Gertraud Goderbauer (CSU)
Kandidatin Landtagswahl Bayern 2008
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Grunddaten
Gertraud Goderbauer
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Gelernte Bankkauffrau, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirtin, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Landshut
Landeslistenplatz
13, Niederbayern
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(...) Abgesehen davon, dass der Flughafen München beständig wächst, ist er auch Jobmotor für die ganze Region. Aus Ostbayern kommend sehe ich durchaus eine arbeitsmarktpolitische Bedeutung. (...)
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Frage zum Thema Familie und Generationen
24.09.2008
Von:
Di

Sehr geehrte Frau Goderbauer, ( hoffe sie verstehen mein Deutsch und das sie für mich Zeit fienden )

Sozial Schwache Famielien, vor allen die mit Kinder und Jugendlichen haben Sorgen....

1) Wie Helfen Sie uns mit den Drogen Problem?

wissen Sie das die Drogensüchtigen Bayernweit nicht wenige sind.... und das diese Jährlich Schwarzgelder Produzieren in Miliarden höhe?

...das sind unsere kinder! ...die uns dan Ironischer weise Miliarden an Steuer Gelder kosten um sie nach den Drogenkonsum zu Kurieren und zu Terapieren....

Fiendet dieses Katz und Maus spiel mal ein ende?

2) Alkohl
Gefärlicher als manch Drogen Frau Gertraud....
hir fängt das übel an...weil es legal ist, überal wird Werbung gemacht und man fiendet es überal.....

Die Altersbeschränkung wird einfach durch ein Volljährigen Einkeufer umgangen....



3) Kinderschänder

Kranke Menschen nemen sich das Recht, ein Kind oder Jugendlichen zu Entführen, es zu Misshandeln, Ihnen jedes bischen Mänschenwürde zu nehmen, um es anschlieslich zu Töten.....

Können wir hier auch das Schärfste Gesetz der Bundesrepublick haben ?

oder nehmen Sie Steuergelder in anspruch um diese Menschen zu Terapieren & Reabilisieren, damit Sie wieder neben uns auf ne Kirchbank sitzen können um die Heilige Messe zu Feiern?



Danke in Voraus

Antwort von Gertraud Goderbauer
2Empfehlungen
29.09.2008
Sehr geehrter Herr di ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 24. September. Ich bitte Sie zu entschuldigen, dass ich erst jetzt dazu komme Ihnen zu antworten.
Bayern kämpft seit jeher gegen den Drogenkonsum. Wir haben in Bayern ein tragfähiges drogenpolitisches Fundament geschaffen aus Prävention, Repression und Hilfe. Es ist richtig, dass Therapien Geld Kosten, aber Schwerstabhängige brauchen unsere Hilfe, die selbstverständlich zentraler Bestandteil der bayerischen Suchthilfe ist. Bei aller notwendigen Hilfe sind wir aber weiterhin für eine Null Toleranz-Politik gegen illegale Drogen und Kriminelle. Gerade harte Strafen für Drogendealer sind hier unbedingt notwendig.
Beim Thema Alkohol geht es uns seit Jahren darum, den Missbrauch zu bekämpfen. Alkohol ist sowohl Genuss- als auch Suchtmittel. Gefährlich ist der Missbrauch, nicht der maßvolle Genuss. Gerade mit den Schulen, den Jugend- und Gesundheitsämtern, Einrichtungen der Suchthilfe und der Jugendarbeit findet eine enge Zusammenarbeit statt.
Unser Ziel ist es, dass alle Betroffenen künftig verstärkt darauf achten, dass Jugendliche nur im bestehenden rechtlichen Rahmen Zugang zu Alkohol erhalten und stets in der Lage sind, Alkohol kontrolliert zu konsumieren. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass eine Umgehung der Altersbeschränkung wirksam unterbunden werden muss. Es wird aber einer gemeinsamer Anstrengungen aller einschließlich der Öffentlichkeit bedürfen, um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu schützen. Auch die Eltern stehen hier in Verantwortung.
Was den dritten von Ihnen angesprochenen Punkt angeht, kann ich Ihre Haltung sehr gut verstehen. Allerdings ist das Sexualstrafrecht Aufgabe des Bundes. Damit kann Bayern kein eigenständiges Gesetz erlassen. Dennoch bemühen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten hier Verbesserungen durchzusetzen. Erst Anfang September hat der Ministerrat in Bayern eine Bundesratsinitiative zur Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes von Kindern beschlossen, in deren Rahmen vor allem die Strafmaße verschärft werden sollen sowie die derzeitige Gesetzeslücken bei der nachträglichen Sicherheitsverwahrung geschlossen werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen
Gertraud Goderbauer
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Frage zum Thema Landwirtschaft und ländlicher Raum
25.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Goderbauer,

