Franz-Josef Britz (CDU)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
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Grunddaten
Franz-Josef Britz
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ökonom, Berufsschullehrer
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Stadt
Essen
Ergebnis
35,5%
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(...) Ich teile mit Dr. Reiniger die Auffassung, dass die Trennung von Michael Kaufmann unvermeidbar war, obwohl seine Verdienste um den Aufbau der Philharmonie unbestritten sind. (...)
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Frage zum Thema Schulen
22.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Britz!

Warum bekommen unsere Schulen erst jetzt nach Ausbruch der Schweinegrippe Seifenspender und Papierhandtücher? Und warum müssen sich kleinere Schulen Seifenspender und Papierhandtücher selbst am Rathaus abholen?
Womit haben sich unsere Kinder vorher die Hände nach dem Toilettengang gewaschen?
Armes Deutschland oder?
Antwort von Franz-Josef Britz
bisher keineEmpfehlungen
25.08.2009
Franz-Josef Britz
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage macht deutlich, wie schwer es oft ist, alltägliche Sachverhalte plausibel zu erklären, wenn sie nur in einem ungewohnten Zusammenhang auftauchen. In Ihrer Schulzeit war der Zustand nicht anders als der, den Sie heute beklagen! Stoffhandtücher waren nicht geeignet, da nicht hygienisch. Papierhandtücher gibt es -ebenso wie elektrische Trockner- noch nicht lange. Letztere sind zweckentsprechend wirksam aber in der Unterhaltung und Instandsetzung der Technik sehr teuer. Vandalismusresistente Varianten sind unbezahlbar! Weil es an widerstandsfähiger Technik fehlt, das Schulbudget knapp ist, Hausmeister und Lehrer keine zusätzlichen Aufsichten mehr leisten können und Kinder so sind wie Sie es sich nicht vorstellen können, muss leider eine Pandemie herhalten, um auf diesen "Mangel" aufmerksam zu werden. Wenn die Pandemie -wie es zu hoffen ist- jetzt weiter abklingt, wird Ihre Beobachtung wieder verstärkt auftreten. Die "Kosten- Nutzen- Relation" Ihres Problems ist noch nicht positiv beantwortet. Auf realistische Vorschläge für den Normalfall bin ich Ihrerseits sehr gespannt.

Die Eilbedürftigkeit und die Vielzahl der Schulstandorte beeinflussten die Antwort auf Ihre Frage nach der Logistik, d.h. ob abgeholt werden muss oder nicht.
mit herzlichen Grüßen

Franz-Josef Britz
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Britz,

was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verbraucherprobleme in Essen und was würden Sie als Oberbürgermeister zur Verbesserung des Verbraucherschutzes tun?
Antwort von Franz-Josef Britz
2Empfehlungen
26.08.2009
Franz-Josef Britz
Sehr geehrte Frau ,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Meiner Meinung nach sind die Bereiche des Verbraucherschutzes in folgender Reihenfolge besonders nachgefragt:

1. Beratung zu Vertragsabschlüssen im Internet

2. Beratung zu Vertragsabschlüssen durch Call-Center

3. Schuldnerberatung/Privatinsolvenz

4. Fragen zur Energieeinsparung

5. Mietfragen (insbesondere Mietnebenkostenabrechnungen)

Die CDU-Fraktion hat in der letzten Legislaturperiode maßgeblich daran mitgewirkt, dass die Verbraucherzentrale Essen durch den Bezug neuer zentral gelegener, großzügiger Räumlichkeiten direkt gegenüber dem Essener Hauptbahnhof ihr Beratungsangebot deutlich verbessern konnte.

Wie wir bereits mehrfach persönlich erörtern konnten unterstütze ich alle Anstrengungen zur Verbesserung gesetzlicher Regelungen, um die Verbraucher besser vor "Bauernfängern" oder "Kredithaien" zu schützen.

Für die Ratsperiode 2009-2014 hat die CDU sich folgendes vorgenommen:

Die konsequente Ermittlung und Nutzung von Möglichkeiten einer verbrauchs- und emissionsmindernden Energieversorgung, sowohl in kommunalen Einrichtungen, wie auch in Privathaushalten. Hierzu sollen Beratungsangebote für Hauseigentümer (z.B. durch das Essener Handwerk sowie die Verbraucherzentrale NRW) unterstützt werden.

