Franz-Josef Kamp (SPD)

Franz-Josef Kamp
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
2 Staatsexamen Lehramt an Sonderschulen
Ausgeübte Tätigkeit
Regrierungsdirektor und Schulrat für den Landkreis Lüchow-Dannenberg
Wohnort
Dahlenburg
Wahlkreis
Elbe
Ergebnis
33,1%
Landeslistenplatz
69
(...) Der Eigenbetrieb hat eine Prioritätenliste erarbeitet, die kontinuierlich abgearbeitet wird. Sicherlich wäre es auch bei uns wünschenswert, wenn wir "schlechte" Straßen nicht nur "flicken", sondern diese von Grund auf sanieren könnten.
Als Landtagsabgeordneter werde ich mich für höhere Schlüsselzuweisungen insbesondere für Flächenlandkreise und -kommunen einsetzen, damit diese wieder handlungsfähig werden und ihre Pflichtaufgaben - wie den Straßenbau - auch gewissenhaft erfüllen können. (...)
 
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Frage zum Thema Umwelt
24.11.2012
Von:
- W

Es fällt zunächst auf, daß das Thema "Tierschutz" offenbar keiner Partei wichtig genug war, in den Fragenkatalog aufgenommen zu werden und der hierfür nteressierte Bürger sich notdürftig ein halbwegs dazu passendes Thema aussuchen muß. Ich frage Sie somit unter dem Thema "Umwelt" was Sie im Falle Ihrer Wahl für die Tierhilfe Wendland zu tun gedenken. Bekanntlich ist der Landkreis Lüchow-Dannenberg ohne öffentliches Tierheim, obwohl dies m. E. das Tierschutzgesetz gebieten würde. Diese Aufgaben überläßt man seit Jahren dem Verein Tierhilfe Wendland unter der Gründerin und 1. Vorsitzenden Heidi Konopatsch ohne geringste Unterstützung zu leisten. Mehrfach haben schon Politiker verschiedener Parteien sich sehr lobend über Frau Konopatsch und ihren Verein geäußert und Hilfe gefordert. - Den Landkreis / Landrat interessiert es nicht. Mittlerweile hat sich Frau Konopatsch gesundheitlich ruiniert, der Verein ist finanziell am Abgrund und der für die Tierschutzarbeit genutzte Hof am Zusammenbrechen. Ohne sofortiges Handeln wird der Landkreis jetzt in kurzer Zeit ganz ohne Tierheim dastehen. Ihre Meinung ist gefragt !!!
Antwort von Franz-Josef Kamp
1Empfehlung
25.11.2012
Franz-Josef Kamp
Sehr geehrter Herr !

Vielen Dank für Ihr Interesse am Tierschutz. Ich habe Anfang Oktober die Tierhilfe Wendland in Breustian besucht und das idyllisch gelegene Anwesen des Vereins kennen gelernt. Frau Konopatsch hat mir ihre Einrichtung gezeigt. Ich war überrascht, dass ich nicht ein Tierheim im herkömmlichen Sinn vorfand, sondern eine wirklich tierfreundliche, liebevoll betreute Einrichtung, die ich in dieser Art noch nie gesehen habe.

Überrascht war ich auch, dass sich die Tierhilfe Wendland ausschließlich über Mitgliederbeiträge und Spenden finanziert. Wenn man vergleicht, dass das Tierheim des Landkreises Lüneburg im Jahr mit über 100.000 Euro unterstützt wird, ist es kaum vorstellbar, welches ehrenamtliche Engagement bei der Tierhilfe Wendland und speziell von Frau Konopatsch geleistet wird. Ohne eine Förderung durch die öffentliche Hand kann so eine Institution nicht überleben. Daher fordere ich trotz des äußersten Sparwillens die Kommunen und den Landkreises Lüchow-Dannenberg auf, endlich ihrer Verpflichtung gegenüber den ausgesetzten und misshandelten Tieren nachzukommen und Verantwortung zu übernehmen. Die Tierhilfe ist umgehend als offizielles Tierheim des Landkreises anzuerkennen und finanziell zu unterstützten.

Im Landkreis Lüneburg gewinnt der Tierschutz dank meines Engagement als Gruppenvorsitzender SPD/Grüne wieder mehr an Bedeutung. So werden neben der jährlichen Zuwendung an das Tierheim Lüneburg im Haushalt 2013 zusätzliche Mittel für die Katzenkastration dem Tierheim und für Projekte des Tierschutzes der Jägerschaft zur Verfügung gestellt.

Auch die SPD Niedersachsen steht zu einer Verbesserung des Tierschutzes und wird Tierheime finanziell unterstützen. Dafür werde ich mich einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Franz-Josef Kamp
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
12.12.2012
Von:
-

Sehr geehrter Herr Röhler, durch die gesamte Region des Landkreises Cuxhaven ziehen sich völlig marode und wegen ihrer Schäden bereits als gefährlich einzustufende Straßen (ich kann das berufsbedingt beurteilen). Von der Gemeinde- bis zur Landesstr. sind alle Straßenklassen betroffen. Beschwert man sich bei den zuständigen Straßenbaubehörden bekommt man nur ausweichende Antworten, die vertrösten und beschönigen sollen. Wir sind eine gut besuchte Touristenregion und aufgrund der entspr. Struktur stark von Berufspendlern abhängige Region - was gedenken Sie als ggf. Verantwortlicher nach einer Wahl gegen diese unhaltbaren Zustände zu tun?

Freundliche Grüße

-
Antwort von Franz-Josef Kamp
1Empfehlung
16.12.2012
Franz-Josef Kamp
Sehr geehrter Herr ,

sie stellen ihre Anfrage an Herrn Röhling bezüglich maroder Straßen im Landkreis Cuxhaven. Ihre Anfrage ist wohl fälschlicherweise an mich gerichtet worden. Ich bin Landtagskandidat des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Teilen des Landkreises Lüneburg. Daher kann ich leider nicht konkret auf den Straßenzustand in ihrem Landkreis eingehen.
Ich bin SPD-Fraktionsvorsitzender des Lüneburger Kreistages und kann aus meiner Erfahrung und Arbeit berichten, dass wir vor vielen Jahren einen Eigenbetriebe "Betriebs- und Straßenbau" gegründet haben. Dieser Eigenbetrieb ist für Unterhalt bzw. Neubau der Kreisstraßen und Fahrradwege verantwortlich. Diesen vorsorgen wir - auch wenn es uns finanziell schwer viel - mit auskömmlichen Mitteln, die in den letzten Jahren sehr stabil waren. Der Eigenbetrieb hat eine Prioritätenliste erarbeitet, die kontinuierlich abgearbeitet wird. Sicherlich wäre es auch bei uns wünschenswert, wenn wir "schlechte" Straßen nicht nur "flicken", sondern diese von Grund auf sanieren könnten.
Als Landtagsabgeordneter werde ich mich für höhere Schlüsselzuweisungen insbesondere für Flächenlandkreise und -kommunen einsetzen, damit diese wieder handlungsfähig werden und ihre Pflichtaufgaben - wie den Straßenbau - auch gewissenhaft erfüllen können.

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Kamp
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
12.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kamp

hier in der EJZ läuft eine Umfrage:(Stand heute):


Am 20. Januar 2013 ist Landtagswahl in Niedersachsen. Welchen Direktkandidaten aus dem hiesigen Wahlkreis würden Sie am liebsten im Landtag sehen?

Karin Bertholdes-Sandrock (CDU) 165 = 8 %
Franz-Josef Kamp (SPD) 297 = 14 %
Miriam Staudte (Grüne) 359 = 17 %
Holger Mertins (FDP) 72 = 3 %
Kerstin Rudek (Die Linke) 380 = 18 %
Keinen davon 883= 41 %
Summe: 2156 100 %

Das sind 41 % der Befragten , welche keinen von den aufgestellten Kandidaten im Landtag sehen wollen-----die aber letztendlich doch in den Landtag einziehen und über unser Leben bestimmen. Was ist an der Wahl unter diesen Umständen eigentlich demokratisch oder Bürgerwillen ??

