Gerald Lukas (Bündnis 21/RRP)

Gerald Lukas
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
selbst. Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Rentner
Wohnort
Cuxhaven
Wahlkreis
Cuxhaven
Ergebnis
0,3%
Landeslistenplatz
-
(...) Wir, die Partei Bündnis 21/RRP, haben in unserem Programm genau diesen Punkt auch verankert und sind der Meinung, dass Krankenhäuser in staatliche Hände gehören. Die Begründung liegt für uns klar auf der Hand, für unsere Bürger muss das getan werden, was erforderlich ist und nicht mehr und auch nicht weniger. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
16.12.2012
Von:

Guten Tag Herr Lukas,

die Vorteile der RRP als Rentnerpartei für Seniorinnen und Senioren sind mir aus Ihrem Programm bekannt. Nun treten Sie erstmals als Bündnis21/RRP bei den kommenden Landtagswahlen an.
Haben Sie nun auch etwas für Menschen wie mich - ca. 50 Jahre alt und noch mitten im Berufsleben stehend - im Gepäck?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Gerald Lukas
1Empfehlung
21.12.2012
Gerald Lukas
Entschuldigung Herr für die verzögerte Antwort.

Gerade Ihre Generation wollen wir mit der Erweiterung unseren Namen auf Bündnis 21/RRP ansprechen. Ich weiß um die Zukunftsangst der berufstätigen und älteren Bürger/innen . Deshalb setze ich mich für einen Mindestlohn von 12 Euro ein und lehne Billigarbeitnehmer aus anderen EU-Staaten ab. Leiharbeitsplätze sollten den gleichen Lohn erhalten wie Festangestellte und zeitlich begrenzt sein. Danach sind diese in feste Arbeitsplätze zu übernehmen.

Außerdem bin ich der Meinung, dass das Renteneintrittsalter wieder auf 65 Jahre zurückgeführt werden muss. Menschen die 45 Jahre gearbeitet haben, sollten ein Recht auf eine Rente haben von der sie ohne Sorgen auch leben können und nicht die Arbeitsplätze der jungen Leute blockieren.

Um dieses finanziell zu verwirklichen muss die Rente reformiert werden. Deshalb unterstütze ich unser Parteiprogramm. Alle Bürger, die ein Einkommen haben, müssen verpflichtet werden in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen. Ich denke da an alle Selbstständigen, Freiberufler und auch die Beamten, nur so kann eine ausreichende Rente gesichert werden. Riester und Nachholfaktor lehne ich ab.


Schönen Gruß

Gerald Lukas
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Frage zum Thema Arbeit
25.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lukas,

ich habe eine Frage zu einem gestaffelten Mindestlohn und zwar habe ich die mit Herrn Frank-Walter-Steinmaier diskutiert, ob man nicht den Mindestlohn nach Qualifikation staffeln kann:

z.B. ungelernte Arbeiter 10€
Facharbeiter 12€
Meister: 15€
Techniker: 16€
Bachelor-Abschluss 17€
Diplom: 18€
Master-Abschluss 20€

Herr Frank-Walter-Steinmaier meinte, dass hier die Gewerkschaften nicht mitmachen würden. Wie ist ihre Meinung?
Ich finde den gestaffelten Mindestlohn deshalb gut, weil sonst z.B. ein Akademiker, Techniker oder Meister gleich wieder nach unten durchrutscht und muss bei Arbeitslosigkeit, Tätigkeiten für Ungelernte annehmen. Gleichzeitig wird vor allem in der schwarz-gelben Regierung behauptet, es gäbe keine Fachkräfte. Dem ist aber nicht so, es gibt genügend Fachkräfte. Man muss diese nur richtig einsetzen und nicht für Hungerlöhne und am falschen Platz beschäftigen. Zeitarbeitsfirmen gehören meiner Meinung nach verboten, da diese zum Lohndumping beitragen. Ansonsten müssten auch diese Mindestlöhne bezahlen. Wenn jeder ordentlich verdient, und auch die Beamten in die Rentenkasse einbezahlen würden, wäre das Problem Altersarmut auch gelöst. Es ist völlig unsinnig über Altersarmut Debatten anzustossen und gleichzeitig das Grundproblem - dass eben alle in die Rentenkasse einbezahlen müssen - nicht in Angriff zu nehmen. Die Privilegien gehören endlich abgeschafft.

