Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
Mit großer Mehrheit hat der Deutsche Bundestag die letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan bis Ende des Jahres beschlossen.
Hintergrundinformationen
Ziel des Einsatzes ist laut Bundesregierung, die afghanische Regierung beim Aufrechterhalten der Sicherheit zu unterstützen. Laut Antrag ist vorgesehen, bis spätestens Ende 2014 die Sicherheitskompetenz vollständig auf die afghanischen Sicherheitskräfte zu übertragen. Bis dahin soll die Bundeswehr u.a. folgende Aufgaben wahrnehmen:
  • Unterstützung der afghanischen Regierung in Sicherheitsangelegenheiten
  • Ausbildung und materielle Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte
  • Verwundetenlufttransport (AIRMEDEVAC)
  • Evakuierungen bei Bedarf

Vor dem geplanten Truppenabzug Ende 2014 soll das Bundeswehrkontingent von 4.400 auf bis zu 3.300 Soldatinnen und Soldaten verringert werden. Die einsatzbedingten Zusatzkosten belaufen sich für den Zeitraum 1. März bis 31. Dezember 2014 auf 579,3 Mio. Euro.
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #3
Dieses Abstimmungsverhalten macht doch wohl deutlich um was es einer Mehrheit im Parlament geht. Es geht um Macht und Interessen. Am meisten regt mich der Kriegsgrund "ökonomische Interessen" auf. Das Geld ist das Ziel. Die Vermehrung von Kapital und Profit. Der Krieg ist eine Geldquelle. Die Rüstungslobby sieht ihre Chance im Waffenexport.
Gerade Deutschland ist verantwortlich für Elend und Armut in den Gebieten und sollte sich deshalb nicht noch mehr beteiligen.Soldaten in Afghanistan??? Bei unserer Vorgeschichte? Das sollten wir lassen!
von: Luxemburg
am: 21.03.2014 20:20
Kommentar #2
Ich bin eine dieser schlechten Pazifistinnen, die unser aller Bundespräsident auf der Sicherheitskonferenz, besser, Waffenverteilungskonferenz verhöhnte. Ich bin eine von denen, die von Gauck diskriminiert wurde,als er sagte, dass wir Freiheit mit Gedankenlosigkeit verwechseln. Für mich ist jeder Einsatz mit Waffen, um damit Frieden erzielen zu wollen, gedankenlos. Eigentlich steht im GG, das wir ja nur eine Verteidigungsarmee haben dürfen, wie oft wurde das schon unter scheinheiligen Begründungen umgangen. Die BRD ist der 2. größte Waffenlieferant der Welt. Warum sollte dann ausgerechnet unsere Regierung für Friedenseinsätze ohne Waffen stimmen? Die stimmen doch nicht gegen die Waffenindustrie, die unseren Wohlstand sichert. Wer glaubte, nur weil jetzt eine Frau Verteidigungsministerin ist, würde sie die Armee in eine Friedenstruppe umstrukturieren, sollte sich an Maggi Thatcher erinnern. Frieden ist ein ständiger Lernprozess. In München offenbarte sich Gauck als Unterstützer der Waffenlobby. Es ist doch eigentlich so, wer gern und viel von der großen Freiheit redet, meint doch nur seine eigenen kleinen privaten Freiheiten. Und, wer glaubte, dass ein ehemaliger Pfaffe sich auch gegen den Krieg und für Frieden ohne Waffen einsetzt,der wurde eines besseren belehrt und gleichzeitig auch noch von diesem Mann beleidigt. Frieden gelingt nur durch Hilfe zur Selbsthilfe und damit,die Menschen wirtschaftlich und sozial zu stärken und ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme an Schul- und Berufsausbildungen zu ermöglichen. Aber, ich bin ja nur eine von denen, die Freiheit mit Gleichgültigkeit verwechselt.
von: eine Pazifistin
am: 23.02.2014 23:57
Kommentar #1
Die Kriegstreiber unter Führung von STASI- Gauck und von der Leyen werden die Kriegstreiber der Deutschen Nation. Wie war das doch gleich, hieß der Kriegstreiber Adolf Hitler? Wo bitte ist der Unterschied zu diesen neuen Kriegstreibern, ach ja, Hitler war ja Österreicher, Merkel, STASI- Gauck und von der Leyen sind Deutsche, können also nicht von Adolf Hitler abstammen, woher aber haben sie dann die militatistischen Kriegstreiber- Ambitionen. Wollen die ihre Kinder in den Krieg schicken, ach Merkel hat ja keine, wohl, weil sie Angst hatte in der Ostzone hätten deren Buben zum Militär müssen.
von: Berwuz
am: 21.02.2014 17:13
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