FDP: Kernelemente zu „Umwelt“
  • Emissionssenkung

  • im Vergleich zu 1990 sollen die CO2-Emmissionen bis 2020 europaweit um 30% gesenkt werden, bei fairer Lastenverteilung in Europa (S.18)
  • zur Erreichung der Klimatschutzziele Nutzung aller flexiblen marktwirtschaftlichen Instrumente des Kyoto-Protokolls (z.B. Emissionshandel) sowie die Nutzung von CO2-Senkern (z.B. Aufforstung). (S.18)
  • Inländische Investoren sollen Joint-Implementation-Projekte im eigenen Land mit nicht am Emissionshandel teilnehmenden Sektoren durchführen können (S.18)
  • Joint Implementation: www.umweltdatenbank.de
  • Erneuerbare Energien

  • die im Rahmen der Europäischen Union vereinbarten Zielvorgaben zum Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch von Kraftstoff müssen in Deutschland erfüllt werden (S.28)
  • Tierschutz

  • bei Neugestaltung des europäischen Chemiekalienrechts soll die Anzahl der Tierversuche durch den vermehrten Einsatz von Alternativmethoden verringert werden (S.20)
  • Sonstiges

  • Einstellung der Steinkohlesubventionen (S.17)
  • Stopp nationaler Sonderwege im Tier- und Umweltschutz, Prüfung aller Auflagen, die über EU-Recht hinausgehen (S.20)
  • Einsetzen für verstärkte Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz; dadurch Stärkung der Holzwirtschaft (S.20)
  • Kürzung von Mitteln für Öffentlichkeitsarbeit, Zuschüsse zur Förderung von Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie zum Bundesprogramm Ökolandbau (S.20)
  • Bundesprogramm Ökolandbau: www.bundesprogramm-oekolandbau.de
  • Unterstützung einer ressortübergreifenden, indikatorenbasierenden nationalen Nachhaltigkeitsstrategie (S.26)
  • Finanzierung von Naturschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe über Steuermittel (S.27)
  • Eintreten für europaweite verbindliche Umweltstandards (S.27)
  • gegen europäische Ökobürokratie, stattdessen Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips (Verlagerung der Entscheidung auf die niedrigst mögliche Ebene) auch in der Umweltpolitik (S.27)
  • Subsidiarität: de.wikipedia.org
  • Ökologie ist langfristig Ökonomie, somit ist die ökologische Dimension Bestandteil der liberalen Marktwirtschaft (S.27)
  • Unterstützung des Ziels der europäischen REACH-Verordnung, die Sicherheit für Mensch und Umwelt beim Umgang mit Chemikalien zu verbessern und zugleich die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie zu erhalten; allerdings sollten sich die Informations- und Prüfanforderungen nicht nach den Expositionen und Risiken, sondern nach den Mengen richten (S.27/28)
  • Europäische REACH-Verordnung: europa.eu.int
  • Änderungen in der Mülltrennung, da maschinell mehr Wertstoffe aus Gemischen von Verpackungs- und Restmüll heraus verwertet werden können als bei einer (momentan gültigen) getrennten Sammlung (S.28)
  • die Trennung von Bioabfällen, Papier, Pappe, Karton und Glas ist weiterhin notwendig (S.28)
  • komplette Überarbeitung der Verpackungsordnung und Ablehnung der bürokratischen und teuren Regelung durch das Zwangspfand (S.28)
  • bessere Rahmenbedingungen für die Erforschung, Entwicklung und Nutzung nachwachsender Rohstoffe (S.28)
Standpunkte der anderen Parteien