Elke Kentner (GRÜNE)
Kandidatin Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Elke Kentner
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Biologin
Ausgeübte Tätigkeit
Angestellte (Referat: Naturschutz und Agenda 21), Kreisverwaltung Peine
Wohnort
-
Wahlkreis
Peine
Ergebnis
4,6%
Landeslistenplatz
25
(...) Umwelt- und Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Wenn wir alle aber jetzt nicht handeln, werden die Folgekosten, die wir als Gesellschaft zu tragen haben, um ein Vielfaches höher sein. (...)
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
16.01.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Kentner

ihre Antwort trifft leider nicht meine Fragen. Außerdem reden wir bei dem Schadstoffausstoß der PKW von nur 5% und nicht von dem Hauptverursacher. Meine Frage war aber warum die volle Härte immer nur die schwachen trifft. Es ist unbestritten das Umweltschutz wichtig ist. Es wird nur grundsätzlich nicht zu Ende gedacht und kaum nachgebessert. Meine Frage war warum die Grünen nicht sozialverträglich denken.

MfG
Antwort von Elke Kentner
bisher keineEmpfehlungen
24.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

wie ich Ihnen bereits geantwortet hatte, gibt es Umweltschutz eben nicht zum Nulltarif. Und ich muss auch in meinem eigenen Umfeld immer wieder feststellen, dass z.B. das Energiesparen im Regelfall nicht über das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz funktioniert, sondern eben fast immer nur über den Geldbeutel. Und das gilt gleichermaßen für die wirtschaftlich Starken und Schwachen.

Da die Kosten aber nicht nur für Energieversorgung, sondern auch in vielen anderen Bereichen steigen, setzen sich die Grünen für eine bessere finanzielle Absicherung der Schwachen ein: Wir fordern ganz klar die Einführung eines Mindestlohns und eine Erhöhung der Hartz IV-Sätze.

Mit freundlichen Grüßen
Elke Kentner
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Frage zum Thema Soziales
21.01.2008
Von:
-

Guten Tag Frau Kentner,

das nds. Nichtraucherschutzgesetz in der jetzigen Form empfinde ich als tiefen Einschnitt in die demokratischen Grundrechte des einzelnen und Bevormundung mündiger Bürger.

Können Sie oder Ihre Partei sich für die Zukunft eine liberalere Lösung wie z.B. in Spanien (Kennzeichnungspflicht Raucher oder Nichchtraucher für kleinere Betriebe) vorstellen?

Ca. 2000 nds. Kleingastronomen bangen um ihre Existenz.
Gemäß durchgeführter Umfragen wurden hohe Umsatzeinbußen in der Gastronomie verzeichnet.

Wann und wie wollen Sie dem entgegenwirken und das Gesetz auf die wirtschaftlichen Folgen überprüfen?

MfG.
Schoppe, Klimbim-
Antwort von Elke Kentner
bisher keineEmpfehlungen
24.01.2008
Sehr geehrte Frau Schoppe,

ich kann nachvollziehen, dass Sie persönlich sich durch die Regelungen zum Nichtraucherschutz beeinträchtigt fühlen.
Die demokratischen Grundrechte sehe ich allerdings nicht dadurch gefährdet.. Im Gegenteil: Wenn wir uns verdeutlichen, welche Kosten die Folgen des Passivrauchens für die Solidargemeinschaft verursachen, steht für mich der Schutz der menschlichen Gesundheit klar im Vordergrund.

Und es ist eben nicht so, dass man früher immer entscheiden konnte, ob man sich dem Passivrauchen in der Gastronomie aussetzte. Jede(r) von uns hat wohl schon Stunden in verräucherter Umgebung verbracht, weil man eben mit bestimmten Menschen zusammen sein wollte.
Aber von den Besuchern der Gastronomie mal ganz abgesehen: In der aktuellen Diskussion werden nach wie vor die Beschäftigten in der Gastronomie zu wenig berücksichtigt. Die Regelungen zum Nichtraucherschutz hätten schon viel früher als Folge der Arbeitsstättenverordnung umgesetzt werden können.

Liebe Frau Schoppe, es tut mir leid, aber ich möchte auch ehrlich antworten: Für Lockerungen beim Nichtraucherschutz finden Sie bei mir keine Unterstützung.

Dennoch mit herzlichen Grüßen
Elke Kentner
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