Föderalismusreform
Mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit hat der Bundestag die umfassendste Grundgesetzänderung seit 1949 beschlossen. Manfred Kolbe von der CDU und 15 SPD-Politiker folgten der Mehrheit ihrer Fraktionen nicht und lehnten den Entwurf ab. Auch FDP, Grüne und Die Linke verweigerten der Föderalismusreform ihre Zustimmung.
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Abstimmungsverhalten: FDP / dagegen gestimmt
Jens Ackermann
Jens Ackermann
FDP
Börde
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Karl Addicks
Dr. Karl Addicks
FDP
Saarbrücken
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christian Ahrendt
Christian Ahrendt
FDP
Schwerin - Ludwigslust
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Uwe Barth
Uwe Barth
FDP
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Angelika Brunkhorst
Angelika Brunkhorst
FDP
Delmenhorst - Wesermarsch - Oldenburg-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ernst Burgbacher
Ernst Burgbacher
FDP
Rottweil-Tuttlingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Döring
Patrick Döring
FDP
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Mechthild Dyckmans
Mechthild Dyckmans
FDP
Kassel
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jörg van Essen
Jörg van Essen
FDP
Hamm - Unna II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ulrike Flach
Ulrike Flach
FDP
Mülheim - Essen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Paul Klemens Friedhoff
Paul Klemens Friedhoff
FDP
Kleve
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Horst Friedrich
Horst Friedrich
FDP
Bayreuth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Edmund Geisen
Dr. Edmund Geisen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt
FDP
Hochtaunus
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Miriam Gruß
Miriam Gruß
FDP
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Joachim Günther
Joachim Günther
FDP
Vogtland - Plauen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Christel Happach-Kasan
Dr. Christel Happach-Kasan
FDP
Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz-Peter Haustein
Heinz-Peter Haustein
FDP
Freiberg - Mittlerer Erzgebirgskreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Elke Hoff
Elke Hoff
FDP
Neuwied
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Birgit Homburger
Birgit Homburger
FDP
Konstanz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Werner Hoyer
Dr. Werner Hoyer
FDP
Köln II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Michael Kauch
Michael Kauch
FDP
Dortmund I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Heinrich L. Kolb
Dr. Heinrich L. Kolb
FDP
Odenwald
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus
FDP
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gudrun Kopp
Gudrun Kopp
FDP
Lippe I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jürgen Koppelin
Jürgen Koppelin
FDP
Steinburg - Dithmarschen Süd
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Heinz Lanfermann
Heinz Lanfermann
FDP
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sibylle Laurischk
Sibylle Laurischk
FDP
Offenburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Harald Leibrecht
Harald Leibrecht
FDP
Neckar-Zaber
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Ina Lenke
Ina Lenke
FDP
Rotenburg - Verden
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
FDP
Starnberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Markus Löning
Markus Löning
FDP
Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Horst Meierhofer
Horst Meierhofer
FDP
Regensburg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Patrick Meinhardt
Patrick Meinhardt
FDP
Karlsruhe-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jan Mücke
Jan Mücke
FDP
Dresden II - Meißen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Burkhardt Müller-Sönksen
Burkhardt Müller-Sönksen
FDP
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Joachim Otto
Hans-Joachim Otto
FDP
Frankfurt am Main I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Cornelia Pieper
Cornelia Pieper
FDP
Halle
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Gisela Piltz
Gisela Piltz
FDP
Düsseldorf I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jörg Rohde
Jörg Rohde
FDP
Erlangen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Konrad Schily
Dr. Konrad Schily
FDP
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Marina Schuster
Marina Schuster
FDP
Roth
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Max Stadler
Dr. Max Stadler
FDP
Passau
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Rainer Stinner
Dr. Rainer Stinner
FDP
München-Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Carl-Ludwig Thiele
Carl-Ludwig Thiele
FDP
Stadt Osnabrück
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Christoph Waitz
Christoph Waitz
FDP
Leipziger Land - Muldentalkreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Guido Westerwelle
Dr. Guido Westerwelle
FDP
Bonn
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Claudia Winterstein
Dr. Claudia Winterstein
FDP
Stadt Hannover I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Volker Wissing
Dr. Volker Wissing
FDP
Südpfalz
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hartfrid Wolff
Hartfrid Wolff
FDP
Waiblingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Martin Zeil
Martin Zeil
FDP
München-Land
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #3
Herzlich Willkommen in der BrD Finanzagentur GmbH!
Gegründet am 29.08.1990.
von: Christian Münch
am: 07.08.2008 14:02
Kommentar #2
Na, uns scheints ja noch wirklich gut zu gehen....
Wir leisten uns 16 (!) Landtage
Ein erster Beitrag zur Kostensenkung wäre es,
den "Landkreis" Saarbrücken in Rheinland-Pfalz zu integrieren,
Bremen zu Niedersachsen und Hamburg nach SH.
Schwupps..3 "Bundesländer" weniger.
Und mit dem gesparten Geld was Sinnvolleres anfangen,
als Stadträte wie Landtagsabgeordnete zu vergolden.
Nur es ist wie immer....würde die Kuh das Gras abschaffen?
von: Kriticus
am: 04.06.2008 10:41
Kommentar #1
nochmals_ Abgeordentenwatch ist eine sehr gute Sache. Habe ich erst gestern enddeckt , kann man gar nicht genug loben! Danke für dieses absolut demokratische Konzept. man kann endlich auch Gesetzesentwürfe nachlesen.

