Der Ausschuss für Frauenpolitik versteht sich als Querschnittsausschuss. Frauenpolitische Belange sollen nicht in einen Ausschuss "abgeschoben" werden. So wurde bei erstmaliger Einsetzung des neu gebildeten Ausschusses für Frauenpolitik darauf Rücksicht genommen, dass die Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen im Ausschuss gleichsam auch in verschiedenen anderen Fachausschüssen vertreten waren. Trotz der rechtlichen Gleichstellung und einem Abbau von rechtlichen Ungleichheiten bestehen faktisch direkte und indirekte Benachteiligungen von Frauen. Der Landtag hat diesen Fachausschuss mit der Absicht eingerichtet, Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten und frauenpolitische Entscheidungen des Landtags vorzubereiten. Bei allen frauenpolitisch relevanten Fragestellungen soll der Ausschuss zumindest mitberatend beteiligt werden.
Der Ausschuss wurde am 10. November 2010 vom Plenum einstimmig von "Ausschuss für Frauenpolitik" in "Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation" umbenannt.