als Vorsitzende des Vereines "Gute Nachbarschaft in den Dörfern e.V." wende ich mich heute mit folgenden Fragen an Sie:
  • Ist den Behörden bzw. Politikern bekannt, dass die Genehmigungen von Mastschweineställen und Biogasanlagen nach Richtlinien von 1986 keinesfalls die Beölkerung vor Gestank und Lärm schützen? Selbst dann nicht, wenn die theoretisch erforderlichen Abstände eingehalten werden?
  • der Wert der Immobilien in der Nähe von neu gebauten Schweineställen dramatisch sinkt, manche total wertlos werden, weil unverkäuflich (Immobilien wurden auch zur Altersvorsorge gebaut)?
  • Warum genehmigt man neue Ställe und Biogasanlagen nicht in wirklicher ausreichender Entfernung von bereits bestehenden Wohnanlagen?
  • Warum müssen Abstände zum Wald grösser sein als die zur Wohnbebauung? Ist der Mensch tatsächlich weniger wert als ein Baum?
  • Stimmt es, dass die Vorschriften zur Genehmigung nochmals gelockert werden sollen (d.h., noch mehr Tiere in noch größeren Ställen bei gleichen Auflagen ohne Abluft-Waschanlagen)?
  • Warum findet die Vorschrift GIRL in Bayern keine Anwendung und in anderen Bundesländern doch?
  • Haben nicht auch Menschen, die gerne am Dorf wohnen, das Recht, nicht durch Schweinegestank und Lärm belästigt zu werden?
  • Wird durch den immensen Gülleanfall noch an die Belastung unseres Grundwassers gedacht?

Wir alle wissen, daß Mastschweineställe in Deutschland gebraucht werden. Jedoch muss die Genehmigung so erfolgen, dass die Wohnbevölkerung nicht in derartigem Maße belästigt wird.

Für die Beantwortung der Fragen bedanke ich mich auch im Namen von vielen "schweigenden und leidenden" Mitbürgern und Vereinsmitgliedern sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz
26.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

Ihre nichtssagende Kurzantwort vom 25.9. auf meine Frage hier, lediglich mit Verweis auf Ihr Büro, an das wir uns wenden könnten, läßt vermuten, dass Ihnen das Thema "Leidtragende Bürger von Gestank aus Schweinemästereien" und die Klagen der Gestanks-Betroffenen unangenehm sind. In der von mir erwähnten Bürgerinitiative in Ihrem Stimmkreis haben sich immerhin an die 100 Gestanks-Betroffene organisiert, um gegen den rücksichtslosen, Umwelt-vergiftenden, Klima- und Arten-schädigenden Massentierhaltungs-Irrsinn in Ihrem Landkreis Landshut zu protestieren. Mindestens zweimal, am 29.1.2007 und am 06.02.2008 wurden Sie ohne eine Reaktion Ihrerseits um eine Aussprache und um eine Antwort gebeten.

Wenn man aber dann erfährt, dass Sie selbst einen riesigen Schweinemaststall betreiben und in Ihrer Nachbarschaft gleichfalls Gestanks-Leidtragende wohnen, dann wird Ihre Haltung immerhin verständlich, da Sie mit Ihrem industriellen Groß-Schweinemaststall in Ergolding selbst Verursacherin solchen Leids sind. Übrigens genauso wie Ihr CSU-Vorgänger im Landtag, der heutige Landrat im "schweinedichtesten Landkreis Bayerns", wie das "Landwirtschaftliche Wochenblatt" schrieb. Man erinnere sich nur an die Pressemeldung über die "Ergoldinger Güllewolke" vor zwei Jahren, als 49 Ergoldinger Realschüler wegen der giftigen Schweinegülleabgase aus Ihren Ergoldinger Schweinestallungen von ihren Lehrern ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten.

Halten Sie es mit Ihrem Abgeordnetenmandat für vereinbar, sich derart umweltschädigend zu betätigen und Bürgeranfragen mit solcher Ignoranz zu begegnen?

Dürr

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