Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag eine Verlängerung des Darfur-Einsatzes deutscher Soldaten beschlossen. 506 Abgeordnete votierten mit Ja, die Linksfraktion stimmte mit Nein, es gab 18 Enthaltungen.
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Abstimmungsverhalten: DIE LINKE / enthalten
Hüseyin Aydin
Hüseyin Aydin
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: enthalten
Dr. Dietmar Bartsch
Dr. Dietmar Bartsch
DIE LINKE
Schwerin - Ludwigslust
Stimmverhalten: enthalten
Dr. Martina Bunge
Dr. Martina Bunge
DIE LINKE
Wismar - Nordwestmecklenburg - Parchim
Stimmverhalten: enthalten
Roland Claus
Roland Claus
DIE LINKE
Burgenland
Stimmverhalten: enthalten
Diana Golze
Diana Golze
DIE LINKE
Brandenburg a. d.Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I
Stimmverhalten: enthalten
Dr. Gregor Gysi
Dr. Gregor Gysi
DIE LINKE
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: enthalten, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Barbara Höll
Dr. Barbara Höll
DIE LINKE
Leipzig I
Stimmverhalten: enthalten
Prof. Dr. Hakki Keskin
Prof. Dr. Hakki Keskin
DIE LINKE
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Stimmverhalten: enthalten
Michael Leutert
Michael Leutert
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: enthalten
Dr. Gesine Lötzsch
Dr. Gesine Lötzsch
DIE LINKE
Berlin-Lichtenberg-Hohenschönhausen
Stimmverhalten: enthalten
Bodo Ramelow
Bodo Ramelow
DIE LINKE
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: enthalten
Paul Schäfer
Paul Schäfer
DIE LINKE
Düren
Stimmverhalten: enthalten
Dr. Petra Sitte
Dr. Petra Sitte
DIE LINKE
Halle
Stimmverhalten: enthalten
Alexander Ulrich
Alexander Ulrich
DIE LINKE
Kaiserslautern
Stimmverhalten: enthalten
Jörn Wunderlich
Jörn Wunderlich
DIE LINKE
Chemnitzer Land - Stollberg
Stimmverhalten: enthalten
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #4
Soldaten können nicht nur schießen! - aber auch. Die Dimensionen sind unfassbar. Da braucht es Strategie und Logistik, die derzeit nur durch Militärpersonal bietet. Aber auch der Gefahr für Leib und Leben der Menschen im Darfur, Einheimische, Vertriebene, Helfer - auch Soldaten - und Berichterstatter (wo sind die überhaupt?) müssen manchmal leider auch mit Waffen beschützt werden. Militärbeobachter und Logistikexperten in den Stäben und auch Polizeiberater sind unbewaffnet und wer anderes als Soldaten kann deren Leben und deren Ausrüstung schützen, wenn z. B. jemand deren Autos stehlen will um eine Kanone darauf zu schrauben?
Gut Ding braucht Weile - Hilfe, dann Sebsthilfe und hoffentlich irgend wann reicht der Schutz der örtlichen Polizei um auch Vergewaltigungen und Diebstahl zu reduzieren.
von: Peter
am: 24.10.2008 23:18
Kommentar #3
@mordur

"langfristig bringt solch ein einsatz nichts. da kann und muss man andere wege bechreiten."

Welche anderen Wege denn, soll man die mordenden Milizen höflich drum bitten aufzuhören? Diese generelle Ablehnung von Militäreinsätzen ist populistisch und heuchlerisch. Manchmal sind sie einfach unumgänglich, und auch Deutschland kann sich nicht ewig darum drücken.

Allerdings sollte (in vergleichbaren Fällen) mehr Geld in den darauffolgenden Wiederaufbau investiert werden, das stimmt.
von: justus
am: 10.04.2008 01:18
Kommentar #2
@oliver

villeicht deswegen, weil die Linke genrell auslandseinsätze ablehnt. soldaten kurieren nun einmal nur kurzfristig symptome. langfristig bringt solch ein einsatz nichts. da kann und muss man andere wege bechreiten.
von: mordur
am: 11.07.2007 16:19
Kommentar #1
Warum stimmt die Linke gegen dieses gesetz? Soviel ich weiss handelt es sich in Darfur um einen Konflikt bei dem bewusst ethnische Minderheiten verfolgt und getoetet werden. Warum stellt sich DieLinke dagegen dies mit Waffengewalt zu verhindern?
von: Oliver
am: 21.06.2007 22:31
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Abstimmungsergebnis