FDP: Kernelemente zu „Bildung“
  • Erhöhung der Zahl der eingesetzten SchulpsychologInnen sowie SozialpädagogInnen und eine regelmäßige Kontrolle der Lehrpläne und Stundentafeln unter Berücksichtigung der Wissenschaftlichkeit und der jugendpsychologischen Entwicklung. (S. 21)
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte sowie die Weiterbildung in einer extra eingerichteten Akademie für schulisches Führungspersonal und Lehrkräfte zur Professionalisierung der Lehrerkompetenzen in Entwicklungsdiagnostik, Lernpsychologie und der Analyse von sozialen Prozessen. (S. 21)
  • Vermeidung von Unterrichtsausfällen durch eine Vertretungsreserve. (S. 22)
  • Forderung nach einer gesundheitsfördernde Schulgestaltung wie z.B. eine schönere Raumgestaltung und den Einsatz moderner Technik sowie die Sicherung einer ausreichenden Verfügbarkeit (S. 22)
  • Ablehnung von weiteren Schulmittelkürzungen sowie die Förderung von wohnortnahen Schulen für GrundschülerInnen. (S. 22)
  • Förderung des Ausbaus von Ganztagsschulen und Hortplätzen sowie die Flexibilisierung der Öffnungszeiten von öffentlichen Einrichtungen sowie die Vergabe von Zertifikaten für familienfreundliche Unternehmen. (S. 26)
  • Einführung der niederdeutschen Sprache als optionales und eigenständiges Schulfach. (S. 57)
  • Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. ihre Eltern sollen wählen können, ob die Schülerinnen und Schüler die allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen sollen. (S. 24)
  • landesweiter Ausbau der "Offenen Hochschule Niedersachsen". (S. 25)
  • Erhalt bzw. langfristiger Ausbau eines beitragsfreien Besuchs im Kindergarten für Kinder.(S. 25)
  • Verbesserung der Erzieherausbildung ohne eine Akademisierung dieses Berufes sowie eine vermehrte Anwerbung von Männern als Erzieher. (S. 27)
  • Förderung der Eigenständigkeit und Selbstverwaltung der Hochschulen durch die Einführung des uneingeschränkten Berufungsrechts für ProfessorInnen, die Dienstherreneigenschaft und die Bauherreneigenschaft sowie die Abschaffung unangemessener gesetzlicher Hürden für private Hochschulen. (S. 28)
  • Erhöhung von Professorenstellen nicht zwingend in Verbindung mit einer Erhöhung der Zulassungszahl setzen, um die Betreuungsquote zu verbessern werden durch z.B. die Finanzierung weiterer Professorenstellen aus Studienbeiträgen. (S. 28)
  • Forderung nach einer selbstständigen Auswahl Private Hochschulen über ihre Akkreditierungsagenturen, insofern sie staatlich bestimmte Mindestauflagen erfüllen. (S. 28)
  • Offenlegung der Ergebnisse von Forschungsprojekten, die weitestgehend mit öffentlichen Mitteln finanziert wurden. (S. 29)
  • Einführung eines "Migrationsstipendium" (auch für deutsche Studierende) mit einer anschließen-den 5-jährigen Arbeitsverpflichtung in Deutschland. (S.29)
  • Vereinfachung der Verfahren zur Anerkennung internationaler Universitäts- und Ausbildungsab-schlüsse sowie die volle Anerkennung der Abschlüsse bei vergleichbaren, praktischen und theoreti-schen Qualifikationen. (S.29)
  • Flexibilisierung der Aufnahmekapazitätsregelungen und die Ergänzung um Aspekte der Qualität sowie des Leistungsniveaus. (S.29)
  • Nach dem Prinzip "Geld folgt Student" soll ein staatlicher Anteil der Hochschullehre nach Anzahl der Studierenden und Absolventen finanziert werden. (S. 29)
  • Ausbau der Verbindungen zwischen Hochschulen und Praxis durch eine vermehrte Schaffung dualer Studiengänge auch an staatlichen Hochschulen. (S. 30)
  • Die Hochschulen entscheiden gemeinsam mit den Studierenden über die Verwendung der Studienbeiträge. (S. 30)
  • Erhalt der Juristenausbildung durch zwei juristische Staatsexamina. (S. 40)
Wahlprogramm zum Download
Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Thomas Brüninghoff
2 Fragen bekommen, 2 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 29.12.2012
(...) Durch ein Studium steigt die Chance, einen Beruf ergreifen zu können, in dem man überdurchschnittlich gut verdient. (...)
Thomas Brüninghoff
2 Fragen bekommen, 2 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 23.12.2012
(...) Die Energieversorgung der Zukunft muss aber auf dem Weg hin zu immer mehr Umwelt- und Klimaverträglichkeit sicher und bezahlbar bleiben. Wir setzen daher auf einen intelligenten Mix aus regenerativen und konventionellen Energien. (...)
Christiane Hinze
9 Fragen bekommen, 9 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 26.11.2012
Um eine optimale Ausbildung aller Kinder zu erreichen, ist es zwingend notwendig die Schulvielfalt zu erhalten, damit Eltern die richtige Schule für ihr Kind auswählen können, damit jedes Kind den bestmöglichen Schulabschluss erreicht - auf einer Förderschule, einer Schwerpunktschule, im 3-gliedrigen Schulsystem, einer IGS oder einer anderen Schulform. Durch Förderung der Inklusion mit 5,5 Mio. € pro Jahr, 623.000 € pro Jahr für Schulpsychologen, 921.000 € pro Jahr für Sozialpädagogen an Niedersächsischen Oberschulen und mehr Praxis im Referendariat bei der Lehrerausbildung sind viele Schritte in die richtige Richtung getan worden. (...)
Standpunkte der anderen Parteien