FDP: Kernelemente zu „Arbeit“
  • Ergreifung von unterstützenden Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und Förderung von flexiblen Arbeitszeitmodellen in Unternehmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. (S. 4)
  • Reintegration von älteren Arbeitslosen und Verbesserung der Beschäftigungschancen für Ältere, sowie Förderung von neuen vom Arbeitgeber unabhängigen Arbeitsplatzmodellen. (S. 4)
  • Abbau beschäftigungshemmender Rahmenbedingungen und Abkopplung der Kosten der sozialen Sicherungssysteme vom Lohn. (S. 4)
  • Weiterentwicklung des Kündigungsschutzes durch flexiblere sozialverträgliche Systeme. (S. 4)
  • aktive Bekämpfung der Schwarzarbeit durch Deregulierung des Arbeitsmarktes und durch die Senkung der Steuern und Abgaben. (S. 4)
  • Abschaffung der staatlichen Förderung der Altersteilzeit sowie die Weiterentwicklung von Lebensarbeitszeitmodellen. (S. 4)
  • Förderung des Bürgergeldmodells statt der Einführung eines Mindestlohns. (S. 4)
  • Unterstützung der Zusammenarbeit kleinerer Betriebe mit dem Ziel der Ausbildungskooperation. (S. 4)
  • Verhinderung einer automatischen (ggf. ungeprüften) Akademisierung von Ausbildungsberufen. (S. 4)
  • Verbesserung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen sowie Forschungsinstitutionen und dem Handwerk (bzw. den kleinen und mittleren Unternehmen) zur Umsetzung mehrerer Ideen in Produkte und Verfahren sowie zur weiteren Arbeitsplatzschaffung. (S. 4)
  • Förderung der Rückkehr in den Arbeitsmarkt nach familienbedingter Unterbrechung durch den weiteren Ausbau der bestehenden Angebote und Maßnahmen der Arbeitsagenturen, Jobcenter und der vom Land geförderten Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft. (S. 4)
  • Einführung eines Baukastensystems für die Berufsausbildung in Form, damit auch kleinere Unternehmen Berufsausbildung anbieten können. (S. 25)
  • Forderung nach einer Abschaffung der Altersgrenzen für Arbeit und nach der Entwicklung eines Altersmanagements in Unternehmen durch z.B. individuelle Förderung älterer Mitarbeiter. (S. 34)
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Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Carl Friedrich Brüggemann
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Antwort auf eine Frage vom 14.01.2013
(...) Zu 2. Nein, ich sehe mit der FDP keinen Bedarf das Ladenschlußgesetz wieder zu entliberalisieren, indem man die möglichen Zeiten für den Verkauf wieder stärker einschränkt.
Insbesondere sehe wir den wichtigen gesetzlichen Sonntagsschutz gewahrt, wenn nur 4 verkaufsoffene Sonntage mit wenigen Stunden Öffnung jährlich erlaubt sind, davon keine Adventsonntage; denn an denen darf ja nicht geöffnet werden. (...)
Björn Försterling
2 Fragen bekommen, 1 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 03.01.2013
(...) Es gibt dort sehr unterschiedliche Positionen vom Meisterzwang auf der einen Seite bis zu einer Liberalisierung und Öffnung der Handwerksordnung auf der anderen Seite. Ich persönlich könnte mir eine Öffnung der Handwerksordnung sehr gut vorstellen, weil ich davon ausgehe, dass der Meistertitel soviel zählt, dass das weiterhin ein Wettbewerbsvorteil sein wird, so dass weitergehende Schutzfunktionen mit einer Einschränkung des Wettbewerbs auf den ersten Blick nicht notwendig erscheinen.

Die Bundesratsinitiative erstreckt sich auf die Durchsetzung der zurzeit geltenden Bestimmungen. (...)
Dirk Meyer
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Antwort auf eine Frage vom 09.01.2013
(...) Wir wollen faire Löhne! Sittenwidrige Löhne darf es nicht geben. Und die wenigen schwarzen Schafe, die die zahlen, dürfen vor allem nicht alle anderen verantwortungsbewussten Unternehmen in Verruf bringen. (...)
Standpunkte der anderen Parteien