Zum Thema Föderalismus: Wieder einmal etwas was mich oberflächlich betrachtet an die USA erinnert, mehr aber an internationale Politik: Teile und herrsche. Diese Grundgesetzänderung wird nur ein erster Schritt sein zu einer Zersplitterung in neue armen und reiche Neu- Fürstentümer. Eigentlich ein Rückschritt, denn die Einigung Deutschlands war auch nur über Jahrhunderte - allerdings zum Leidwesen anderer Staaten, die uns noch immer als Bedrohung empfinden. erreicht worden.

Die Länder werden immer mehr eigene Rechte fordern und diese auch bekommen. Was hier nicht erwähnt wurde ist das sicher auch künftig in Zeiten von Arbeitslosigkeit und intern. Wirtschaftsveränderungen sehr wichtige Sozialgesetzbuch.. In der aktuellen Fassung XII (Abs. 1- 3 Art 1-3) wird gegerell bundesweit zwar ein Regelsatz von 345 Euro festgeschrieben, aber grundsätzlich den Ländern überlassen darüber hinaus und das auch in Einzelfällen abweichend (!! weshalb?) weitere Leistungen zu gewähren: Dies können die Befreiung von der GEZ sein , im wesentlichen auch Leistungen von Krankenkassen aber auch Zuschüsse für Einrichtung usw. In Bayern wurde mir auf Anfrage dazu von allen Seiten mitgeteilt, dass Zusatzleistungen über den Regelsatz in keinem Falle (?)gewährt werden. D.h.: alle Lebenskosten abzüglich Wohnungsmiete von Kleidung bis zur GEZ müssen davon aufgebracht werden. Bleiben nur die " Einzelfälle". Der begünstigte Mißbrauch, der von Anfang an im Fokus dieses neokonservativen Debatte stand, könnte dadurch eine neue Dimension gewinnen , wenn Daten der Länder nicht untereinander abgeglichen werden. und wird dadurch unglaubwürdig . Tatsächlich wird die FR gerade hier noch weitere Ersparnisse bringen...Klar dass es die Verwalter der globalen politisch/ wirtschaftlichen Monopolordnung in der Welt der neuen Maschinen es leid sind ,zahlreiche hungrige Mäuler zu stopfen, aber es fehlt ja an jeglicher fundamentalen Antwort auf diese neuen Gegebenheiten. Die Bilanz der westlichen globalen Wirtschaft sieht noch schlimmer aus. Selbst Wirtschaftsfunktionäre sprechen sich für ein Grundgehalt aus , bei dem sogar die vielzitierten "Arbeitswilligen" wieder gut- denn zusätzlich verdienen würden. Bei einem Steueraufkommen von 400 Milliarden ( Sozialausgaben 2006-:40- 60 Milliarden?)jährlich wäre das kein besonders großes Problem., diese Steuern gibt man aber lieber für internationale Großreichsideen aus , wozu nun auch ein geplanter Flug zum Mond den Erben Wernher von Brauns wieder Selbstvertrauen geben soll.

Nur ist das genau genommen auch nichts als alter Schnee. Der Anteil der Lohnsteuer imj Gesamtsteueraufkommen sind Peanuts. Insbesondere den christlichen Politikern fällt es am schwersten sich von jahrhundertelangen Moralvorstellungen zu befreien, zu denen auch das Spiel um die Macht gehört.. Die Not war immer ein Machtmittel aber auch der Anlass für Aufständen und (Bürger)kriege.
(Die beste Lösung dafür wäre weit ab vom Thema Geld: Ein Stück eigenes Land für jeden, dann wären erst die gegeben., welches aber heute schon im Verfall ist.). Vorraussetzungen des Funktionierens eines Systemes USA
von: perpendicle
am: 29.04.2007 13:30
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis