Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag eine Verlängerung des Darfur-Einsatzes deutscher Soldaten beschlossen. 506 Abgeordnete votierten mit Ja, die Linksfraktion stimmte mit Nein, es gab 18 Enthaltungen.
Hintergrundinformationen
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Abstimmungsverhalten: SPD / nicht beteiligt
Dr. Lale Akgün
Dr. Lale Akgün
SPD
Köln II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Gerd Andres
Gerd Andres
SPD
Stadt Hannover I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Sabine Bätzing
Sabine Bätzing
SPD
Neuwied
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Uwe Karl Beckmeyer
Uwe Karl Beckmeyer
SPD
Bremen II - Bremerhaven
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kurt Bodewig
Kurt Bodewig
SPD
Neuss I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel
SPD
Salzgitter - Wolfenbüttel
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Stephan Hilsberg
Stephan Hilsberg
SPD
Elbe-Elster - Oberspreewald-Lausitz II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Brunhilde Irber
Brunhilde Irber
SPD
Deggendorf
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Josip Juratovic
Josip Juratovic
SPD
Heilbronn
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Hans-Ulrich Klose
Hans-Ulrich Klose
SPD
Hamburg - Bergedorf - Harburg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
SPD
Leverkusen - Köln IV
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Ulrike Merten
Ulrike Merten
SPD
Rhein - Sieg - Kreis II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Andrea Nahles
Andrea Nahles
SPD
Ahrweiler
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Florian Pronold
Florian Pronold
SPD
Rottal-Inn
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Gerold Reichenbach
Gerold Reichenbach
SPD
Groß-Gerau
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Karin Roth
Karin Roth
SPD
Esslingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Hermann Scheer
Dr. Hermann Scheer
SPD
Waiblingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Wolfgang Wodarg
Dr. Wolfgang Wodarg
SPD
Flensburg - Schleswig
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Brigitte Zypries
Brigitte Zypries
SPD
Darmstadt
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #4
Soldaten können nicht nur schießen! - aber auch. Die Dimensionen sind unfassbar. Da braucht es Strategie und Logistik, die derzeit nur durch Militärpersonal bietet. Aber auch der Gefahr für Leib und Leben der Menschen im Darfur, Einheimische, Vertriebene, Helfer - auch Soldaten - und Berichterstatter (wo sind die überhaupt?) müssen manchmal leider auch mit Waffen beschützt werden. Militärbeobachter und Logistikexperten in den Stäben und auch Polizeiberater sind unbewaffnet und wer anderes als Soldaten kann deren Leben und deren Ausrüstung schützen, wenn z. B. jemand deren Autos stehlen will um eine Kanone darauf zu schrauben?
Gut Ding braucht Weile - Hilfe, dann Sebsthilfe und hoffentlich irgend wann reicht der Schutz der örtlichen Polizei um auch Vergewaltigungen und Diebstahl zu reduzieren.
von: Peter
am: 24.10.2008 23:18
Kommentar #3
@mordur

"langfristig bringt solch ein einsatz nichts. da kann und muss man andere wege bechreiten."

Welche anderen Wege denn, soll man die mordenden Milizen höflich drum bitten aufzuhören? Diese generelle Ablehnung von Militäreinsätzen ist populistisch und heuchlerisch. Manchmal sind sie einfach unumgänglich, und auch Deutschland kann sich nicht ewig darum drücken.

Allerdings sollte (in vergleichbaren Fällen) mehr Geld in den darauffolgenden Wiederaufbau investiert werden, das stimmt.
von: justus
am: 10.04.2008 01:18
Kommentar #2
@oliver

villeicht deswegen, weil die Linke genrell auslandseinsätze ablehnt. soldaten kurieren nun einmal nur kurzfristig symptome. langfristig bringt solch ein einsatz nichts. da kann und muss man andere wege bechreiten.
von: mordur
am: 11.07.2007 16:19
Kommentar #1
Warum stimmt die Linke gegen dieses gesetz? Soviel ich weiss handelt es sich in Darfur um einen Konflikt bei dem bewusst ethnische Minderheiten verfolgt und getoetet werden. Warum stellt sich DieLinke dagegen dies mit Waffengewalt zu verhindern?
von: Oliver
am: 21.06.2007 22:31
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Abstimmungsergebnis