Ein klares Bekenntnis zur besonderen Aufgabe des Verbraucherschutzes. Dies gilt sowohl für die Verbraucherbildung als auch für die Durchsetzung von Verbraucherrechten und den Schutz besonders sensibler Gruppen wie z.B. Jugendlicher, älterer Menschen, Mitbürgern mit Migrationshintergrund. Grundpfeiler des Verbraucherschutzes ist eine gut funktionierende Produkt – und Lebensmittelüberwachung.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Britz
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Britz,

glauben sie das der Bau des Stadions und die damit verbundene Unterstützung der Stadt Essen eine gute Investition ist.
Antwort von Franz-Josef Britz
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2009
Franz-Josef Britz
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage beantworte ich mit einem uneingeschränkten "JA". Eine Stadt wie Essen braucht ein Stadion!

Das jetzige Georg-Melches-Stadion ist mehr als 50 Jahre alt und so marode, dass vor einem Jahr fast die Haupttribüne hätte gesperrt werden müssen. Das hat uns zum Handeln gezwungen. Die Alternative wäre gewesen, für bis zu 15 Mio. Euro eine einzelne neue Tribüne zu bauen, mit dem Ergebnis, das das Stadion immer noch ein trauriger Anblick gewesen wäre. Jetzt nehmen wir zwar mehr Geld in die Hand, können aber mit Hilfe von Sponsoren, denen wir danken, eine neue Lösung bauen. Alles andere wäre unwirtschaftlich gewesen. Zudem wäre Rot-Weiss Essen ohne neues Stadion Gefahr gelaufen, keine Lizenz mehr zu bekommen. Deshalb hat die CDU sich eindeutig für ein neues Stadion an der Hafenstraße in einer Größenordnung von zunächst rd. 20.000 Plätzen ausgesprochen. Wir stehen hinter RWE und dem Stadion-Neubau. Die hierdurch entstehenden Infrastrukturverbesserungen werden das gesamte Umfeld in Bergeborbeck aufwerten.

Im Stadion-Neubau sehe ich auch ein wichtiges Signal zur Bewahrung der sozialen Symmetrie in unserer Stadt: Ein positives Signal für die ganze Stadt, aber insbesondere für den Essener Norden! Otto Rehhagel hatte Recht, als er vor kurzem sagte: "Baut den Leuten doch ein Stadion." Hier empfinden über hunderttausend Besucher jährlich große Emotionen, hier wird ein wichtiger Teil des Identitätsgefühls mit unserer Heimatstadt gelebt. Ich freue mich mit den Fans von Rot-Weiss Essen, dass es endlich ein Happy-End für dieses sportpolitische Dauerthema der letzten 30 Jahre gibt!

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Britz
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
27.08.2009
Von:

Wie stehen Sie zum Ausbau der A 52?
Antwort von Franz-Josef Britz
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28.08.2009
Franz-Josef Britz
Sehr geehrte Frau Trzebiatkowski,

die CDU Essen steht für den Weiterbau der Autobahn A 52 mit der Anschlussstelle Lierfeldstraße. Wir sehen die Notwendigkeit des Ausbaus der Autobahn in Richtung Norden bis zum Autobahnkreuz mit der A 42, um besonders die Anwohner der Bottroper und der Gladbecker Straße von Feinstaub und Lärm zu entlasten. Die Anschlussstelle Lierfeldstraße betrachten wir als notwendig, um die Straßen des Essener Nordens, auch die Infrastruktur des Weltkulturerbes Zollverein, besser an die Autobahn A 52 anzuschließen. Die Führung und Ausgestaltung der Autobahn A 52 soll so landschaftsschonend und lärmarm wie möglich, möglichst in Tunnel erfolgen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Ihnen so kurz vor der OB-Wahl nur eine relativ kurze Antwort zukommen lassen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Britz
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Frage zum Thema Finanzen
27.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Britz,

Patrik Köbele, Ratsherr der DKP, hat meines Wissens bisher wohl als einziges Ratsmitglied sein Ratseinkünfte veröffentlicht.
Wann werden Sie es tun?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Franz-Josef Britz
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28.08.2009
Franz-Josef Britz
Sehr geehrter Herr ,

ich habe schon sehr bald vor meine Einkünfte zu veröffentlichen. Wie Sie wissen, trete ich für die CDU als Oberbürgermeister-Kandidat an. Wenn ich zum Oberbürgermeister gewählt werde, werden meine Einkünfte, einschließlich der Entschädigungen aus Aufsichtsgremien, ohnehin veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Britz
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Ihre Frage an Franz-Josef Britz
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