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Josef Kamp
bisher keineEmpfehlungen
02.01.2013
Franz-Josef Kamp
Sehr geehrter Herr ,

die Umfrage der EJZ kenne ich natürlich und begrüße sie. Die rege Beteiligung an der einfachen Umfrage zeigt, dass sich Bürgerinnen und Bürger jetzt schon mit der Landtagswahl befassen und ihre Stimme abgeben.

Allerdings halte ich das Ergebnis für nicht repräsentativ, es weicht von meinen Erfahrungen der letzten Wahlen stark ab.
Zum einen stehen bei der Umfrage nicht alle Kandidaten des Wahlkreises zur Verfügung und es gibt keinerlei Informationen zu den einzelnen Personen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die meisten Bürger nicht einfach irgendjemanden wählen, sondern sich vorab über die Positionen und Ziele der Kandidaten informieren.
Zum anderen sind alle Kandidaten im Landkreis gut vernetzt, wer seinen Wählerkreis bewusst motiviert, sich an der Umfrage zu beteiligen, erhält so auch mehr Stimmen.
Die hohe Zahl bei "Keinen davon" führe ich auf Aktivität einer sehr internetnahen Partei zurück, deren Kandidat nicht aufgeführt ist.

Eine Wahl ist immer demokratisch und zeigt den Bürgerwillen. "Demokratisch" bedeutet "freiheitlich", es steht dem Bürger/Wahlberechtigten frei seinen Kandidaten oder seine Partei zu wählen. Ein "keinen davon" gibt es bei einer Landtagswahl nicht, dies würden dann die Nichtwähler sein. Ich wünsche mir allerdings eine höhere Wahlbeteiligung als 59 %. Denn Demokratie muss auch gelebt werden!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Franz-Josef Kamp
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Frage zum Thema Umwelt
17.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Kamp,

ich hatte diese Frage schon an Ihre Kollegen in Hannover (mein Fehler) gestellt, darum hier noch einmal die Frage an Sie:
Seit Jahren ist das Problem der Eichenprozessionsspinner bekannt, trotzdem wird bei uns in unserer Umgebung (Ostheide) nichts weiter unternommen, als Schilder aufzustellen. Wir wohnen in der Nähe eines Waldes und unsere Nachbaren haben auch Eichen, bei uns geht schon die Angst rum - wann sind diese Bäume als nächstes befallen? So wie sich die Raupen ausbreiten und rein gar nichts dagegen unternommen wird - außer Sie mit Schildern zu bekämpft.
Wir selber haben zwar keine Eichen mehr, aber kleine Raupennester habe ich auch in den Bäumen. Irgendwann kann niemand mehr ins Freie gehen, weil sich diese Viecher komplett ausgebreitet haben und niemand ernsthaft dagegen etwas unternommen hat, zu einem Zeitpunkt, wo es noch möglich gewesen wäre.
Steht diesbezüglich irgendetwas auf dem Plan?
MfG B.
Antwort von Franz-Josef Kamp
2Empfehlungen
18.01.2013
Franz-Josef Kamp
Sehr geehrte Frau ,

der Eichenprozessionsspinner ist im Vormarsch. War er zuerst nur östlich der Elbe aktiv, so ist er letztes Jahr auch westlich der Elbe und damit in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg eingezogen und hat sich stark verbreitet.

Ihre Samtgemeinde Ostheide ist stark befallen. An öffentlichen Plätzen, Wegen und Gebäuden hat ihre Samtgemeinde im letzten Jahr zahlreiche Nester entfernen lassen, insbesondere da, wo Menschen/Kinder gefährdet waren. Auch Privatpersonen haben diese Maßnahme an ihren Eichen durchführen lassen. Allerdings verhindert dies nicht die weitere Ausbreitung, unter Umständen entstehen an denselben Stellen im nächsten Jahr wieder Nester.

Sowohl Landkreis als auch Gemeinden haben dieses Problem erkannt und arbeiten intensiv an einer Lösung. Für die Bekämpfung sind Haushaltmittel eingestellt, die meisten Gemeinden haben sogar in ihren Haushaltsberatungen diesen Posten nochmals aufgestockt.