Mit freundlichem Gruss
G.
Antwort von Gerald Lukas
1Empfehlung
27.12.2012
Gerald Lukas
Danke Herr für Ihre Frage,

über die Staffelung der Mindestlöhne habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Finde den Vorschlag von Ihnen gut und werde diesen meiner Partei unterbreiten, um ihn in unserem Parteiprogramm aufzunehmen. Der Mindestlohn eines Ungelernten sollte 12 Euro betragen. Ich vertrete den von unserer Partei geforderten Mindestlohn von 12 Euro der so berechnet wurde, dass er etwas über den Satz von ALG II liegt. Hier sollte die Staffelung noch etwas korrigiert werden.

Mit den Fachkräften stimme ich mit Ihnen überein.

Zeitarbeiter sollten nur zur Überbrückung einer Spitzenproduktion eingesetzt werden und zum gleichen Lohn wie Festangestellte. Hierdurch wird Lohndumping vermieden.

Jeder der Geld verdient, muss in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Bisher besteht gegenüber Selbstständigen, Freiberufler, Beamten usw. keine Verpflichtung in diese Kasse einzuzahlen. Nur wenn alle gemeinsam in die Rentenkasse einzahlen, wird unsere Rente ohne weitere Abschmelzung in Zukunft gesichert sein. Sogar der Versicherungsbeitrag könnte gesenkt und eine Mindestrente garantiert werden.

Mit freundlichem Gruß
Gerald Lukas
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Frage zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz
07.01.2013
Von:

Herr Gerald Lukas

Meine Frage an Sie lautet.: Was halten davon: Krankenhäuser, Pflegeheime, Kindergärten und weitere Sozialeinrichtungen in staatlicher Hand zugeben, und von der Gesellschaft ( also Steuer ) zu bezahlen. Ich meine hier die Löhne. Zum Beispiel: Krankenhaus - Ärzte,Krankenschwester u.s.w, Die Behandlungskosten, Reha etc. vom Krankengeld.
Antwort von Gerald Lukas
bisher keineEmpfehlungen
09.01.2013
Gerald Lukas
Hallo und guten Tag Herr ,

vielen Dank, dass Sie mich ausgewählt haben, um Ihnen diese Frage zu beantworten.

Wir, die Partei Bündnis 21/RRP, haben in unserem Programm genau diesen Punkt auch verankert und sind der Meinung, dass Krankenhäuser in staatliche Hände gehören. Die Begründung liegt für uns klar auf der Hand, für unsere Bürger muss das getan werden, was erforderlich ist und nicht mehr und auch nicht weniger. Ein Unternehmen, dass nur auf Höchstgewinne fixiert ist, kann nicht objektiv handeln. Das eine schließt das andere aber nicht aus, auch ein staatlich geführtes Krankenhaus muss in der Lage sein, mit einer guten Geschäftsführung schwarze Zahlen zu schreiben. Ein weiteres Modell, das vielleicht beides einbindet, kann ich mir unter gewissen Umständen vorstellen. Bei einem Privatbetreiber müssten alle wichtigen Operationen und sonstige Eingriffe von einem Gremium, bestehend aus Amtsärzten und einer Ethikkommission, überprüft werden und erst nach einer Prüfung darf die Genehmigung für den Eingriff erteilt werden. Dadurch würden viele unnötige Operationen oder Eingriffe verhindert werden.
Eine Zuzahlung von Behandlungs- oder Reha-Kosten lehnen wir ab. Es kann nicht sein, dass Bürger mit geringem Einkommen auf wichtige Behandlungen verzichten müssen. Dadurch würde im Gesundheitswesen ein Zweiklassensystem entstehen und das versuchen wir zu verhindern. Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit beantworten konnte und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Gerald Lukas
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