FDP: Kernelemente zu „Integration“
  • Erweiterung eines möglichst selbstständigen Lebens für Menschen mit Behinderungen z.B. durch Änderungen in niedersächsischen Verwaltungen für eine stärkere Ausschöpfung der Möglichkeiten des persönlichen Budgets oder durch die selbstständige Wahl von Unterstützungsangeboten sowie der Einsatz von Mitteln aus der Ausgleichsabgabe zur finanziellen Förderung von Betrieben, die Menschen mit Behinderungen dauerhaft einstellen. (S.31)
  • Einführung eines Bausteinprinzips (Modularisierung) mit Teilabschlüssen zur Ausbildung von Menschen mit Lernschwäche, Lernbeeinträchtigung oder Lernbehinderung. (S. 31)
  • Forderung nach dem Absolvieren des Sprachtests zwei Jahre vor der Einschulung für einen früheren Beginn der Sprachförderung sowie gleichzeitige Unterstützung einer gezielten Sprachförderung in den Kindertagesstätten. (S. 20)
  • Ausbau der Angebote für einen herkunftssprachlichen Unterricht an allen Schulen. (S. 20)
  • Förderung der Einstellung von Menschen mit interkulturellen Kompetenzen für die Berufe des Erziehers und des Lehrers. (S. 45)
  • Verbesserung der Möglichkeiten und Chancen eines dualen Ausbildungssystems für junge Menschen mit Migrationshintergrund. (S. 45)
  • Forderung nach einer Öffnung der Integrationskurse für EU-Ausländer, Flüchtlinge und Jugendliche, die Schulen in Deutschland besuchen und bei denen eine Förderung notwendig ist. (S. 45)
  • Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund durch Informationsveranstaltungen und –materialien auch in der Herkunftssprache. (S. 45)
  • Eingrenzung des Fachkräftemangels durch ein Modellprojekt von Wirtschaftsministerium und Kommunen zur Anwerbung von Fachkräften im Ausland. (S. 46)
  • Einführung eines Landesgesetzes zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. (S. 46)
  • Erleichterung der Zuwanderung von qualifizierten AusländerInnen in die Wissenschaft und Forschung. (S. 46)
  • Bekämpfung der illegalen Zuwanderung mit dem Schwerpunkt Menschenhandel und Schlepperorganisationen. (S. 46)
  • Förderung der Integration durch eine Erweiterung der Integrationskurse z.B. in stärkerer Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarkt und durch die Einführung einer stichtagsunabhängigen Bleiberechtsregelung für langfristig geduldete Ausländer sowie die gleichzeitige Forderung nach der Bereitschaft zur Integration in das deutsche Rechts- und Wertesystem. (S. 46)
  • Änderung der Regelung zur Erteilung eines Aufenthaltstitels für langjährig geduldete AusländerInnen, damit bei einer Verweigerung der Ausstellung von Ausweispapieren durch den Heimatstaat die Vorlage eines gültigen Passes nicht notwendig ist. (S. 46)
  • Änderung des Verfahrens der Härtefallkommission durch das Entscheidungsverfahren der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder und die Ablehnung des Kirchenasyls als Ausschlussgrund. (S. 46)
  • Unterstützung des Behindertensports durch eine vermehrte Öffentlichkeit bei Wettkämpfen und Ehrungen. (S. 60)
  • Sanierung und Bau von multifunktionalen Sportzentren nach den Vorgaben der Barrierefreiheit und Energieeffizienz mit der Einführung von Betreibermodellen mit möglichst geringer Beteiligung der öffentlichen Hand. (S. 61)
Wahlprogramm zum Download
Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Gabriela König
5 Fragen bekommen, 5 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 21.12.2012
(...) Hinsichtlich der Kostenerstattung durch das Land für die Kommunen sind wir froh, dass es gelungen ist, zumindest eine deutliche Erhöhung der Pauschalen sowie die auf Wunsch der Kommunen aufgenommene Dynamisierungsklausel in das Aufnahmegesetz einzufügen. (...)
Bettina Vogler-Klages
1 Frage bekommen, 1 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 07.01.2013
(...) Asylrecht ist Menschenrecht. Bei der Bewältigung humanitärer Krisen ist Deutschland in der Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen. Viele dieser Menschen bleiben für eine sehr lange Zeit oder für immer in Deutschland und integrieren sich gut bei uns. (...)
Standpunkte der anderen Parteien