während der bisherigen Schließzeiten der Kitas und in den Ferien, mit Hilfe von Leih-Omas/Opas, Nachbarschaftsinitiativen und Rucksackmüttern. (S.13)
  • Ausbau von qualitätsvollen Krippenplätzen hat Vorrang vor dem Ausbau von Tagespflegeplätzen. (S. 13)
  • Weiterentwicklung von Familienzentren durch Ausbau von Kindertagesstätten, Mehrgenerationshäuser oder Grundschulen und Vergrößerung des Angebots an Erziehungsberatung und Familien-Service Büros. (S. 15)
  • Bessere und rechtzeitigere Kinderschutz-Maßnahmen, wie die Einführung einer Familienhebamme als Ersatz für das "Verbindliche Einladewesen" (die behördliche Einladung zum Kinderarztbesuch). (S. 15)
  • neu eingesetzte Kinderkommission im Landtag zur Initiierung von notwendigen Maßnahmen für mehr Bildungsgerechtigkeit, Kinderfreundlichkeit und Kinderschutz. (S. 16)
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Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Anja Piel
13 Fragen bekommen, 5 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 10.01.2013
(...) Die Sicherheit in Niedersachsen ist uns Grünen ein hohes Gut. Vor dem Hintergrund der Anschläge im Bonner Bahnhof ist es aber wichtig in der öffentlichen Diskussion verbunden mit der Forderungen nach mehr Videoüberwachung deutlich zu machen, dass ein mehr an Videoaufnahmen kein mehr an Sicherheit bedeutet. Wir Grüne können die Ängste der BürgerInnen nachvollziehen, dennoch dient Videoüberwachung alleine der Aufklärung nach Überfällen, Gewalttaten und Anschlägen. (...)
Filiz Polat
9 Fragen bekommen, 9 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 08.01.2013
(...) Zu Deutschland gehören das Judentum und der Islam ebenso wie das Christentum und Konfessionsfreie. Wir wissen, dass die Beschneidung von Jungen für Juden und Muslime eine zentrale religiöse Bedeutung hat. Deswegen musste eine Lösung gefunden werden, die alle Grundrechte optimal verwirklicht. (...)
Stefan Wenzel
9 Fragen bekommen, 8 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 03.01.2013
(...) Insbesondere muss es hier um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie um ein anderes Rollenverständnis der Männer im familiären Leben gehen. Immer noch werden die Belastungen aus Familie und Beruf viel zu oft auf die Mütter abgewälzt, eine auch in zeitliche Hinsicht gerechte Verteilung dieser Aufgaben zwischen Mann und Frau findet nicht statt. Hier wäre ein Bewußtseinswandel gerade der Männer sehr begrüßenswert, damit die aus der Erziehung und Betreuung von Kindern entstehenden Aufgaben gerechter verteilt werden. (...)
Standpunkte der anderen Parteien