Der Landkreis Lüneburg hat in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Samtgemeinden im letzten Jahr ein GPS-gestützte Karte angelegt, um befallene Regionen herauszuarbeiten und gezielt zu bekämpfen. Viele Gemeinden und Privatpersonen haben bei ihrem zuständigen Ordnungsamt ihre befallenen Eichen gemeldet. Sie können ihre befallenen Bäume immer noch bei ihrer Samtgemeinde, Herrn Neumann (Tel.: 04137-8008-30), melden bzw. nachfragen, ob ihre Fläche bereits erfasst ist.

Derzeit berät der Landkreis mit Fachfirmen, wie der Eichenprozessionsspinner bekämpft wird - vom Boden aus oder mittels Besprühung vom Hubschrauber aus. Eine Genehmigung zur Verwendung eines entsprechenden Spritzmittels wurde beantragt. Eine Bekämpfung wird im Mai/Juni erfolgen, vorher ist es nicht sinnvoll.

In ihrer Samtgemeinde wird in der nächsten Bürgermeisterrunde im Februar gemeinsam mit dem Landkreis festgelegt, wo und wie gespritzt wird. Der Landkreis legt auf das Wissen der Bürgermeister über die örtlichen Gegebenheiten großen Wert.

Dies ist der erste Schritt zur Bekämpfung. Es wird sich zeigen, wie effizient dies sein wird und wie weiter vorgegangen werden muss. Eine örtliche Bekämpfung ist sicherlich der erste Schritt, doch müssen die angrenzenden befallenen Landkreise ähnliche Maßnahmen ergreifen. Die Gefahr, die von vorhandenen Nestern mit einer hohen Konzentration an Brennhaaren ausgeht, bleibt bestehen. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind weiterhin eine anhaltende Gefahrenquelle.

Um dem Eichenprozessionsspinner langfristig einzudämmen, benötigen wir eine Landeskoordinierungsstelle und für die stark betroffenen Landesteile eine finanzielle Beteiligung durch das Land. Dafür werde ich mich in Hannover stark machen.

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Kamp
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
19.01.2013
Von:

es gab in Niedersachsen 1986 eine First Lady, die sich in vorbildlicher Weise für Tschernobyl-Opfer einsetzte. deshalb ging mir kein Ereignis so nah, wie folgender Bericht im ZDF / Internet-Dokumentation:
www.castor.de

Was bitte haben Sie persönlich in den letzten 4 Jahren
a) unternommen und
b) erreicht ,
damit die Verursacher haftbar wurden und die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien in der Elbmarsch zu Ihrem Recht kamen, das heißt auch angemessen entschädigt und in ihrem schweren Schicksal unterstützt wurden? Wo ist das gegebenenfalls dokumentiert?
Was bitte hat die Landtagsfraktion Ihrer SPD-Partei in den letzten 4 Jahren
c) unternommen und
d) erreicht ,
damit die Verursacher haftbar wurden und die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien in der Elbmarsch zu Ihrem Recht, das heißt auch angemessen entschädigt und in ihrem schweren Schicksal unterstützt wurden? Wo ist das gegebenenfalls dokumentiert?

Bürgermeister Uwe Harden (SPD), gehörte ab 1994 dem Niedersächsischen Landtag an und hat sich dort und als Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch in vorbildlicher Weise für die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien eingesetzt. Dank Bürgermeister und MdL Uwe Harden fand das ZDF überhaupt erst Interesse für vorstehenden Bericht, der 2006 gesendet wurde. Eine Folge des Berichts war, daß Uwe Harden 2008 aus dem Landtag ausschied, weil er von der SPD keinen Rückhalt durch einen abgesicherten Listenplatz erhielt.
Deshalb erlaube ich mir oben angeführte und weitere Fragen.
Antwort von Franz-Josef Kamp
bisher keineEmpfehlungen
27.01.2013
Franz-Josef Kamp
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Ich war in den letzten Jahren nicht Landtagsabgeordneter und wurde leider am 20. Januar auch nicht gewählt, so dass ich keinen Einfluss auf die Arbeit des Landtages nehmen konnte bzw. kann. Bitte wenden sie sich mit ihrer Frage doch an die Landtagsabgeordneten der Elbmarsch/Winsen.

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Kamp
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