Andreas Lauer (FDP)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Andreas Lauer
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing.
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Hadeln / Wesermünde
Ergebnis
3,5%
Landeslistenplatz
35
(...) Im Gegenteil sollte eine hinreichende Informationspolitik seitens der damit befassten Stellen (hier Bund und Land) oberste Priorität haben.
In der heutigen Zeit sind wir jeder Menge verschiedener Strahlung ausgesetzt. Dies reicht von der heimischen Mikrowelle bis hin zum UMTS- Handy in der Tasche. (...)
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Frage zum Thema Forschung / Technologie
06.01.2008
Von:
-

Sehr geehrter Herr Lauer, in Niedersachsen wird bei den BOS der digitale Funk eingeführt. Einmal ganz unabhängig von den technischen Vorteilen für die Nutzer: Wie stellte sich Ihre Partei zu den definitiv vorhandenen und nicht mehr weg zu diskutierenden bzw. schön zu redenden Gefahren der "digital gepulsten Skalarwelle"; denn nichts anderes isr die Technik hinter dieser neuen (eigentlich schon wieder veralteten) Kommunikationstechnik. Zahlreiche offizielle Studien (beispielhaft sei die REFLEX-Studie erwähnt) weisen eindeutig auf massive Gefahren für alle biologischen Zellsysteme hin!! Das kann man doch nicht totschweigen?! Meine Anfragen bei der Polizei Niedersachsen sind sehr unbefriedigend und ziemlich hilflos beantwortet worden. Ich bin auf Ihre informative Antwort gespannt.
Mit freundlichen Grüßen, -
Antwort von Andreas Lauer
bisher keineEmpfehlungen
20.01.2008
Sehr geehrter Herr ,
vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte.
Natürlich kann und sollte man die Gefahren digitaler gepulster Wellen für biologische Zellsysteme nicht totschweigen. Im Gegenteil sollte eine hinreichende Informationspolitik seitens der damit befassten Stellen (hier Bund und Land) oberste Priorität haben.
In der heutigen Zeit sind wir jeder Menge verschiedener Strahlung ausgesetzt. Dies reicht von der heimischen Mikrowelle bis hin zum UMTS- Handy in der Tasche. Technik und Fortschritt sind eins, der Schutz vor Gefahren, die durch sie entstehen ein schwerwiegenderer Aspekt. Hier muss weiter in Forschung und Technik investiert werden um die Gefahren dieser Techniken zu minimieren. Bis dies erreicht ist kann man, meiner Meinung nach den Bürger nur entsprechend auf die Gefahren hinweisen. Ihn zwingen sein Mobiltelefon abzugeben kann man ihn indess nicht.
In Bezug auf die Polizei (sprich menschen, die gezwungen werden gewisse Technik zu nutzen) bleibt nur der Apell an die betroffenen Entscheidungsträger alles daran zu setzen erst dort Dinge einzuführen, wenn die, die damit arbeiten müssen, nachweislich keinen Schaden davon tragen.
Viele GrüßeAndreas Lauer
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